"Irrungen, Wirrungen" ist meiner Meinung nach ein durchschnittliches Buch, was über das Ständeproblem (ähnlich wie "Emilia Galotti") von Bürgertum und Adel handelt. In der Erzählung geht es um den Adeligen Baron Botho, der mit der Nicht-Adligen Lene zusammen ist, sie aber verlassen muss, weil er gezwungen ist eine Adelige zur Frau zu nehmen...
Das Buch enthält für die damalige Ziet typische Aspekte, zieht sich aber teils in die Länge und man fragt sich, wie manche Dialoge einem weitergeholfen haben.
Alles in allem handelt das Buch nur über damalige Lebensbedingungen und Schicksale, die durch die Ständegesellschaft erzeugt wurden. Im Vergleich zum gesamten Buch ist der Schluss sehr gut gelungen...
Wer Gefallen an "Emilia Galotti" gefunden hat, wird hier bestimmt nicht enttäuscht werden... allen anderen ist dieses Werk nur bedingt zu empfehlen, das es keine Spannung oder besondere Tiefe bietet und nur vom vergangenen Leben handelt.