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Einander helfen: Der Weg zur inklusiven Lernkultur [Taschenbuch]

André Frank Zimpel
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 15. August 2012 --  

Kurzbeschreibung

15. August 2012 3525701438 978-3525701430 1., Auflage
Perspektivwechsel: die zentrale Rolle des Helfens bei der Bildung.Wer viel hat, dem wird gegeben; wer wenig hat, dem wird genommen. Diese Faustformel, auch Matthäus-Effekt genannt, untergräbt die Demokratie und droht unsere Gesellschaft zu spalten.Sinnvolle Maßnahmen zielen deshalb immer auf Normalisierung: Stärkere helfen Schwächeren.Dasselbe sollte natürlich auch für unser Bildungssystem gelten. Chancengleichheit allein genügt nicht, weil sie viele Fragen offen lässt, wie zum Beispiel: Wie stärkt man möglichst alle Lernenden im gemeinsamen Unterricht? Wie pluralisiert man die Lernwege so, dass niemand auf der Strecke bleibt? Wie vermeidet man bei möglichst allen Lernenden schwächende Frustrationserlebnisse, die als Aversionen die weitere Lernbiografie beeinträchtigen könnten?Diesen Fragen geht das Buch nach und klärt sie in drei Schritten. Die Teilfragen lauten: Welche Faktoren stärken und welche Faktoren schwächen das Lernen nach dem aktuellen Stand der Hirnforschung? Welche Bedeutung haben die typisch menschlichen Fähigkeiten, Hilfe anzunehmen und zu helfen, für die geistige Entwicklung von Kindern? Wie kann gemeinsames Lernen in (integrativen / inklusiven) Schulen so gelingen, dass alle davon profitieren?

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 204 Seiten
  • Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht; Auflage: 1., Auflage (15. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3525701438
  • ISBN-13: 978-3525701430
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 12,2 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 164.608 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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5.0 von 5 Sternen Lernen und Inklusion 4. August 2014
Von Wiegand
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Perspektivwechsel, Teilhabe und Unterricht bilden das kooperative Dreieck, auf dem der Autor, André Zimpel, dieses Buch aufbaut. Es geht dabei um das Thema: Inklusive Lernkultur. Dass Behinderung oft nur bedeutet Hilfe zu empfangen und dass Helfen den Helfenden stärkt, sind die beiden Ausgangspunkte der Gedankenführung. Das wirft Fragen auf: Wie geht es dabei den Menschen, die immer nur die Hilfe empfangen? Und wer lässt sich schon gerne helfen?
Gut gemeinte Hilfe, kann auch Ursache von Behinderung werden. Ich helfe, also bin ich! Das Spannungsfeld der Inklusionsdiskussion ist ein Paradebeispiel für das Ringen um das Selbstverständnis der Helfenden beim Lernen.
In diesem Buch wird mit fundierten wissenschaftlichen Fakten argumentiert, unter anderem mit den anthropologischen Wurzeln des Helfens und des Lernens. Helfen ist ein angeborenes Verhalten, dass häufig zu kurz kommt oder auch bestraft wird – vor allem in einer Welt der Konkurrenz. Helfen sollte gegenseitig sein und wird mithilfe des Hyperzyklus (Gegenseitigkeit)simuliert. Der Schlüssel zur Inklusion liegt im menschlichen Bedürfnis zu helfen. Unterricht sollte also das Augenmerk auf die Gegenseitigkeit des Helfens richten. Darum geht es hauptsächlich, denn Teilhabe allein reicht nicht aus. Sich selbst als hilfreich zu erleben und auch dem Helfenden zu vertrauen, darauf kommt es an.
Ein großartiges Buch für alle, die sich mit dem Thema „Lernen und Inklusion“ befassen. Ich wünsche mir noch weitere so fundierte Bücher von Herrn Zimpel.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Buch "Einander helfen- der Weg zur inklusiven Lernkultur" ist von Prof. Dr. André Frank Zimpel, der an der Universität Hamburg der Förderschwerpunkt geistige Entwicklung leitet.
In dem Buch zeigt Herr Zimpel - neben dem Matthäusprinzip und dem Normalisierungsprinzip - ein Prinzip und seine Vorteile für Inklusion auf: den Hyperzyklus.
Allen wird geholfen und alle helfen. Helfen stärkt die helfenden Personen und bietet viele Potentiale in einer inklusiven Lernkultur.
Herr Zimpel untermauert seine Ansichten und Thesen mit zahlreichen, interessanten Erkenntnissen aus der Neurobiologie, Spieltheorie und Anthropologie.
Das Buch liest sich flüssig, ist gut verständlich und ist zudem sehr unterhaltsam !
Ein MUSS für (angehende) Lehrer, interssierte Eltern und Pädagogen insgesamt und jede Person, die nach (weiteren) fundierten Argumenten für eine inklusive Lernkultur sucht!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie Lernen und Helfen zusammenhängen 3. September 2012
Von Floyd
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Warum wird der Zusammenhang zwischen Helfen und Lernen oft missverstanden? In seinem Sachbuch "Einander helfen" gibt der Psychologe und Pädagoge André Frank Zimpel aus Hamburg brillante Antworten auf diese Frage. Das Buch ist äußerst lesenswert, nicht nur für Psychologen, Lehrer und Dozenten, sondern für jeden, der kulturelles Lernen besser verstehen will. Selten gelingt es Wissenschaftlern, Vergnügliches und Tiefsinniges so gekonnt miteinander zu verbinden. Ich habe das Buch zweimal mit Gewinn gelesen!
Mit dem zugleich aufrüttelndem und unterhaltsam geschriebenen Buch "Einander helfen" legt André Frank Zimpel darüber hinaus ein wegweisendes Manifest für Inklusion vor, das mit neurobiologischen Erkenntnissen unterlegt ist. Die allgemein verständliche Sprache wendet sich an ein breites Publikum.
Wertschätzende Beziehungen, das Erkennen und Fördern individueller Begabungen, der Aufbau lustvoller Lernkulturen sind der Schlüssel für das Gelingen einer inklusiven Pädagogik.
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