In seinem ersten Roman zeigt Thommie Bayer, dass die richtigen Worten oft ganz simpel sind. Besonders wenn es um Gefühle geht, die jeder kennt oder kennen sollte. In diesem Roman geht es, wie so oft, um die Liebe und um die Feuerwerke und Strudel im Kopf und im Körper, die sie auszulösen vermag. "Er wusste, dieses Gefühl war Glück, aber es raste ihm durch Brust und Magen, als wäre es Verzweiflung." Kennen wir das nicht? Aber hätten wir es so auch sagen können?
Eine Überdosis Liebe ist kein literarisches Meisterwerk, es ist eine schlichte, alltägliche Geschichte in einer schlichten, alltäglichen Sprache. Aber gerade das macht sie so besonders.