...aber leider nicht mehr. Peter Levins Weihnachtsbeitrag -Ein vollkommener Tag- ist kurzweilig und amüsant gelungen, allerdings haben wir Story und Ausgang des Films schon in Dutzenden Machwerken des Genres gesehen.
Robert Harlan(Rob Lowe) verliert seinen Job in der Werbebranche. Seine Frau ermutigt ihn, ein Buch, dass er einmal begonnen hat, zu Ende zu schreiben. Es kommt, wie es kommen muss, Harlan findet einen Verleger und sein Buch -Der vollkommene Tag- gelangt auf Platz 1 der Bestsellerliste. Harlan erliegt dem Glanz seiner eigenen Berühmtheit und vernachlässigt die Familie, Freunde und Menschen, die ihm früher geholfen haben. Kurzum, er entwickelt sich zu einem echten Ekelpaket. Dann tauch plötzlich ein gewisser Michael(Christopher Lloyd)in seinem Leben auf. Michael weiß eine Menge Dinge von Robert, die er eigentlich nicht wissen kann. Und als er Robert dann auch noch dessen unmittelbar bevorstehenden Tod avisiert, zieht es Harlan den Boden unter den Füßen weg. Er macht sich auf den Weg, um seine Fehler wieder gutzumachen.
Rob Lowe, vor allem aber Christopher Lloyd, überzeugen in ihren Rollen. Ein Schuss mehr Kreativität oder zumindest Mut, von der klassichen Weihnachtsstory abzuweichen, hätte dem Film sicher gut getan. So bleibt -Ein vollkommener Tag- kein schlechter Film, aber halt einer, der sich unauffällig zwischen viele Produktionen gleicher Machart stellen kann.