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Eine Frage der Höflichkeit [Gebundene Ausgabe]

Amor Towles , Susanne Höbel
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

2. März 2011
Ein elegantes modernes Märchen, ein spritziger Gesellschaftsroman à la F. Scott Fitzgerald und Truman Capote. Es ist die charmante Geschichte einer versäumten Liebe und zugleich ein stimmungsvolles Porträt des New York der späten Dreißigerjahre. New York, Neujahr 1937: Die beiden Freundinnen Kate und Eve - zwei Provinzschönheiten, die die Welt erobern wollen - gabeln in einer Jazzkneipe den charmanten Tinker Grey auf. Er trägt Kaschmir und scheint Single zu sein - ein Sechser im Lotto. Eine turbulente Freundschaft à trois beginnt: Die beiden jungen Frauen weisen Tinker in die Geheimnisse des Schnorrens ein - wie gelangt man in die Radio City Music Hall, ohne Eintritt zu bezahlen? - und Tinker revanchiert sich, indem er sie in die feinsten Clubs der City ausführt. Eines ist klar: Die beiden wollen dazugehören in dieser Welt der schokobraunen Bentleys, der seidenen Etuikleider und des prickelnden Champagners. Erst als das beschwingte Dauerabenteuer jäh durch einen Unfall beendet wird, stellt sich für Kate die Frage, wer eigentlich in wen verliebt ist ... oder ob es für sie sogar viel mehr ist.

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Eine Frage der Höflichkeit + Die Party bei den Jacks: Roman + Eine Klasse für sich: Roman
Preis für alle drei: EUR 67,93

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Graf Verlag; Auflage: DEA, (2. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862200108
  • ISBN-13: 978-3862200108
  • Originaltitel: Rules of Civility
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 229.754 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein sprachlich anspruchsvolles und inhaltlich überraschendes Lesevergnügen in der Erzähltradition von Truman Capote und F. Scott Fitzgerald.", Akademische Buchhandlung Knodt, 01.08.2012

Über den Autor

Amor Towles hat in Yale und Stanford studiert. Er ist in der Finanzbranche tätig und gehört dem Vorstand der Library of America und der Yale Art Gallery an. Nach Veröffentlichungen in der Paris Review ist Eine Frage der Höflichkeit sein erster Roman. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Manhattan.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Frage der Höflichkeit 5. April 2011
Von Ritja VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Frage der Höflichkeit von Amor Towles ist eine versteckte Liebesgeschichte zwischen drei Menschen, die sich lieben und doch nicht zusammen glücklich werden können.

1937/38 in New York, die Freundinnen Kate und Eve leben zusammen in eher bescheidenen Verhältnissen, denn mit ihren Einkommen können sie nicht die große Welt erobern...aber zumindest davon träumen. Die Silvesternacht 1937 soll eine Wende im Leben von den Freundinnen bringen. Sie lernen in einer Jazzkneipe den jungen und gutaussehenden Tinker Grey kennen. Er wirkt charmant und erfahren, wohlhabend und weltoffen. Sie feiern zusammen ins neue Jahr und erkennen, dass sie gut miteinander auskommen. Tinker wird von Eve und Kate in die Geheimnisse des kulturellen Überlebens (ins Kino schmuggeln ohne zu bezahlen) eingeführt und Trinker erweist sich als sehr guter Gastgeber in den feinen Restaurants. Die Freundinnen teilen sich mehr oder weniger den Mann und kommen mit der Situation gut zurecht. Bis der Unfall geschieht und Tinker sich (wohl mehr aus Pflichtbewusstsein) für Eve entscheidet. Trotzdem bleibt ihnen Kate als Freundin erhalten, auch wenn sie dafür ihre eigenen Gefühle verbergen muss. Sie geht zielstrebig ihren Weg und arbeitet sich langsam nach oben. Dabei muss sie feststellen, dass der schöne Schein manchmal doch trügt und nicht alles so passt, wie es passen sollte. Sie lernt Menschen kennen, die ihr die Augen in Bezug auf Tinker öffnen und neue Welten zeigen.

Ich fand das Buch sehr gut. Einmal angefangen, fesselt die Geschichte den Leser und lässt ihn schnell und leicht in die 30er Jahre eintauchen. Towles hat eine so schöne klare Sprache, dass man sich schnell zu der Geschichte die passenden Bilder aufbauen kann. Die Gesellschaftskritik kommt eher unterschwellig im Text vor und manchmal geht sie fast dabei verloren. Die kleinen Druckfehlerteufel (oder doch Grammatikfehler?) sollte man überlesen und das Buch einfach genießen, denn es lohnt sich durchaus.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht zu viel versprochen! 1. März 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Zum Inhalt:

Während sie mit ihrem Mann eine Ausstellung besucht, entdeckt Kate ein Foto aus den 30er Jahren, das ihren damaligen Bekannten Tinker Grey zeigt. Ihre Gedanken gehen zurück zu diesem Jahr, als sie und ihre Freundin und Zimmergenossin Eve am Silvesterabend Tinker kennenlernten - und dem was im Laufe des Jahres 1938 sonst noch passierte. Zur Geschichte möchte ich gar nicht mehr erzählen, die muss man selber lesen und sie ist auch nicht das wichtigste in diesem Buch, das ist vielmehr die Art und Weise wie sie erzählt wird!

Meine Meinung:

Einem Buch, das im Klappentext mit Fitzgerald verglichen wird, begegne ich erst einmal mit Skepsis - ob diese Vorschusslorbeeren verdient sind? Gleich vorweg, sie sind es! Schon in den ersten Kapiteln von Kates Erzählung taucht man als Leser mit ein in das damalige New York, das Lebensgefühl dieser Zeit und dieses ganz speziellen Ortes, an dem die Regeln der restlichen Welt außer Kraft gesetzt zu sein scheinen. Die Geschichte an sich ist nicht spektakulär, aber die Erzählweise sorgte dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ~*°..Rules of civility..°*~ 31. März 2012
Format:Gebundene Ausgabe
~*°..Die Story..°*~

New York, 1937

Es ist der letzte Abend des Jahres 1937 als die beiden jungen Frauen Katey Kontent und Evelyn Ross in einer Jazzbar auf den charismatischen Tinker Grey stoßen. Einem Mann, der nicht nur über Stil und guten Manieren verfügt, sondern auch über Geld und Einfluss.

Durch Tinker öffnen sich Kate und Eve fortan verschlossene Türen. Türen, die sie in die New Yorker Upper Class führen und sie auf ihrer Reise der Selbstfindung primär beeinflussen. Ihre Begegnung setzt eine Kette von Ereignissen in Gang.

Ereignisse, die das Leben eines jeden Einzelnen von Grund auf verändern wird.

~*°..Mein Fazit..°*~

Bereits nach wenigen Zeilen der Leseprobe des Buches war für mich klar, dass es sich bei diesem Buch um etwas Besonderes handeln muss. Einem Buch, das dich um fremde Blickwinkel und Denkweisen bereichert und dir die Möglichkeit gibt, mit ihm zu wachsen. Ein Buch, mit einer leisen und dennoch so kraftvollen Botschaft. Auf nahezu unspektakuläre Weise wird es sich deine Aufmerksamkeit erlangen und dir Momente der Freude schenken. Ganz nach den Regeln der Höflichkeit.

'Eine Frage der Höflichkeit' erzählt in erster Linie eine Episode aus Kates Leben. Kate ist eine junge Frau, die sich auf ihrer Suche nach ihrem Platz im Leben durch das New York der späten 30er Jahre kämpft. Eine Zeit, in der man entweder Jemand oder Niemand war. Eine Zeit voller Hochs & Tiefs. Eine Zeit, in der der berufliche und private Erfolg eines Menschen vielmehr von einflussreichen Leuten als von Charakterstärke oder Talent abhängig war.

Die Geschichte beginnt 1966, als Kate mit ihrem Mann Val bei einer Ausstellungseröffnung im Museum of Modern Art auf zwei Bilder des Mannes stößt, der ihr Leben von Grund auf verändert hat. Tinker Grey. Eine versäumte Liebe und ein langjähriger Freund. Durch die Konfrontation mit Tinker reist sie mit uns in die Vergangenheit zurcük und erzählt uns ihre Geschichte. Eine Zeit, in der sie einer Vielzahl von Menschen, Schicksalen und Chancen begegnet war und die sie erst unzählige Weggabelungen des Lebens gehen ließ, bevor sie ihren eigenen Weg fand.

Amor Towles Buch begegnet uns wie eine Momentaufnahme. Es porträtiert das New York der späten 30er Jahre. Wir werfen einen Rundumblick auf die eindrucksvolle Stadt New York und die Bewohner der unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten. Towles Liebe zur Stadt, zur Kunst und zur Literatur ist in jeder Zeile allgegenwärtig. Selten habe ich einen Roman gelesen, der eine derartige Fülle an Wissen aufwies. Er erzählt uns nicht nur die Geschichte einer versäumten Liebe, sondern auch von Freundschaft, Irrtum und Verrat; von Abenteurern und Lebenskünstlern und letzten Endes vom Leben selbst. Im Anschluss an die Geschichte brilliert der Roman zudem mit 'Georges Washingtons 110 Regeln der Höflichkeit und des angemessenen Benehmens in Gesellschaft und Konversation'. Towles Roman hat mich zutiefst beeindruckt und ergattert daher 5 von 5 möglichen Sternen.

'Ich lauschte dem Knarren des Hauses, dem Trommeln des Regens auf dem Dach, dem Atem auf der anderen Seite der Tür. Bemüht, keinen Laut zu machen, legte ich die Hand auf den Knauf. In sechzig Sekunden wäre genau die Mitte zwischen dem Anfang und dem Ende der Zeit erreicht. Und in diesem Moment bestand die Chance, das Jetzt und Hier zu erleben, daran teilzuhaben, sich ihm zu ergeben.'

Zitat, Seite 290

'Warscheinlich bemühen wir nicht oft genug Vergleiche, um mehr Aufschluss darüber zu erhalten, mit wem wir es zu tun haben. Wir erlauben den Menschen, sich in einem kurzen Moment darzustellen ' eine Zeitspanne, die so viel leichter zu handhaben und zu kontrollieren ist als ein ganzes Leben.'

Zitat, Seite 329
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Ohne wenn und aber: "Eine Frage der Höflichkeit" hat mir sehr gut gefallen.

Kate entdeckt unter den vielen Bildern einer Ausstellung zwei, die ihren ehemaligen... Lesen Sie weiter...
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