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Eine Familie

Jesper Christensen , Lene Maria Christensen , Pernille Fischer Christensen    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,98 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Jesper Christensen, Lene Maria Christensen, Pilou Asbæk
  • Regisseur(e): Pernille Fischer Christensen
  • Komponist: Sebastian Oberg
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Dänisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 4. August 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 99 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004TP51J2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.040 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Ditte, aufstrebende Galeristin, und Vater Rikard sind der Kern der Patchwork-Familie Rheinwald. Der Familienpatriarch ist in zweiter Ehe glücklich verheiratet und betreibt eine traditionsreiche Bäckerei. Da bekommt Ditte in New York einen Traumjob angeboten und wird schwanger von ihrem Künstler-Freund. Doch mitten in ihrer Entscheidungsfindung wird Rikard sterbenskrank. Seine Frau braucht nicht nur Unterstützung bei der häuslichen Pflege, sondern Rikard erwartet von Ditte, dass sie das Familienunternehmen weiterführt.

Eine Familie
We want Sex
We want Sex

Eine Familie
We want Sex
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Produktbeschreibungen

Ditte (Lene Maria Christensen), älteste Tochter der dänischen Bäckerfamilie Rheinwald, führt eine erfolgreiche Galerie in Kopenhagen. Als ihr ein Job in New York angeboten wird, scheint für sie und ihren Freund Peter (Pilou Asbæk) ein lang gehegter Traum in Erfüllung zu gehen. Doch der anstehende Umzug in den Big Apple wird von einer familiären Krise überschattet. Dittes Vater Rikard (Jesper Christensen) ist schwer erkrankt und sorgt sich um den Fortbestand des seit drei Generationen bestehenden Familienbetriebes. Dittes inniges, liebevolles Verhältnis zu ihrem Vater wird nun auf eine harte Probe gestellt: Soll sie ihren eigenen Lebenstraum verwirklichen oder sich den Wünschen ihres Vaters beugen und die Leitung der traditionsreichen Bäckerei übernehmen? Als sich Rikards Zustand zunehmend verschlechtert und Peter ungeduldig auf eine endgültige Entscheidung drängt, muss Ditte ihr bisher so unkompliziert verlaufenes Leben und ihre Zukunftspläne völlig

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Kundenrezensionen

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4.8 von 5 Sternen
4.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Retro Kinski TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray
MEDIUM:

Gutes, sehr transparentes Bild und ordentliche Tonqualität.

Freigabe: FSK 12
Laufzeit: ca. 99 Min.
Bildformat: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Dänisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Extras:
- Interviews
- Mini Making Of
- Deutscher Trailer

FILM:

EINE FAMILIE von Pernille Fischer Christensen ist ein ganz aussergewöhnlich ruhiger und zugleich dramatischer Film im wahrsten Sinne der Wortbedeutung. Oberflächlich betrachtet sieht man einen mehrjährigen Ausschnitt des Lebens einer Durchschnittsfamilie in Dänemark in der es wie in vielen Familien um Jobs, Liebe, Zukunftsplanung um und den bevorstehenden Tod geht. Allerdings werden diese Thema in einer Art Hyper-Realismus dargeboten der einen ganz sanft aber nachdrücklich mitten in das Geschehen zieht und man nach einer gewissen Zeit denkt selbst stiller Teil der Familie zu sein. Zur Story soll hier nichts verraten werden ausser das es sich zum Ende hin in bezug auf den Verlust von Familienmitgliedern hin zuspitzt.

Stilbildend für diesen Realismus ist die extrem ruhige und im Hintergrund agierende Kamera die sich nie in den Vordergrund drängt und die schönen warmen Bilder sehr natürlich einfängt und wie an einem sanften unsichtbaren Faden schwebend das Geschehen begleitet. Sie verweilt oft minutenlang auf einer Einstellung und hält im wahrsten Sinne "drauf". Die in Deutschland weitgehend unbekannten Schauspieler agieren extrem natürlich und intensiv, das aufkeimende Leid und die zu fällenden Entscheidungen sind sehr stark zu spüren. Jeder der Protagonisten verfügt über eine umfangreiche Palette von emotionalen Ausdrucksmöglichkeiten um die Geschichte sehr realistisch wirken zu lassen. Allen voran der krebskranke Vater der die Hin- und Hergerissenheit in bezug auf seine tödliche Krankheit den Zuschauer durch seine Ausdruckskraft schon schier körperlich spüren lässt.

Insgesamt also ein Drama par excellence ! Wer mit langen und intensiven Einstellungen und actionverwöhntem Blick mit solchen "langsamen" aber intensiven Dramas nichts anfangen kann wird ihn mitunter als langweilig empfinden. Wer aber sich in eine sehr natürlich Familienstory mit hervorragenden Schauspielern und keinerlei Rosamunde Pilcher Sentimentalitäten einlassen will und kann wird mit einem unglaublich intensiven und vor allem auch nachhaltigen Seherlebnis über das man noch lange danach nachdenkt belohnt.

5/5 Sternen
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mensch lebt nicht vom Brot allein ... 19. August 2011
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
... obwohl Brot ohne Zweifel eine Hauptrolle spielt in diesem hervorragenden dänischen Drama um Liebe, (Familien-)Beziehungen, Lebensentscheidungen und den Tod als letzte Station des Lebens.
Für Rikard Rheinwald (wieder einmal großartig: Jesper Christensen) dreht sich alles um die Bäckerei, die von seinem aus Deutschland ("nur mit einem Sack Getreide") eingewanderten Urgroßvater gegründet wurde und dann schließlich zum königlichen Hoflieferanten aufstieg. So trifft der Zuschauer Rikard auch gleich zu Beginn in der Backstube, wo man erfährt, dass er gerade erst von einer schweren Krankheit genesen ist und die Königin sogar eine Genesungskarte gesandt hat. Die erste Szene des Films (und auch die zentrale Rolle des Dramas) gehört der ältesten Tochter Ditte (Lene Maria Christensen), die als Galeristin erfolgreich ist und mit einem Künstler zusammenlebt. Ein morgendlicher Anruf verheißt beiden ein Leben in New York mit weltweitem Aktionsradius. Der Patriarch Rikard sieht in Ditte seine Nachfolgerin in der Leitung der Bäckerei, obwohl diese durch das Kunststudium bereits einen anderen Weg eingeschlagen hat. Seine zweite Tochter zieht er dafür gar nicht in Erwägung und die Kinder von seiner zweiten Frau Sanne sind noch zu jung. Als Ditte bereits eine schwere Entscheidung für die Karriere in New York getroffen hat und Rikard seine zweite Frau nach scheinbar überstandener Krankheit doch noch heiratet, ändert die Diagnose von weiteren Hirntumoren alles und die Familiensituation spitzt sich immer weiter zu.
In Gestaltung, Inszenierung und hervorragender Schauspielführung steht das Regiedebüt von Pernille Fischer Christensen ganz in der dänischen Dogma-Tradition, ohne diesen Regeln genau zu folgen. Die Kamera ist stets nah bei den Figuren und unterstreicht dadurch, dass es gerade diese (familiäre) Nähe ist, die besonders große Schmerzen verursacht und Entscheidungen so ungeheuer schwer macht. Ähnlich wie in Kleine Missgeschicke oder Das Erbe (beide ebenfalls mit Jesper Christensen) wird Familie einmal mehr als Mikrokosmos der Gesellschaft dargestellt, in der es um Individualität und Zusammenhalt, Liebe und Macht und zuletzt Leben und Sterben lassen geht. Außer Dittes Freund besteht das Figurenensemble nur aus Familienmitgliedern, die im Laufe des Films immer mehr um Nähe und Distanz zum Familieoberhaupt ringen. Gerade Wut, Trauer und Zulassen des Sterbens haben selten adäquatere Bilder gefunden.
Sicher hätte manche Nebenfigur (z.B. Rikards zweite Frau oder Dittes jüngere Schwester) noch genauer gezeichnet werden sollen und mancher Popsong des insgesamt gelungenen Soundtracks erweist sich als zu schön für das schwierige Thema, aber all das beeinträchtigt nicht die Wirkung dieses lebensnahen, zutiefst ehrlichen Films. Sehenswert!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwerverdauliches Sterbedrama 26. Oktober 2011
Von Marilu
Format:DVD
Zu Beginn dieses Filmes steht die junge Galeristin Ditte im Mittelpunkt, die sich zwischen Karriere und Familie entscheiden muss.
Soll sie das einmalige Jobangebot in New York annehmen oder doch lieber in Dänemark mit ihrem Freund eine Familie gründen? Und dann ist da noch der Vater, Inhaber eines Bäckerimperiums, der es wohl gern hätte, wenn sie seine Nachfolgerin würde.

Dann aber kippt der bis dahin mit einigen durchaus beschwingten Szenen versehene Film in Richtung eines hyperrealistischen Krankheitsdramas, das minutiös die Leiden und Sterben eines Todkranken beschreibt. Für den, der im Familienkreis so etwas schon miterlebt hat, sind diese Szenen fast nicht zu ertragen und die letzte Szene, die wohl zeigen soll, dass Sterben und Leben ein ewiger Kreislauf sind, kommt einem nach der überstandenen Tour de Force wie ein Schlag ins Gesicht vor.

Ich habe nichts gegen langsame, tiefgründige Filme, aber ich finde, dass hier die Kamera ein wenig zu lange auf dem leidenden Menschen verweilt und die Zuschauer damit quält, ohne dass der Geschichte damit ein wichtiger Aspekt hinzugefügt würde.
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