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Eine Frage der Höflichkeit
 
 
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Eine Frage der Höflichkeit [Gebundene Ausgabe]

Amor Towles , Susanne Höbel
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Graf Verlag (2. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862200108
  • ISBN-13: 978-3862200108
  • Originaltitel: Rules of Civility
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 108.326 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Selten nimmt einen ein Roman vom ersten Augenblick an so gefangen wie dieser ... Filmreife Schauplätze, pointierte Dialoge - in Eine Frage der Höflichkeit lebt das New York der dreißiger Jahre wieder auf!" Beate Berger, Vogue, April 2011 "Mit spritziger Verve kommt dieser stimmungsvolle Roman daher - edle Unterhaltungsliteratur in den Fußstapfen eines F. Scott Fitzgerald." Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung, 05.03.2011

Kurzbeschreibung

Ein elegantes modernes Märchen, ein spritziger Gesellschaftsroman à la F. Scott Fitzgerald und Truman Capote. Es ist die charmante Geschichte einer versäumten Liebe und zugleich ein stimmungsvolles Porträt des New York der späten Dreißigerjahre. New York, Neujahr 1937: Die beiden Freundinnen Kate und Eve - zwei Provinzschönheiten, die die Welt erobern wollen - gabeln in einer Jazzkneipe den charmanten Tinker Grey auf. Er trägt Kaschmir und scheint Single zu sein - ein Sechser im Lotto. Eine turbulente Freundschaft à trois beginnt: Die beiden jungen Frauen weisen Tinker in die Geheimnisse des Schnorrens ein - wie gelangt man in die Radio City Music Hall, ohne Eintritt zu bezahlen? - und Tinker revanchiert sich, indem er sie in die feinsten Clubs der City ausführt. Eines ist klar: Die beiden wollen dazugehören in dieser Welt der schokobraunen Bentleys, der seidenen Etuikleider und des prickelnden Champagners. Erst als das beschwingte Dauerabenteuer jäh durch einen Unfall beendet wird, stellt sich für Kate die Frage, wer eigentlich in wen verliebt ist ... oder ob es für sie sogar viel mehr ist.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ritja VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Frage der Höflichkeit von Amor Towles ist eine versteckte Liebesgeschichte zwischen drei Menschen, die sich lieben und doch nicht zusammen glücklich werden können.

1937/38 in New York, die Freundinnen Kate und Eve leben zusammen in eher bescheidenen Verhältnissen, denn mit ihren Einkommen können sie nicht die große Welt erobern...aber zumindest davon träumen. Die Silvesternacht 1937 soll eine Wende im Leben von den Freundinnen bringen. Sie lernen in einer Jazzkneipe den jungen und gutaussehenden Tinker Grey kennen. Er wirkt charmant und erfahren, wohlhabend und weltoffen. Sie feiern zusammen ins neue Jahr und erkennen, dass sie gut miteinander auskommen. Tinker wird von Eve und Kate in die Geheimnisse des kulturellen Überlebens (ins Kino schmuggeln ohne zu bezahlen) eingeführt und Trinker erweist sich als sehr guter Gastgeber in den feinen Restaurants. Die Freundinnen teilen sich mehr oder weniger den Mann und kommen mit der Situation gut zurecht. Bis der Unfall geschieht und Tinker sich (wohl mehr aus Pflichtbewusstsein) für Eve entscheidet. Trotzdem bleibt ihnen Kate als Freundin erhalten, auch wenn sie dafür ihre eigenen Gefühle verbergen muss. Sie geht zielstrebig ihren Weg und arbeitet sich langsam nach oben. Dabei muss sie feststellen, dass der schöne Schein manchmal doch trügt und nicht alles so passt, wie es passen sollte. Sie lernt Menschen kennen, die ihr die Augen in Bezug auf Tinker öffnen und neue Welten zeigen.

Ich fand das Buch sehr gut. Einmal angefangen, fesselt die Geschichte den Leser und lässt ihn schnell und leicht in die 30er Jahre eintauchen. Towles hat eine so schöne klare Sprache, dass man sich schnell zu der Geschichte die passenden Bilder aufbauen kann. Die Gesellschaftskritik kommt eher unterschwellig im Text vor und manchmal geht sie fast dabei verloren. Die kleinen Druckfehlerteufel (oder doch Grammatikfehler?) sollte man überlesen und das Buch einfach genießen, denn es lohnt sich durchaus.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zwei Tage 29. Juni 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Zwei Tage brauchte ich, um das Buch zu lesen-schon ab der zweiten Seite konnte ich mich der Stimmung des Buches nicht mehr entziehen, zu neugierig wurde ich, wer nun dieser Tinker Grey, den eine Frau nach 25 Jahren zufällig bei einer Ausstellung auf einem Foto mit einer gewisser Wehmut wiedererkennt, war und welche Geschichte, die beiden und die gemeinsame Freundin Eve verbindet.
Und ich wurde nicht enttäuscht-obwohl weder ein weltbewegendes Geheimnis, noch ein grausamer Kriminalfall dahintersteckt.
Wirklich lesenswert!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Zum Inhalt:

Während sie mit ihrem Mann eine Ausstellung besucht, entdeckt Kate ein Foto aus den 30er Jahren, das ihren damaligen Bekannten Tinker Grey zeigt. Ihre Gedanken gehen zurück zu diesem Jahr, als sie und ihre Freundin und Zimmergenossin Eve am Silvesterabend Tinker kennenlernten - und dem was im Laufe des Jahres 1938 sonst noch passierte. Zur Geschichte möchte ich gar nicht mehr erzählen, die muss man selber lesen und sie ist auch nicht das wichtigste in diesem Buch, das ist vielmehr die Art und Weise wie sie erzählt wird!

Meine Meinung:

Einem Buch, das im Klappentext mit Fitzgerald verglichen wird, begegne ich erst einmal mit Skepsis - ob diese Vorschusslorbeeren verdient sind? Gleich vorweg, sie sind es! Schon in den ersten Kapiteln von Kates Erzählung taucht man als Leser mit ein in das damalige New York, das Lebensgefühl dieser Zeit und dieses ganz speziellen Ortes, an dem die Regeln der restlichen Welt außer Kraft gesetzt zu sein scheinen. Die Geschichte an sich ist nicht spektakulär, aber die Erzählweise sorgte dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte!
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