Produktinformation
|
"Eindrücke einer Unbeteiligten", Untertitel: "Die Amerikaner und ich" von Sina Burger ist Erzählung und persönlicher Erfahrungsbericht in einem. Die Geschichte handelt von Deutschen und Amerikanern, deren kompliziertem Verhältnis zueinander, von Stippvisiten in New York, San Francisco und der amerikanischen Provinz, vom Leben im amerikanisch geprägten Deutschland bis in die heutige Zeit.
Eine individuelle Sicht der Weltlage, unkompliziert unterhaltsam und vielschichtig erzählt - zum Mitdenken.
Und hätten die Amis den Irak nicht bombardiert - es hätte tatsächlich eine Befreiung zum Leben und der Beginn einer echten Liebesgeschichte mit Amerika werden können, aber weil Kompromisslosigkeit verpflichtet, bleibt wieder einmal alles beim Alten, vorläufig zumindest...
Tags(Was ist das?)Bei einem Tag handelt es sich um ein Schlagwort, das zum Produkt passt.
Tags erleichtern allen Kunden die Suche und die Sortierung ihrer Lieblingsprodukte. |
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Leben, auf einen Traum gebaut, der sich nie erfüllt,
Rezension bezieht sich auf: Eindrücke einer Unbeteiligten: Die Amerikaner und ich (Taschenbuch)
Ein Buch, das anregen kann, über das Selbstverständnis und die Rolle der Amis in der Welt nicht einfach hinweg zu blicken und über unsere Rolle - die europäische - und unseren Beitrag zum Erhalt einer entfremdeten Machtstruktur selbstkritisches, kritisches und nachdenkliches ausbreiten kann. Sina Burger will keine Antworten geben, sie will beschreiben, das Erlebte in Worte fassen, das sie während einer Reise durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten erfährt. Was ist das Faszinierende an der Lebensweise eines Volkes, das sich de facto über die gnadenlose Ausbeutung aller zur Verfügung stehenden natürlichen und menschlichen Ressourcen ernährt, das unbeirrt und scheinbar frei von Selbstkritik und Zweiflern ihren längst ausgetretenen Pfad, entgegen aller Widerstände der Welt, sichert und verteidigt? „Es muß ein pathologischer Befreiungszwang sein ... Sie können nichts dagegen tun, sie müssen sich einfach befreien". Zu einem anderen Ergebnis kommt sie später, nach einem erneuten Aufenthalt in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ist es ein isoliertes, fettleibiges Volk, das hier beschrieben wird, das die Macht besitzt durch seine Krankheit sich und andere in den Abgrund zu reißen? „Haudraufundschluß". Sina Burger braucht letztendlich nur drei Wochen, um das Wesen dieses Volkes in allen Nouancen zu enttarnen. Dabei ist sie nicht feindselig gestimmt. „Wer bin ich, sie zu richten?" schreibt sie. „Ich werde sie eben nie verstehen, die Amis" - was nur ein Irrtum sein kann, denn ihre Debutaufführung „Eindrücke einer Unbeteiligten. Die Amerikaner und Ich" trägt, wenn auch kopfschüttelnd, dazu bei, dieses Land zu begreifen. Bürgerkriege und Revolutionen entstehen vorwiegend in den Köpfen, wobei amerikanische nicht zwangsläufig davon ausgenommen werden müssen. Deshalb ist es gut, diesem Buch keinen Aufforderungscharakter zu geben, denn sonst würde ich es sich nicht als Lesebuch, das keiner Schulbibliothek oder Diskussionsgrundlage fehlen sollte, weiterreichen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eindrücke einer Unbeteiligten,
Rezension bezieht sich auf: Eindrücke einer Unbeteiligten: Die Amerikaner und ich (Taschenbuch)
Sina Burger„Eindrücke einer Unbeteiligten - Die Amerikaner und ich" Sina Burgers Erzählart hat mich ab der ersten Seite in den Bann des Weiterlesens, Weiter-wissen-Wollens gezogen. Der literarische Anfangsplot formt bildhaft einen Brückenkopf zum Untertitel ihres Buches: Die überdimensionierten Helme amerikanischer Soldaten rücken als Großaufnahme ins Blickfeld des Lesers. Die Kopfbedeckungen vermitteln der Erzählerin Sicherheit. Sina ist in den 80er Jahren 16 Jahre alt, kennt die USA aus dem Fernsehen auf Grund diverser Sendungen wie Lassie, Bonanza oder Denver Clan. Durch Schilderungen ihrer Oma erfasst sie gedanklich-emotional die Amerikaner als die Befreier von den Nazis. Kurz: Die Deutschen sind schlecht, Amerikaner sind gut. Dann fliegt sie tatsächlich nach San Francisco und erlebt bei der Ankunft den ersten Schreck durch den umfassenden Fragenkatalog des Beamten am Flughafen. Weitere Schockwellen folgen durch den Anblick fettleibiger US-Kinder, verschmutzter Touristenorte und vieler schwarzer Obdachloser, die der Erzählerin Angst machen. Zurück in Deutschland verstärkt sich in der Nachbetrachtung die Enttäuschung für die Reisende und der daraus resultierende Entschluss, dieses US-„Entwicklungsland" nicht mehr zu besuchen. An Sina Burgers „Eindrücken einer Unbeteiligten" gefällt mir außer dem flüssigen und zuweilen leicht ironischen Erzählstil der aktuelle politisch-persönliche Bezug, der bei der Erzählerin als Kind beginnt, als Jugendliche fortgeführt wird und bis ins Erwachsenenalter hineinreicht - in die Jetztzeit. Das Buch regt sehr zum Nachdenken über das deutsch-amerikanische Verhältnis an und gibt Impulse, seinen eigenen Standpunkt (neu) zu definieren. Christian Bedor, Frankfurt, 8.5.2004 Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
|
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
|||||||||||||
|