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Produktinformation
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Aus der Gegenüberstellung ungewöhnlicher Lebensläufe und politischer Verläufe entsteht ein Panorama deutscher Geschichte zwischen der Märzrevolution von 1848 und unseren Tagen, eine jede Chronologie sprengende Folge farbiger Bilderbogengeschichten von einst und jetzt.
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Um Günter Grass' „Ein weites Feld" zu verstehen, muß man zuerst sehr viel Zeit in die Vorbereitungen investieren. Wer dieses Buch einfach mal eben so beginnt, wird bereits nach kürzester Zeit verwirrt. Man muß sich also sehr ausgiebig mit der Biographie von Theodor Fontane befassen, denn nur wer diese kennt, wird den Menschen Fonty verstehen und begreifen, was es mit seinen Erinnerungen an sein Leben auf sich hat.
Neben Fontanes Biographie sollte man auch seine Hauptwerke kennen. „Die Wanderungen durch die Mark Brandenburg", „Effi Briest" und „Irrungen, Wirrungen" sollte man gelesen haben, da Grass auch immer wieder Elemente aus diesen Bücher in „Ein weites Feld" einarbeitet. Auch Grass' Ansichten zur Wiedervereinigung sollte man kennen. Hierzu empfehle ich „Ein Schnäppchen Namens DDR".
Die Figur Hoftaller ist aus dem Buch „Tallhover" von Hans Joachim Schädlich entliehen. Auch Schädlichs Werk sollte man gelesen haben, bevor man sich an „Ein weites Feld" wagt. Wer sich die Mühe macht sich auf Grass' Roman vorzubereiten wird schließlich nicht enttäuscht werden. Schnell merkt man, wie gut Grass recherchiert hat und wie detailverliebt er bei „Ein weites Feld" vorgeht. Es wird in diesem Roman nicht nur die Wendezeit, sondern die Deutsche Geschichte von 1848 bis 1991 abgehandelt. Ein sehr interessantes Buch, das zum Nachdenken anregt.
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