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Ein wahres Verbrechen
 
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Ein wahres Verbrechen

Clint Eastwood , Denis Leary    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Clint Eastwood, Denis Leary
  • Komponist: Lennie Niehaus
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Dänisch, Finnisch, Hebräisch, Griechisch, Isländisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Türkisch, Ungarisch, Tschechisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 29. Oktober 1999
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 122 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RYW5
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.608 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Viel zu wenig Leute gingen ins Kino, um sich Ein wahres Verbrechen anzuschauen. Ist Clint Eastwood nicht zu alt, um einen Typen zu spielen, den eine Reihe von fantastischen Frauen attraktiv finden -- von den etwas reiferen Damen Diane Venora und Laila Robins bis hin zu den jungen Mary McCormack und Lucy Liu? Kann der einstige "Mann ohne Namen" glaubwürdig den brillanten Kriminalreporter Steve Everett spielen, mit seiner ironischen Ausdrucksweise und der unheilbaren Angewohnheit, sowohl sein Privat- als auch sein berufliches Leben zu vermasseln? Die Antworten auf diese Fragen lauten: 1.) keinesfalls und 2.) selbstverständlich -- und zwar in dieser Reihenfolge. Ein wahres Verbrechen liefert eine von Eastwoods besten und unterhaltsamsten Darbietungen -- und seine Leistung als Regisseur ist ausgesprochen selbstsicher.

Die Geschichte (die auf dem gleichnamigen Bestseller von Andrew Klavans basiert) beschert dem Reporter Everett den Last-Minute-Autrag, einen zum Tode Verurteilten (Isaiah Washington) am Vorabend seiner Hinrichtung zu interviewen. Der Gefangene, ein wiedergeborener Christ und vorbildlicher Familienvater, besitzt all das, was dem Reporter fehlt -- ausgenommen das Glück, den nächsten Sonnenaufgang erleben zu dürfen. Everett macht sich daran, ihm genau das zu bescheren. Statt sich jedoch schnurstracks zu den entlastenden Beweisen zu begeben, die seinem "Mandanten" das Leben retten würden, verbringt der sehr befleckte Held die nächsten 24 Stunden damit, sich mit dem emotionalen Gepäck herumzuschlagen, das er durch Saufen, Frauengeschichten und die Vernachlässigung seiner Familie angehäuft hat. (Everetts Tochter wird im übrigen von Eastwoods tatsächlicher Tochter Francesca Fisher-Eastwood gespielt, während deren Mutter Frances Fisher in einer lebhaften Minirolle als Anklägerin erscheint.) Ein guter Film, der den meisten irgendwie durch die Lappen gegangen ist. Dass mir das nicht nochmal passiert! --Richard T. Jameson

Produktbeschreibungen

Der Reporter Steve Everett hat beruflich nichts mehr zu gewinnen Zuviel Alkohol und zahllose Affären haben ihn im Laufe der Jahre restlos ruiniert. Trotzdem weckt der Auftrag, das letzte Interview mit einem Todeskandidaten zu führen, noch einmal seinen journalistischen Ehrgeiz Everett wittert, daß der junge Mechaniker Bob Beechum zu unrecht verurteilt wurde - doch ihm bleiben nur 12 Stunden Zeit, um das Leben des unschuldigen Mannes zu retten ...

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bücher-Liebhaberin TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Der Schwarze Frank Beechum soll die Kassiererin Amy erschossen haben. Er wird zum Tode verurteilt und seine Hinrichtung steht nur noch wenige Stunden bevor. Jedoch soll der Reporter Steve Everett sich seiner annehmen und einen Bericht über die menschliche Seite aus dem Gefängnis aus Sicht des Gefangenen schreiben. Steve glaubt jedoch, dass Beechum unschuldig ist und recherchiert, bis ihm ein entscheidender Einfall kommt. Beechum liegt jedoch schon an der Todesspritze und ab da zählt jede Sekunde...

Der sich zunächst langsam steigernde Film endet in einem Höhepunkt, der sich sehen lassen kann, denn vor allen Dingen gestalten sich die letzten Szenen als Nervenkitzel pur für den Zuschauer. Eastwood beweist wieder einmal, dass er gleichzeitig als Regisseur und als Schauspieler in einem Film punkten kann. Er wirft mit "Ein wahres Verbrechen" eine sehr umstrittene Frage um die Todesstrafe in den USA auf und zeigt, wie ungerecht die Ausübung dessen sein kann, wenn man nicht genügend oder gar falsche Beweise und Indizien gegen den Hauptverdächtigen vorzubringen hat. Er hat die Darstellung bravourös gelöst und dies kann man dem Film auch anmerken, denn die Szenen lassen einen bis zum "Fall des Vorhangs" nicht mehr los. Verglichen mit dem Film "The Green Mile", der eigentlich die Härte der Todesstrafe durch den elektrischen Stuhl noch besser hervorhebt, kann man "Ein wahres Verbrechen" eher mit "Das Leben des David Gale" vergleichen, da der Protagonist ebenfalls unschuldig scheint und hingerichtet werden soll. Alle diese drei Gefängnisdramas sind auf jeden Fall Meisterwerke ihrer selbst und absolut sehenswert.

Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
"Ein wahres Verbrechen", von Clint Eastwood 1999 nach einem Roman von Andrew Klavan "verbrochen", ist ein schönes Beispiel für die Sorte Filme, die man immer wieder - auch nach Jahren - noch gut anschauen kann, weil sie einfach von Grund auf gut gemacht sind.

Dabei strotzt der Film nur so von - wie man beim Fußball so schön sagt - "Standard-Situationen".

Frank (Isaiah Washington, 36) verbringt seinen letzten Tag in der Todeszelle von San Quentin - um 00:01 h soll er mit Gift hingerichtet werden. Der abgehalfterte Reporter Steve (Clint Eastwood, 69) soll einen "menschlichen" Artikel über den Delinquenten bringen - natürlich kommen dabei Zweifel daran auf, dass der tief religiöse Schwarze mit lieber Frau und süßem Kind wirklich die Kassiererin im Supermarkt erschossen hat. Steve beginnt, zu ermitteln; aber niemand ist begeistert, und die Uhr läuft unaufhörlich auf Mitternacht zu...

Erträglich, um nicht zu sagen richtig gut, werden die banale Spannungshandlung samt einigen Rührstück-Einlagen an der Grenze der Peinlichkeit durch die vielen Nebenhandlungen und die vorzüglichen, weil menschlichen, humorvollen und witzigen Dialoge. [1] So kommen Steves Stärken und Schwächen, Besessenheit und Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit und Ehrgeiz aus verschiedenen Perspektiven unauffällig zur Geltung. Das ist eben nicht der stereotype Kriminalreporter aus tausenden anderer Filme, sondern ein gut gemachtes Portrait eines vielschichtigen und interessanten Mannes am Ende seiner Berufskarriere.

In diesem Thriller stecken mehr und bessere Bemerkungen als in den meisten Komödien, dennoch wird das nie albern oder lenkt von der Spannungshandlung unzulässig ab. Im Gegenteil: die eingebaute intelligente Dialektik liefert aufmerksamen Zuhörern reichlich Stoff, um sich über "Schwarz und Weiß" in allen möglichen Zusammenhängen von Justiz über Alter und Vaterpflichten bis zum Fremdgehen mit der Frau des Chefs Gedanken zu machen. Apropos Chef: Alan (James Woods, 52) ist der heimliche Knüller unter den Darstellern.

Wer eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Todesstrafe erhofft hat, liegt hier falsch. Im Mittelpunkt stehen der alte Reporter und seine menschlichen Regungen. Steve ist dabei genau das, was wir alle im Kino am liebsten sehen: Ein Mensch wie Du und Ich, mit Stärken und Schwächen, ein Held zum Lieben.

Im Original 127 Minuten, Format 1,85:1 auf 35 mm Film, DTS|DD|SDDS (IMDB)

film-jury 5* A0723 14.9.2011eg 7A

[1] Drehbuch: Larry Gross, Paul Brickman, Stephen Schiff
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Steve "Ev" Everett ist Kettenraucher, trockener Alkoholiker und ein notorischer Fremdgänger. Doch er hat eine herausragende Eigenschaft: seinen beinahe untrüglichen Riecher, auf den er sich blind verlassen kann. Und genau jener gute Riecher sagt dem Reporter, dass der farbige Mechaniker Frank Beechum, der eine schwangere Tankstellenkassiererin erschossen haben soll und nun in einer Todeszelle in St. Quentin sitzt, unschuldig ist. Die Zeit dies zu beweisen ist äußerst knapp, denn heute um Mitternacht soll Beechum per Giftspritze hingerichtet werden. Für Ev beginnt nun ein schier aussichtsloser, gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit...

Eher durch Zufall bin ich über diesen mir bislang nicht bekannten Film gestolpert. Da mich das kontroverse Thema der Todesstrafe schon immer interessiert hat und Clint Eastwood, der hier wieder mal den Part der Hauptrolle sowie des Regisseurs übernommen hat, eigentlich immer ein Garant für gute Qualität ist, habe ich mir den Streifen ausgeliehen - und es keine einzige Sekunde bereut. Der Film zeichnet all seine Figuren sehr lebensnah, was ihn somit noch eindringlicher und authentischer macht. Die Darsteller sind durchweg brillant und einfach perfekt besetzt - von den fantastischen Kinderdarstellern - die drollige Francesca Fisher-Eastwood überzeugt hier ebenso wie die noch putzigere Penny Bae Bridges als Gall Beechum, deren verzweifeltes Ringen um Verständnis der Situation, die doch so unbegreiflich für sie bleibt, schlicht herzzerreißend ist - über James Woods als schmierigen Zeitungsboss Alan Mann bis hin zu Bernard Hill (Theoden aus "Herr der Ringe") als menschelndem Gefängnisdirektor Luther Plunkitt. Besonders hervorzuheben neben den tollen Nebendarstellern sind hier Isaiah Washington (in erster Linie wohl aus "Grey's Anatomy" bekannt) als zum Tode Verurteilter, der sein Schicksal schon fast stoisch erträgt und durch sein Charisma und seine Glaubwürdigkeit von Anfang an die Sympathien der Zuschauer auf seiner Seite hat, sowie Lisa Gay Hamilton als seine Frau Bonnie, die bis zuletzt an seine Unschuld sowie die Gerechtigkeit glaubt. Neben der sehr mitreißenden und bewegenden Dramaturgie begeistert "Ein wahres Verbrechen" auch durch seine vielen sozialkritischen Untertöne, die dezent gesetzt werden und sehr zum eigenen Nachdenken anregen. Unterschiedliche zwischenmenschliche Beziehungen (wobei hier Evs zunehmend zerbrechende Familie und Beechums starker Familienzusammenhalt als Art Kontrastprogramm fungieren) werden dabei ebenso thematisiert wie die Scheinheiligkeit der Religion (wobei der verbohrte, verblendete Reverend Shillerman - gespielt von Michael McKean - ein nicht allzu gutes Licht auf die christliche Religion wirft) und der Gesellschaft (was sich in den rassistischen Vorurteilen, vor allem in Bezug auf Beechum, zeigt) sowie die ewig kontroverse Diskussion um den Sinn der Todesstrafe als adäquates Mittel der amerikanischen Justiz.

Wer nach dem packenden Filmgenuss noch mehr erfahren will, findet auch noch diverses Bonusmaterial. Neben einem stimmungsvollen Musikvideo von Diana Krall, die den Titeltrack "Why Should I Care?" gibt, und dem USA- Kinotrailer finden sich noch ein hochinteressantes Interview mit dem Pulitzerpreisträger Ray Herdon ("True Crimes: True Stories"; 22 min.; dessen detaillierter Bericht über ein ähnliches wahres Schicksal zwar nicht die Basis für den Film darstellt, dennoch aber ähnlich bewegend ist) und die weniger spannende Dokumentation "The Scene of the Crime" (9:30; die eher einer Anordnung von Interviewschnipseln gleicht und viel Lobhudelei, aber leider nur wenig Informationsgehalt oder Substanz bietet). Beide Featurettes lassen sich mehrfach untertiteln (Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch), der Film zudem in zahlreichen weiteren Sprachen (neben den fünf bereits genannten noch insgesamt 14 weitere, darunter Norwegisch, Dänisch, Türkisch und Tschechisch sowie zusätzlich Englisch und Deutsch für Hörgeschädigte).

"Ein wahres Verbrechen" fesselt mühelos für zwei Stunden, die wie im Fluge vergehen und in denen man eine emotionale Achterbahnfahrt miterleben kann. Ein packendes, unvergessliches Meisterwerk, das trotz der humorvollen Zwischentöne und dem hohen Unterhaltungswert zum Nachdenken anregt und lange nachwirkt. Gerade auch wegen der passabel ausgestatteten DVD sollte man sich diesen großartigen Film nicht entgehen lassen!
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Veröffentlicht am 19. Januar 2010 von M. H. Scheerer
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Veröffentlicht am 10. August 2009 von Dr. R. Manthey
Spannung bis zur Unerträglichkeit !!!!!!!!
Es ist ja bekannt das eastwood seit " Erbarmungslos " einen meisterwerk nach dem anderen dreht und damit mit preisen überschüttet wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juli 2009 von Jolly Joker
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Veröffentlicht am 23. Mai 2008 von Leopold Berger
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Es geschieht oft, dass Filme, die mich berühren, die etwas anderes zeigen als nur immer diese modernen zack-zack Schnitte und coole people die in stromlinie über die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2007 von Matthias Schlegel
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Veröffentlicht am 23. April 2006 von Bernd Schneider
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Veröffentlicht am 21. Dezember 2005 von Crisi
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