Eine Dunkle Begierde 2011

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Carl Gustav Jung, Leiter einer psychiatrischen Klinik, wendet Freuds Psychoanalyse bei seiner Patientin Sabina Spielrein an. Die Frau - schön, aggressiv und gebildet - leidet unter hysterischen Anfällen. Der verheiratete Wissenschaftler verliebt sich in sie und beginnt 1906 aufgrund dieser "therapeutischen Grenzverletzung" mit Freud zu korrespondieren.

Darsteller:
Michael Fassbender, Viggo Mortensen
Laufzeit:
1 Stunde 39 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Eine Dunkle Begierde

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Details zu diesem Titel

Genre Historienfilm
Regisseur David Cronenberg
Darsteller Michael Fassbender, Viggo Mortensen
Nebendarsteller Sarah Gadon, Katharina Palm, Vincent Cassel, Keira Knightley, Andrea Magro
Studio Universal Pictures
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von profun TOP 500 REZENSENT am 10. Juni 2012
Format: DVD
Cronenberg wagt sich hier auf ein sehr ungewohntes Feld.
Ich finde es ist schon ein großes Wagnis Freuds Psychoanlyse und C.G.Jungs Position, die z.T. gegensätzlich ist, in einem Film einem breiten Publikum nahebringen zu wollen. Meines Erachtes ist es aber recht gut gelungen, wohl bemerkt in einem so eng begrenzten Rahmen, den ein Spielfilm normaler Länge vorgibt.

C.G. Jung, der stets offen und kompromissbereit ist, jedoch über eine unumstrittene fachliche Kompetenz verfügt, betreut die junge Fr. Spielrein, er selbst ist "mustergültig" verheiratet. Mit dem großen Prof. Freud steht er zunächst in lockerem Kotakt, der sich aber nach einem persönlichen Treffen und einem lang andauernden und tiefgründigen Gespräch intensiviert.

Von Anfang an steht Jung Freuds fast fanatisch vertretener These, dass die Sexualität der Urgrund allen Handelns und Fehlverhaltens sei recht kritisch gegenüber, zudem akzeptiert Jung gewisse metaphysische Aspekte, ja er bezieht sie nahezu in seine wissenschaftlichen Forschung mit ein.

Als Jung jedoch gesteht eine Affäre mit seiner Patientin Fr. Spielberg zu haben, ist dies der Anstoß für den Bruch in der Beziehung der beiden.

Eine schöne vorgegebene Rahmenhandlung, die aber die Figur Freud meines Erachtens ausgezeichnet trifft und Viggo Mortensen trägt sicherlich sehr gekonnt dazu bei, dass dies auch beim Betrachter ankommt. Freud der "kompromisslose Gott" auf dem Parkett, hat ein zementiertes Weltbild und Ansichten innerhalb streng verlaufender Bahnen ,und ist nicht bereit sich außerhalb dieser Strukturen zu arrangieren. C.G.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Reinhard Koehrer am 3. Januar 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Das obenstehende Motto stammt von Regisseur David Cronenberg, und in ganz besonderem Maße trifft es auf „Eine dunkle Begierde“ zu. Der Film hat eine längere Vorgeschichte: Er basiert großteils auf dem Theaterstück „The Talking Cure“ von Christopher Hampton – jenem Christopher Hampton, der auch das Drehbuch verfasste und der eine Reihe von geschliffenen Dialogszenen von der Bühne in den Film übernahm. Hampton schöpfte dabei aus einer ebenso zuverlässigen wie umfangreichen Quelle, nämlich dem 800-Seiten-Wälzer des Psychoanalytikers John Kerr "A most dangerous Method: The Story of Jung, Freud and Sabina Spielrein".

Der Buchtitel grenzt das Thema des Films kurz und bündig ein: Im Jahre 1904 wird die knapp neunzehnjährige Sabina Spielrein, Tochter eines russischen Kaufmanns, in die Nervenheilanstalt Burghölzli bei Zürich eingewiesen (oder besser gesagt: verfrachtet). Der behandelnde Arzt heißt Carl Gustav Jung (Michael Fassbender), der an seiner neuen Patientin erstmals die von Sigmund Freud (Viggo Mortensen) entwickelte „Sprechkur“ anwendet – eine Therapieform, die später unter dem Namen Psychoanalyse weltweit bekannt wurde. Die seelische Genesung von Sabina Spielrein, verkörpert von Keira Knightley, macht rasche Fortschritte, und bereits ein Jahr später beginnt sie ihr Medizinstudium an der Universität Zürich. Gleichzeitig gestaltet sich ihre Beziehung zu Jung immer intensiver, und schließlich wird sie seine Geliebte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daniel Christian Schweikert 1996 am 21. Juni 2014
Format: DVD
...denn durch die durchgehend verhältnismäßig komplizierten Dialoge, ist die dunkle Begierde kein Popcornkino!

Lässt man sich jedoch auf dieses epische Werk ein, welches als ein fürstlich fotografiertes Historiendrama daherkommt, so sieht man mehr als eindeutig, dass die Geschichte in einigerlei Hinsicht meisterhaft inszeniert ist und der Film für Tiefgang steht.
Die recht theatralisch und zugleich rollengerecht agierende Keira Knightly ist meines Erachtens nach eine vollkommene Bestbesetzung und verzaubert das Gesamtwerk gravierend. Im Übrigen ist alles einerseits rein sachlich romangerecht verfilmt worden, allerdings erweist es auch dem dazugehörigen Theaterstück alle Ehre und beschäftigt sich in gewagter Weise mit einem hundertjährigen Plot.

Da die den Film begleitende Dramaturgie geradezu gekonnt in Szene gesetzt wurde und die Charaktere facettenreich gezeichnet wurden, kann man hier getrost fünf Sterne verleihen. Da ist es doch zusätzlich zur hohen Qualität des Films auch noch eine nette Begleiterscheinung, dass die DVD ebenfalls von herausragender Qualität ist...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. TOP 1000 REZENSENT am 29. April 2014
Format: Amazon Instant Video
"A Dangerous Method" heißt der Film im Original. Man hätte meiner Meinung nach gut daran getan, den Titel einfach wortwörtlich zu übersetzen. Das wäre dem Filmthema viel näher gekommen als "Eine Dunkle Begierde" - doofe Übersetzung. Das vorneweg!

Natürlich ist das Eine oder Andere vermeintlich "dunkel", aber schlussendlich geht es um das Finden der eigenen Identität und um das Anerkennen der "dunklen Seite", die in einem wohnt. Und dann, wenn man sie entdeckt und auch akzeptiert hat, stellt sich die nächste Frage: Soll / darf ich "das Dunkle" in mir herauslassen / ausleben bzw. muss ich das vielleicht sogar, um gesund zu werden / bleiben? Oder stecke ich den "dunklen Begleiter" einfach in ein Kästchen, das ich gelegentlich öffnen kann, wenn mir danach ist, aber das ich ansonsten verschlossen halt kann und das überhaupt nur mir selbst gehört?

Der Film dürfte vor allem für jene ein Genuss der ganz besonderen Art sein, die: Psychologie studiert haben oder studieren, psychologisches Interesse bzw. Verständnis haben und schon ein bisschen vertraut sind mit den Figuren bzw. der zwischenmenschlichen Konstellation von Jung und Freud. Da ich zu dieser Personengruppe gehöre, war der Film für mich wirklich ein psychologisches Schmankerl!

Und der Film ist wirklich sehr psychologisch und deshalb - für mich - so besonders schön, weil er ja offenbar auch in weiten Teilen authentisch ist. C. G. Jung habe ich mir eigentlich fast genauso vorgestellt, wie ihn der großartige Michael Fassbender spielt! Und ich bin froh, dass er diese Rolle übernommen hat.
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