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Eine Billion Dollar: Roman Taschenbuch – Ungekürzte Ausgabe, 28. Oktober 2003


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 896 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 8. Aufl. (28. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404150406
  • ISBN-13: 978-3404150403
  • Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 5,3 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (480 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.390 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den "Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland" erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit "Eine Billion Dollar", "Der Nobelpreis" und zuletzt "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf.
Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.

Produktbeschreibungen

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Ein hübsches Gedankenspiel: Hätte einer unserer Urahnen vor 500 Jahren ein paar Florin angelegt, könnten wir heute dank Zins und Zinseszins ein Vermögen einstreichen, das für mehr als ein sorgenfreies Leben ausreichen würde. Für John Fontanelli, den armen Schustersohn aus New York, wird dieser Traum Wirklichkeit: Am 23. April 1995 erfährt er, dass sein Vorfahre Giacomo Fontanelli ihm, dem derzeit jüngsten Fontanelli-Spross, über Eine Billion Dollar hinterlassen hat. Gestern fuhr John noch Pizza aus, heute ist er reicher als die zweihundert reichsten Menschen der Welt zusammen. Und trotzdem nicht glücklich.

Denn die Sache hat -- wie kann es anders sein -- einen Haken. In seinem Testament berichtet Giacomo Fontanelli von einer Vision. Sein Erbe soll dank des Vermögens den Menschen ihre verlorene Zukunft zurückgeben. Für John eine drückende Verantwortung : Er, ein Ex-Pizzalieferant, als Retter der Menschheit? Da meldet sich ein mysteriöser Fremder und behauptet zu wissen, wie die Prophezeiung erfüllt werden kann.

Ein genialer Plot, schwäbisch gründliche Recherche plus grundsolide Schreibe -- mit diesen Zutaten überzeugte der Stuttgarter Autor Andreas Eschbach bereits in seinem Thriller Das Jesus-Video. Sein Roman Eine Billion Dollar funktioniert nach dem gleichen Erfolgsrezept. Über fünf Jahre arbeitete Eschbach an dem Mammutwerk, las sich durch nahezu alle Standardwerke der Ökologie, Volkswirtschaft, Bevölkerungspolitik und Zukunftsforschung und sorgte dafür, dass selbst Details wie die New Yorker Wetterlage am 23. April 1995 stimmen. Das ist schön für jeden Genauigkeitsfanatiker, aber eine leichte Lesebremse für alle, denen es vor allem um eine gut erzählte Story geht. Denn sein Wissen will Eschbach natürlich unterbringen, was den Spannungsbogen mitunter durchhängen lässt und wie die mahnenden Worte eines zwar engagierten, aber doch etwas ehrpusseligen Studienrates herüberkommt. Doch wer auf der Suche nach einem Thriller ist, der nicht nur unterhält, sondern auch schlauer macht, ist bei Eschbach goldrichtig. --Beate Strobel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenkommentar

Ein Roman über Geld. Viel Geld. Über alles Geld der Welt.
Hätte einer Ihrer Vorfahren vor fünfhundert Jahren ein paar tausend Mark mit einem bescheidenen Zins für Sie angelegt, würden Sie heute ein unvorstellbar großes Vermögen erben, das einfach durch Zins und Zinseszins entstanden ist. Die Grundidee meines Romans ist, DASS DAS EINMAL JEMAND TATSÄCHLICH GETAN HAT. Doch es gibt einen Grund dafür: eine geheimnisvolle Vision, eine rätselvolle Propehezeiung. Der Held des Buches, über Nacht zum reichsten Mann aller Zeiten geworden, sieht sich konfrontiert mit der Frage, was Geld eigentlich in Wirklichkeit ist - und die Antworten darauf sind mehr als überraschend... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 2. Dezember 2008
Format: Audio CD
Das sind die einzigen beiden Fragen die sich die Menschheit noch stellen muss. Jedenfalls wenn es nach der Meinung von McCaine geht, dem Berater, dem John Fontanelli die Führung seines Konzerns überlassen hat. Aber der Reihe nach...

John Fontanelli, Sohn eines Schusters aus Jersey, wird mit einer Erbschaft konfrontiert. 1 Billion Dollar sollen ihm gehören. Einer seiner Ahnen hat vor 500 Jahren in Florenz eine Summe angelegt, die sich im Lauf der Zeit durch Zins und Zinseszins auf diese gigantische Summe vergrößert hat. Das Ganze passierte nicht zufällig. Das Geld ist mit einer Prophezeihung verbunden; es soll zum Wohle der gesamten Menschheit eingesetzt werden und das Leben auf dem Erdball besser machen.
John nimmt das Erbe an, hat allerdings keine Ahnung, wie er die Prophezeihung erfüllen soll. Zunächst lässt er sich durch die Anwaltsfamilie Vacci beraten, die das Vermögen über die Jahrhunderte betreute. Dann stellt er den gewieften McCaine ein, der sich blitzschnell wie eine Spinne ins Netz des Vermögens setzt und Entscheidungen trifft, von denen John nichts ahnt. Es kommt, wie es kommen muss, das Geld bringt John kein Glück. Weder in der Liebe, noch im Geschäftsleben oder der Freundschaft. Wie am Ende die Prophezeihung doch noch zu erfüllen ist, das kriegt nur ein Schreiber wie Andreas Eschbach hin.

Was soll man zu Andreas Eschbach noch sagen? In Ausgebrannt zeigte er uns, dass er sich in der Weltwirtschaft sehr gut auskennt, vor allem aber interessante Fragestellungen und Theorien findet. Beim Jesus Video überraschte er uns mit einem genialen Plot. Eine Billion Dollar hat beides. Im Kernpunkt steht die Frage: Wieviel Geld macht wirklich glücklich? Tut es das überhaupt?
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von NewFo28 am 4. September 2009
Format: Audio CD
Eine sehr gelungene Hörspielproduktion zu einem genialen Thema! Die verschiedenen Stimmen sind durchweg angenehm und man kann sie schon nach kurzer Zeit den jeweiligen Charakteren zuordnen. Ich fand das Hörbuch so spannend, dass ich mich täglich auf die lange Fahrtzeit zur Arbeit gefreut habe ;) Eine absolut mitreißende Story, die abwechslungsreich und vor allem mal "etwas anderes" ist! Ich finde auch, dass dieses Hörbuch einen bemerkenswerten Informationsgehalt aufweist. Ich mag es, wenn man durch Bücher sein Allgemeinwissen in ganz verschiedenen Bereichen erweitern kann: Dieses Buch bietet meiner Meinung nach die Chance dazu, und das ganz nebenbei, während die Story erzählt wird.

"Nur" 4 Sterne erhält das Hörbuch aus den folgenden Gründen: Was mich ein wenig genervt hat (kann man aber evtl. auch drüber hinwegsehen): Als Zwischensequenz werden immer wieder die gleichen "Börsennews" eingespielt, wenn man sie dann nach dem zwanzigsten Mal auswendig kann fragt man sich doch, ob sich darüber eigentlich bei der Produktion keiner Gedanken gemacht hat? Des weiteren hatte ich persönlich vom Ende etwas mehr erwartet. Die Spannung wird dermaßen gut aufgebaut, dass man jetzt den absoluten "Knaller" erwartet; etwas ganz Besonderes und Ideenreiches...! Allerdings kommt genau das nicht, was mich ein wenig enttäuscht hat...

Trotzdem eine absolute Kaufempfehlung von mir, denn "Eine Billion Dollar" war für mich eins der fesselndsten Hörbücher, die ich bisher gehört habe!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Silke111 am 24. März 2014
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ein Durchschnittstyp erbt eine Billion Dollar und wird damit zum reichsten Mann aller Zeiten. Die Basis zu diesem gewaltigen Erbe wurde im Italien der Renaissance gelegt, und der Erblasser erhoffte sich, dass mit diesem Erbe 500 Jahre später die Welt gerettet werden würde.

Gerade die übertrieben große Summe von 1 Billion Dollar macht die Idee des Buchs reizvoll. Mit diesem Geld könnte man schon Einiges für die Welt tun.

Der Autor hat aber neben dem Schreiben des Romans ganz offensichtlich noch andere Ambitionen. Er lässt den Leser an den Ergebnissen seiner Recherche zu den Verflechtungen der globalen Finanzwirtschaft teilhaben. Auf der einen Seite sind das interessante Informationen, auf der anderen Seite nehmen diese aber leider auch oft die Spannung aus dem Buch.

Das Buch selbst fängt vielversprechend an. Man erfährt den Hintergrund des Erbes und ist gespannt, was der Erbe nun damit macht. Aber knapp 900 Seiten wollen gefüllt sein. Es werden einen Reihe von Figuren eingeführt und Erzählstränge gesponnen. Für mich bleiben die Figuren allerdings eher leblos und die vielen Erzählstränge scheinen manchmal im Nichts zu enden. Etwas weniger plumpe Klischeesprache wäre auch schön gewesen ("Ferrari fahren ist besser als Sex").

Nach dem furiosen Beginn hätte ich mir auch ein furioses Ende gewünscht, aber dem Autor scheint irgendwie die Luft ausgegangen zu sein. Das ist natürlich reine Geschmackssache.
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82 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bibi Wenzel TOP 1000 REZENSENT am 29. November 2008
Format: Audio CD
John Fontanelli ist ein Pizzafahrer und lebt ein normales, durchschnittliches Leben, bis er am 23.April 1995 erfährt, dass er eine Billion Dollar geerbt hat. Fontanelli ist erstmal sprachlos und überlegt, was er sich als erstes gönnen wird. Nur nach und nach begreift, dass er fortan der reichste Mensch der Welt ist und reicher als die vorherigen zwanzig reichsten zusammen. Doch wie kam es dazu? Ein Urahn Fontanellis hat vor über fünfhundert Jahren einige Florin sinnvoll angelegt, wodurch sich das Vermögen ein halbes Jahrtausend später durch Zinses, Zinseszins usw. auf eine Billion Dollar vermehrt hat. Doch dieses Vermögen ist an eine Bedingung geknüpft: der Erbe des Geldes soll der Menschheit die verlorene Zukunft zurückgeben. Eine schwierige Aufgabe für jemand, der gestern noch Pizza ausgeliefert hat. Als sich ein geheimnisvoller Fremder meldet und dieser behauptet, dass er die Lösung des Rätsels kennt, gerät alles ins Wanken.

Hansi Jochmann (Stimme von Jodie Foster) trägt das Hörspiel durch zahlreiche Erklärungen in der Art einer Erzählerin, in denen einiges zu Fachbegriffen aus der Wirtschaft erläutert wird. Andreas Pietschmann spielt John Fontanelli und verleiht ihm mal eine überraschte, mal eine skeptische, stets passende Stimmlage. Aber auch die anderen Sprecher wie Felix von Manteuffel, Horst Sachtleben, Hans-Peter Hallwachs, Wanja Mues machen dieses Hörspiel zu einem Ohrenkino der Extraklasse.
Die Effekte und Geräusche passen sich der jeweiligen Szene hervorragend an und sorgen so für gute Bildhaftigkeit. Das an sich trockene Thema rund um Zinsen und Geldanlagen wird so zu einem Ohrenschmöker und bietet temporeiche fesselnde Unterhaltung.

"Eine Billion Dollar" ist eine Produktion des SWR und bietet auf vier CDs 243 Minuten lang beste Unterhaltung.
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