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Produktinformation
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Denn die Sache hat -- wie kann es anders sein -- einen Haken. In seinem Testament berichtet Giacomo Fontanelli von einer Vision. Sein Erbe soll dank des Vermögens den Menschen ihre verlorene Zukunft zurückgeben. Für John eine drückende Verantwortung : Er, ein Ex-Pizzalieferant, als Retter der Menschheit? Da meldet sich ein mysteriöser Fremder und behauptet zu wissen, wie die Prophezeiung erfüllt werden kann.
Ein genialer Plot, schwäbisch gründliche Recherche plus grundsolide Schreibe -- mit diesen Zutaten überzeugte der Stuttgarter Autor Andreas Eschbach bereits in seinem Thriller Das Jesus-Video. Sein Roman Eine Billion Dollar funktioniert nach dem gleichen Erfolgsrezept. Über fünf Jahre arbeitete Eschbach an dem Mammutwerk, las sich durch nahezu alle Standardwerke der Ökologie, Volkswirtschaft, Bevölkerungspolitik und Zukunftsforschung und sorgte dafür, dass selbst Details wie die New Yorker Wetterlage am 23. April 1995 stimmen. Das ist schön für jeden Genauigkeitsfanatiker, aber eine leichte Lesebremse für alle, denen es vor allem um eine gut erzählte Story geht. Denn sein Wissen will Eschbach natürlich unterbringen, was den Spannungsbogen mitunter durchhängen lässt und wie die mahnenden Worte eines zwar engagierten, aber doch etwas ehrpusseligen Studienrates herüberkommt. Doch wer auf der Suche nach einem Thriller ist, der nicht nur unterhält, sondern auch schlauer macht, ist bei Eschbach goldrichtig. --Beate Strobel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Das Hörspiel ist minimal mit Hintergrundgeräuschen und Musik hinterlegt, mehr war auch gar nicht notwendig, denn die im Vergleich zum Buch noch verdichtete und konzentrierte Geschichte um das Billionen-Erbe treibt sich selbst voran und macht schon allein aus reiner Neugierde hörabhängig. Längen gibt es keine, das Hörspiel bewegt sich eng am Original, und dass Eschbach spannende Geschichten mit unerwarteten Wendungen und Brüchen erzählen kann, hat er mit Die Haarteppichknüpfer und Das Jesus Video ausreichend bewiesen.
Eine Billion Dollar funktioniert als Geschichte, als Buch und erst recht als Hörspiel für Jung und Alt: Jung lernt in einer spannenden Erzählung, dass scheinbar einfache Lösungen nicht immer die besten Lösungen sind und Geld zwar die Welt regiert, aber Glück sich nicht kaufen lässt. Alt wird ermuntert, scheinbar offensichtliche Gegebenheiten immer wieder zu hinterfragen, weil Wahrheit meist nicht mehr als die Wahrheit einzelner ist. Mehr als ein einfach vorgelesenes Hörbuch und mit Sicherheit ein beispielhaftes Hörspiel. --Wolfgang Treß -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
72 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wieviel Geld macht glücklich?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Eine Billion Dollar: Hörspiel des SWR. (Audio CD)
John Fontanelli ist ein Pizzafahrer und lebt ein normales, durchschnittliches Leben, bis er am 23.April 1995 erfährt, dass er eine Billion Dollar geerbt hat. Fontanelli ist erstmal sprachlos und überlegt, was er sich als erstes gönnen wird. Nur nach und nach begreift, dass er fortan der reichste Mensch der Welt ist und reicher als die vorherigen zwanzig reichsten zusammen. Doch wie kam es dazu? Ein Urahn Fontanellis hat vor über fünfhundert Jahren einige Florin sinnvoll angelegt, wodurch sich das Vermögen ein halbes Jahrtausend später durch Zinses, Zinseszins usw. auf eine Billion Dollar vermehrt hat. Doch dieses Vermögen ist an eine Bedingung geknüpft: der Erbe des Geldes soll der Menschheit die verlorene Zukunft zurückgeben. Eine schwierige Aufgabe für jemand, der gestern noch Pizza ausgeliefert hat. Als sich ein geheimnisvoller Fremder meldet und dieser behauptet, dass er die Lösung des Rätsels kennt, gerät alles ins Wanken.Hansi Jochmann (Stimme von Jodie Foster) trägt das Hörspiel durch zahlreiche Erklärungen in der Art einer Erzählerin, in denen einiges zu Fachbegriffen aus der Wirtschaft erläutert wird. Andreas Pietschmann spielt John Fontanelli und verleiht ihm mal eine überraschte, mal eine skeptische, stets passende Stimmlage. Aber auch die anderen Sprecher wie Felix von Manteuffel, Horst Sachtleben, Hans-Peter Hallwachs, Wanja Mues machen dieses Hörspiel zu einem Ohrenkino der Extraklasse. Die Effekte und Geräusche passen sich der jeweiligen Szene hervorragend an und sorgen so für gute Bildhaftigkeit. Das an sich trockene Thema rund um Zinsen und Geldanlagen wird so zu einem Ohrenschmöker und bietet temporeiche fesselnde Unterhaltung. "Eine Billion Dollar" ist eine Produktion des SWR und bietet auf vier CDs 243 Minuten lang beste Unterhaltung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wer muss etwas tun? Und wer kriegt etwas?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Eine Billion Dollar: Hörspiel des SWR. (Audio CD)
Das sind die einzigen beiden Fragen die sich die Menschheit noch stellen muss. Jedenfalls wenn es nach der Meinung von McCaine geht, dem Berater, dem John Fontanelli die Führung seines Konzerns überlassen hat. Aber der Reihe nach...John Fontanelli, Sohn eines Schusters aus Jersey, wird mit einer Erbschaft konfrontiert. 1 Billion Dollar sollen ihm gehören. Einer seiner Ahnen hat vor 500 Jahren in Florenz eine Summe angelegt, die sich im Lauf der Zeit durch Zins und Zinseszins auf diese gigantische Summe vergrößert hat. Das Ganze passierte nicht zufällig. Das Geld ist mit einer Prophezeihung verbunden; es soll zum Wohle der gesamten Menschheit eingesetzt werden und das Leben auf dem Erdball besser machen. John nimmt das Erbe an, hat allerdings keine Ahnung, wie er die Prophezeihung erfüllen soll. Zunächst lässt er sich durch die Anwaltsfamilie Vacci beraten, die das Vermögen über die Jahrhunderte betreute. Dann stellt er den gewieften McCaine ein, der sich blitzschnell wie eine Spinne ins Netz des Vermögens setzt und Entscheidungen trifft, von denen John nichts ahnt. Es kommt, wie es kommen muss, das Geld bringt John kein Glück. Weder in der Liebe, noch im Geschäftsleben oder der Freundschaft. Wie am Ende die Prophezeihung doch noch zu erfüllen ist, das kriegt nur ein Schreiber wie Andreas Eschbach hin. Was soll man zu Andreas Eschbach noch sagen? In Ausgebrannt zeigte er uns, dass er sich in der Weltwirtschaft sehr gut auskennt, vor allem aber interessante Fragestellungen und Theorien findet. Beim Jesus Video überraschte er uns mit einem genialen Plot. Eine Billion Dollar hat beides. Im Kernpunkt steht die Frage: Wieviel Geld macht wirklich glücklich? Tut es das überhaupt? Und wieviel Macht kann man mit Geld ausüben? Wie Eschbach uns das erläutert, das hat Stil und Klasse. Nebenbei wird man bei der Lektüre von Eschbachs Büchern nicht dümmer. Ich wußte zum Beispiel nicht, dass das Wachstum der Weltbevölkerung in den letzten paar Tausend Jahren nur einmal gestockt hat. Wann? Hören sie mal rein! Die 4 CDs gehen über 243 Minuten. Hansi Jochmann gibt kurz den Erzähler, der Rest der Charaktere ist mit profesionellen Sprechern sehr gut besetzt. Zwischen den einzelnen Kapiteln gönnt uns Eschbach ein bisschen Wallstreet-Hintergrundgeräusch. Klar ist es ein Problem, wenn man knapp 900 Leseseiten auf 4 Audio-CDs verbannt. Aber das ist gut gelungen. Wer das Buch nicht kennt, wird absolut begeistert sein und die Leser des Buchs werden mit dem Hörbuch leben können. Vor allem für diesen günstigen Preis. Ein Hörspiel, bei dem man als Käufer nicht viel verkehrt machen kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
53 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wieviel Macht hat Geld? Hier erfahren Sie es.,
Von Ralph Goebel (Gähwil, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Eine Billion Dollar (Gebundene Ausgabe)
Frage: Was würden Sie mit einer Million Millionen Dollar anfangen?Wir alle träumen ihrgendwann einmal vom grossen Reichtum. Eine Billion Dollar kann sich aber, Hand auf's Herz, niemand vorstellen. Was ein armer Pizzakurier erlebt, der dieses Vermögen erbt, ist wirklich glaubhaft dargestellt. Man merkt dem Buch auch an, das der Autor äusserst genau recherchiert hat. Alle finanziellen Transaktionen sind exakt und glaubwürdig beschrieben und (da sie dem Romanhelden, der ja selbst kein Fachmann ist, erklärt werden) auch Menschen ohne Bankfachwissen verständlich. Es gibt vielleicht zwei Punkte die weniger glaubwürdig und etwas schludrig ausgeführt sind: 1. Wie konnte das Vermögen über 500 Jahre schadlos überstehen. Kann ein Familie von Treuhändern so geschickt und ehrenvoll sein. 2. Wie bei allen Büchern von Eschbach ist der Schluss doch sehr an den Haaren herbeigezogen, lässt vieles offen und befriedigt nicht wirklich. Ein spannendes Buch, das teilweise zu interessanten Gedanken führt. Beispiel gefällig? Hier eine kurze Passage: "Sogar Paul, der kluge Paul Siegel, der Harvard mit summa cum laude abgeschlossen hatte und intelligent war wie kein anderer, hatte ihn ermahnt: Du musst dein Geld für dich Arbeiten lassen. Aber Geld arbeitet nicht. Nur Menschen arbeiten. Wäre es anders: Was hinderte einen daran, genug Geld zu drucken, um jeden zum Millionär zu machen? Nichts. Nur wäre dann niemand da, der einem die Brötchen für das Millionärsfrühstück backt, niemand, der das Getreide für die Brötchen anbaut und erntet und mahlt, nichts dergleichen. Geld arbeitet nicht. Arbeiten müssen immer Menschen. Unbedingt lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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