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Die im Buch beschriebene, dem Leser vertraute Familie rund um Anna und Max hat sich verändert - die Stürme der Zeit, hinweggefegt über der kleinen Familie, haben die hier beschriebenen Menschen verändert, Spuren hinterlassen und "Normalität" scheinbar unöglich gemacht - ständig lauert das von den Nazis entfesselte Ungeheuer der Ungewissheit - auch lange nach Kriegesende -, stets bereit "zuzuschlagen", sich in Erinnerung zu rufen und eben jene Normalität zu unterdrücken - Normalität, die unsere heutige Generation ein Leben erleben lässt, das unbeschwerter kaum sein könnte...
Unsere Generation von heute mag sicherlich auch Ängste haben - Zukunftsängste -, meist jedoch weichen diese stark ab von denen, die Anna und ihre Familie, ihre "verlorenen" Bekannten und Freunde umtrieben, denn man darf nicht vergessen, was es doch für einen "Luxus" darstellt, sich überhaupt Sorgen um eine gesicherte Rente machen zu können - setzen diese Gedanken doch erst einmal voraus, dass man in diese Phase des Alters gelangen kann, in der man Rente beziehen könnte - diese Gedanken waren vielen Emigranten und denen, die nicht aus Nazi-Deutschland flüchten konnten, verwährt - für sie ging es oftmals ganz alleine ums nackte Überleben selbst - diese Erlebnisse sind es, die auch die meisten "Darsteller" der hier vorliegenden Geschichte in ihrer Sicht der Dinge und der damit verbunden Art zu leben anleiten.
Der Leser hat die Möglichkeit zu erfahren, was aus Anna, Max und deren Eltern wurde - der Eindruck des Buches verstärkt sich, hält man die Reihenfolge der Triologie ein.
1) Als Hitler das Rosa Kaninchen stahl
2) Warten bis der Frieden kommt
3) Eine Art Familientreffen
Jedes der Familienmitglieder hat seine ganz eigene Überlebensstrategie entwickelt - ist auf der Suche nach seinem Platz im Leben - dies gilt ebenso für die Kinder Max und Anna, wie auch für deren Eltern. Annas Mutter führt ein Leben, welches durch die erlebten Entbehrungen der letzten "Jahrzehnte" sehr anfällig ist - äußerst sensibel reagiert sie auf äußere "Störfaktoren" und so kommt es, dass bei ihr auch irgendwann alle bisher erprobten Strategien zu versagen drohen - sie unternimmt einen Selbstmordversuch, versucht dem Leben zu entfliehen und kommt gleichzeitig durch diese Verzweiflungstat dem Hauch ersehnter Normalität näher wie nie zuvor....
Anna kommt zu Besuch, kehrt zu den überwiegend verschütteten Wurzeln "Deutscher Kindheit" zurück - gesammelte Eindrücke und plastisch dargestellte Alpträume lassen den Leser teilhaben an ihrer Sicht der Dinge....
Ebenfalls beeindruckendes, wenn auch gegenüber seinen "Vorgängern" etwas zu "trocken" geratenes Werk - somit nur 4 von 5 möglichen Sternen.
Die im Buch beschriebene, dem Leser vertraute Familie rund um Anna und Max hat sich verändert - die Stürme der Zeit, hinweggefegt über der kleinen Familie, haben die hier beschriebenen Menschen verändert, Spuren hinterlassen und "Normalität" scheinbar unöglich gemacht - ständig lauert das von den Nazis entfesselte Ungeheuer der Ungewissheit - auch lange nach Kriegesende -, stets bereit "zuzuschlagen", sich in Erinnerung zu rufen und eben jene Normalität zu unterdrücken - Normalität, die unsere heutige Generation ein Leben erleben lässt, das unbeschwerter kaum sein könnte...
Unsere Generation von heute mag sicherlich auch Ängste haben - Zukunftsängste -, meist jedoch weichen diese stark ab von denen, die Anna und ihre Familie, ihre "verlorenen" Bekannten und Freunde umtrieben, denn man darf nicht vergessen, was es doch für einen "Luxus" darstellt, sich überhaupt Sorgen um eine gesicherte Rente machen zu können - setzen diese Gedanken doch erst einmal voraus, dass man in diese Phase des Alters gelangen kann, in der man Rente beziehen könnte - diese Gedanken waren vielen Emigranten und denen, die nicht aus Nazi-Deutschland flüchten konnten, verwährt - für sie ging es oftmals ganz alleine ums nackte Überleben selbst - diese Erlebnisse sind es, die auch die meisten "Darsteller" der hier vorliegenden Geschichte in ihrer Sicht der Dinge und der damit verbunden Art zu leben anleiten.
Der Leser hat die Möglichkeit zu erfahren, was aus Anna, Max und deren Eltern wurde - der Eindruck des Buches verstärkt sich, hält man die Reihenfolge der Triologie ein.
1) Als Hitler das Rosa Kaninchen stahl
2) Warten bis der Frieden kommt
3) Eine Art Familientreffen
Jedes der Familienmitglieder hat seine ganz eigene Überlebensstrategie entwickelt - ist auf der Suche nach seinem Platz im Leben - dies gilt ebenso für die Kinder Max und Anna, wie auch für deren Eltern. Annas Mutter führt ein Leben, welches durch die erlebten Entbehrungen der letzten "Jahrzehnte" sehr anfällig ist - äußerst sensibel reagiert sie auf äußere "Störfaktoren" und so kommt es, dass bei ihr auch irgendwann alle bisher erprobten Strategien zu versagen drohen - sie unternimmt einen Selbstmordversuch, versucht dem Leben zu entfliehen und kommt gleichzeitig durch diese Verzweiflungstat dem Hauch ersehnter Normalität näher wie je zuvor....
Anna kommt zu Besuch, kehrt zu den überwiegend verschütteten Wurzeln "Deutscher Kindheit" zurück - gesammelte Eindrücke und plastisch dargestellte Alpträume lassen den Leser teilhaben an ihrer Sicht der Dinge....
Ebenfalls beeindruckendes, wenn auch gegenüber seinen "Vorgängern" etwas zu "trocken" geratenes Werk - somit nur 4 von 5 möglichen Sternen.
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