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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schwächelnder Mittelteil der Samper-Trilogie,
Von
Rezension bezieht sich auf: Einarmsegeln mit Millie: Roman (Taschenbuch)
Ein wenig wundere ich mich ja schon, wieso nach etlichen Jahren seit Erscheinen für dieses Buch immer noch keine Kundenrezension verfasst wurde, nachdem es für den 1. Teil der Samper-Trilogie doch so viele begeistere Leserstimmen gab. Haben sie alle den 2. Teil noch gar nicht gelesen, weil sie vielleicht nichts von seiner Existenz wissen? Oder haben sie das Buch - wie ich beinahe - nach den ersten hundert Seiten resigniert aufgegeben, weil es nicht ihren hohen Erwartungen entsprach? Denn eines muss gleich vorweg gesagt werden: James Hamilton-Paterson legte mit seinem Auftaktband einen verdammt hohen Maßstab vor.Insgesamt gesehen ist auch in diesem Teil alles wie gehabt: Gerald Samper ärgert sich immer noch unentwegt über die Dummheit seiner Auftraggeber, nämlich einiger Möchtegern-Berühmtheiten, die meinen, ihre Fans mithilfe eines professionellen Ghostwriters (Samper) mit einer Autobiografie beglücken zu müssen, wo Samper selbst sich doch zu viel Höherem berufen fühlt, als solchen Mist unters Volk zu bringen, aber was tut man nicht alles fürs liebe Geld? Gerade hat Samper die Biografie der berühmten einarmigen Weltumseglerin Millie Cleat (den 2. Arm hat ihr ein Hai abgebissen) fertiggestellt und so zieht er seitenweise über die Arme her. Außerdem ist er leidenschaftlicher Koch exzentrischer, ungenießbarer (Eigen-)Kreationen und überhaupt in allen Dingen ein nörglerischer Mensch, der an allem und jedem etwas auszusetzen hat, nur nicht an sich selbst. Seine genauso exzentrische Nachbarin Marta ist in diesem Band nicht mit von der Partie, weil sie wie vom Erdboden verschwunden ist. Wurde sie etwa von der Russenmafia um die Ecke gebracht? Bei dem lieben Gerry kommt jedenfalls so etwas wie Besorgnis auf, möglicherweise vermisst er aber einfach nur seine Saufkumpanin, denn in Gesellschaft bechtert man doch viel lieber. Dafür lernt er dank Millies Buch den Ozeanographen Adrian kennen, der ihm dabei behilflich ist, der Seglerin den Wind aus den Segeln zu nehmen und sie in der Öffentlichkeit gehörig zu blamieren, dabei merkt Samper, dass der Wissenschaftler noch ganz andere Qualitäten zu bieten hat. Und natürlich sorgen wieder jede Menge unvorhergesehene Ereignisse und Missgeschicke bei Gerry für Schweißausbrüche und schlaflose Nächte, während sich der Leser schlapplacht. Obwohl das alles für Samper-Kenner jetzt genauso klingen mag, wie sie es nach dem Lesen des 1. Teils erwarten würden, schwächelt der Mittelteil der Trilogie. Vor allem die ersten 100 Seiten lesen sich zäh, der Humor wirkt bemüht und viel weniger spritzig als gewohnt und es mangelt an spontanen Einfällen und Wendungen. Danach läuft Samper beinahe wieder zur Höchstform auf, aber eben nur beinahe. Ein wichtiger Grund, warum sich das Buch einen Deut lahmer liest, ist sicher die fehlende zweite Erzählperspektive. In Teil 1 war es Marta und in Teil 3 Adrian, die mit ihren konträren Sichtweisen die Geschehnisse näher an die Realität zurechtrückten und dem Leser das bestätigten, was er eh schon vermutete. Diesmal jedoch ist alles sehr einseitig und somit einen Tick langweiliger zu lesen. Trotz den eben genannten Schwächen, erhebt sich das Buch mit seiner anspruchsvollen satirischen Sprache und der außergewöhnlichen Erzählerfigur immer noch weit über die Mittelmäßigkeit anderer sog. witziger Lektüren und ist in jedem Fall lesenswert. Gerald Samper ist und bleibt ein unverzichtbarer Garant gegen aufkommenden Trübsinn! Teil 1: Kochen mit Fernet-Branca: Roman Teil 2: Einarmsegeln mit Millie: Roman Teil 3: Heilige der Trümmer: Roman Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1.0 von 5 Sternen
irgendwie langweilig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Einarmsegeln mit Millie (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch nach einer sehr positiven Kritik im TV gekauft, in der Hoffnung auf ein witziges Leseerlebnis.Meine Frau und ich haben es beide abgefangen und sehr bald enttäuscht weggelegt. Ist nicht unsere Art von Humor. Liegt jetzt seit 4 Jahren traurig im Bücherschrank. Bücher wirft man ja nur schwer weg. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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