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Ein unmöglicher Härtefall (im Schuber)
 
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Ein unmöglicher Härtefall (im Schuber)

Edward Herrmann , Billy Bob Thornton , Joel Coen    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,95 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Edward Herrmann, Billy Bob Thornton, George Clooney, Geoffrey Rush, Richard Jenkins
  • Regisseur(e): Joel Coen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 4. Januar 2006
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000CGXKCM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 69.386 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

EIN UNMÖGLICHER HÄRTEFALL ist ein rasanter, stimmungsvoller, sanft böser Film mit cleveren Dialogen und einer perfekten Besetzung. Der Gag des Filmes ist, dass das kommerzielle Moment, das ihm innewohnt, die Kreativität der Macher nicht hemmt. Von der pfiffigen Musik bis zu den ausgefeilten Dialogen ist der Film in der modernen Filmandschaft einfach etwas Besonderes. Übrigens: außergewöhnlich stimmig synchronisiert. Man hat sogar altgediente Haudegen wie Friedrich Schönfelder engagiert. Fazit: Eine klassisch anmutende Komödie, bei der sich George Clooney und Catherine Zeta-Jones wie einstmals Spencer Tracy und Katherine Hepburn richtig schön kabbeln.

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben sind sehr warm gestaltet. Oftmals arbeitet der Film mit goldener Einfärbung. Das sorgt für einen sehr eigenen Stil. Rauschen ist erkennbar, aber dem Filmmaterial geschuldet. Der Kontrast überzeugt nichtd immer. Besonders schwarze Elemente leiden unter niedrigem Schwarzwert und sind konturenlos (Hose bei 00:16:23). Die Schärfe ist erstaunlich schwach ausgeprägt. Man hat oft den Eindruck - besonders bei Großaufnahmen von Clooney und Zeta-Jones -, dass hier mit Weichzeichner gearbeitet wurde. Der Ton ist für eine Komödie sehr lebendig ausgefallen. Die Dynamik ist gut, etwa bei Szenen vor Gericht. Hier funktioniert auch die Direktionalität gut. Man hört etwa Clooney und seine Kollegen im Hintergrund, während eine Zeugin vor Gericht spricht - und umgekehrt. Geräusche wie Schüsse oder fahrende Autos auf der Straße haben ebenfalls eine direktionale Wirkung und sind mit Höhen und Tiefen gut in das Geräuschambiente eingebaut. Bonusmaterial gibt es keines. Gut, die DVD hatte auch nicht viel, aber sie hatte zumindest ein bisschen Bonus. Dass der nicht auf der Blu-ray geboten wird, ist eine Frechheit. --movieman.de

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EIN UNMÖGLICHER HÄRTEFALL

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Durchschnittliche Kundenbewertung
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Durchschnitt, 2. August 2011
Story (3)

Wer die Filme der Coen-Brüder kennt und mag, dem wird es wohl bei diesem Film ähnlich ergehen wie mir; eine leichte Enttäuschung machte sich breit. Sicher hie und da blitz etwas vom Coen-Witz und Charme auf aber die Momente sind doch sehr spärlich und führen dazu, dass man zur Einsicht gelangt, hier wohl mit einem der schlechteren Coen-Streifen Bekanntschaft gemacht zu haben. Clooney spielt sehr gut, Zeta-Jones war für meinen Geschmack etwas zu belanglos. Schade aus der Story hätte man sicher mehr herausholen können.

Bild (3)

Die Bildqualität steht der Story in nichts nach und kann auch unter die durchschnittlichen Filme eingereit werden. Es ist nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut. Scharfe Nahaufnahmen wechseln ab mit verrauschten Totalen. Auch hier habe ich mir mehr erhofft...

Ton (3)

Auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Klangtechnisch haben wir es hier ebenfalls mit Durchschnitt zu tun. Wäre nicht der wirklich gute Soundtrack, würde man wohl kaum merken, dass wir es hier mit einer 5.1-Abmischung zu tun haben. Sie ahnen es sicher schon: auch hier wäre mehr drin gewesen...

Extras (3)

Die Extras interessieren mich nicht. Es gibt ein Wende-Cover!

Fazit: Ein netter Film für einen verregneten Nachmittag. Hat man in aber mal gesehen, wird er wohl kaum wieder den Weg in den Player finden. Was lernen wir daraus: Auch Oscar-verwöhnte Regie-Genies haben ab und an einen Durchhänger - freuen wir uns auf den nächsten Coen-Film...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen So viele gute Namen..., 26. Dezember 2011
Von 
jury - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Machern wie den Coen-Brüdern, denen mal ein "Kultfilm" wie "The Big Lebowski" (1998) gelungen ist, eilt allzu oft ein überdimensionaler Ruf voraus, dem auch gute Regisseure einfach nicht permanent genügen können. Das Gute an einem solchen "Härtefall" (2003) liegt wohl wirklich darin, dass die manchmal schon religiöse Verehrung ein wenig zu den Menschen zurückkehrt. Im vorliegenden Versuch wurden doch ganz konkret 60 Millionen Dollar für einen gerade mal eben mittelmäßigen Streifen verfeuert.

Beginnen wir mit dem Positiven: Der 42-jährige Clooney als zynischer Anwalt und die 34-jährige Catherine Zeta-Jones als Heiratsschwindlerin sehen beide einfach gnadenlos gut aus.

Die unvermeidlichen Verwicklungen der Handlung samt dem Pflichtende romantischer Komödien kann auch ein Joel Coen nicht mehr so gestalten, dass irgend jemand ernsthaft zu überraschen wäre. Was letztlich über Erfolg oder Misserfolg eines Feelgood-Filmes entscheidet, sind liebevoller Humor und das gewisse Funken zwischen den Hauptdarstellern.

Hier hat man aber zumindest bei Clooney das Gefühl, dass er viel zu sehr damit beschäftigt ist, ob vielleicht sein Lippenstift verschmieren oder das teure Sakko Falten werfen könnte. Und die Zeta-Jones kommt halt einfach zu lieb und nett rüber, als dass man ihr eine raffinierte Heiratsschwindlerin so richtig glauben könnte.

Zudem fehlt - noch mehr als sonst in diesem "ab 12"-Genre - die Erotik. Wer wissen möchte, wie das aussehen kann, könnte beispielsweise Annette Bening in "The Grifters" zu Rate ziehen.

Das alles sind Fragen, die - ganz abgesehen vom Casting - schon ganz entscheidend von der Führung der Schauspieler durch die Regie zu beeinflussen wären. Was der Rezensent aber am meisten vermisste, war der hintergründige Humor, den man aus anderen Coen-Filmen kennt, der Sarkasmus, die Tabu-Verletzungen, auch und vor allem das "Vor-den-Kopf-Stoßen" von allzu banalen Zuschauer-Erwartungen.

Die technische Seite entspricht dem Standard der damaligen Übergangszeit zwischen Analog und Digital - gedreht wurde auf 35 mm, editiert über ein 2K Digital Intermediate - Bild und Ton sollten zufriedenstellen. Die Universal Blu-ray vom November 2010 bietet den Film in 100 Minuten Original-Länge und im Original-Format von 1,85:1 mit stolzen 6 Tonspuren und unzähligen Untertitelungen, allerdings - wie so oft - nur den O-Ton in DTS-HD MA 5.1; bei der Technik der Synchron-Studios scheint das "universale" Sparen eine neue Bestimmung gefunden zu haben.

So schlecht, dass er öden oder nerven würde, ist der Film nun aber auch wieder nicht - auch wenn im Verhälnis zu den Erwartungen ein "it's ok" durchaus eine freundliche Bewertung darstellt.

jury 3* A0831 26.12.2011e 8A ABR: 14.131 Genre: Komödie Romanze Krimi
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16 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Die Brüder Coen im TAL namens Kommerz. Schade, eigentlich .., 23. Januar 2006
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ein unmöglicher Härtefall (im Schuber) (DVD)

Im Zusammenhang mit der DVD „Ein (un)möglicher Härtefall" von einer Fehlinvestition zu sprechen wäre eine glatte Lüge, denn ich wollte den Film ja unbedingt sehen (Ich bin eben ein Coen Fan :- )

Besonders nett war vielleicht noch der Score am Anfang. Hübsch, bunt und mit Unmengen von kitschigen Engelchen. Das gefiel mir unheimlich gut.
Außergewöhnlich gut gelungen fand ich auch noch den Einstieg in den Film. Als nämlich Geoffrey Rush seine Frau beim Fremdgehen mit dem Pool-Reinigungsfritzen erwischt. „Wie, wir haben gar keinen Pool?" - Na jedenfalls meine ich, dass bis dahin noch einiges gestimmt hat an dem Film. Auch noch, als George Clooney, vielmehr sein Gebiss!, den ersten Auftritt hatte. Obwohl ich bis dahin noch gar nicht wusste, wohin mich die Odyssee führen würde. Doch, doch! Der Film ging gut an.

Auch ohne dass ich den Score zu aufmerksam verfolgt hätte, wäre mir direkt aufgefallen, dass Carter Burwell für die Filmmusik zuständig ist; wie fast bei allen Filme der Coen Brüder.
Auffällig war sowieso - wie sehr oft in den Filmen der Coens - die gute Auswahl an Songs. „The Boxer" von Simon and Garfunkel leitete die angebliche (Scrweball-) Komödie ein und - in einer außergewöhnlich bluesigen Version - auch wieder aus. Das waren die positiven Aspekte in dem Film. Der Anfang und die gelungene Auswahl an bekannten Musik-Stücken.

Ich weiß gar nicht, ob es Not tut, die Handlung der - wie schon erwähnt - angeblichen Komödie wiederzugeben. Sie ist nämlich leider unnötig berechenbar und - eine bessere Floskel fällt mir dazu leider nicht ein - viel zu künstlich inszeniert. Wie der (Mit-)Produzent, Brian Grazer, so schön (zu sehen im Zusatzmaterial auf der DVD) anmerkte: Es ist ein kommerzieller Film.
Nebenbei erwähnt: So kommerziell (im Sinne von erfolgreich) kann er nicht gewesen sein, denn man hat von ihm nicht viel Gutes gehört als er im Kino lief und wie schleppend (und zu welchen Tiefpreisen) die DVD verkauft wird, zeugt m.E. auch nicht eben von DEM großen Kassenschlager ...

Alles nur gespielt und zu gekünstelt noch dazu, wird mir - und nicht erst gegen Ende des Filmes - klar. Denn leider sehe ich den Film an vielen Stellen „nur" so, wie er vermutlich hätte sein sollen. An vielen Stellen lässt sich die Romanze zwischen den beiden Hauptdarstellern eben nur ahnen, viel zu kühl ist sie nämlich in die gar nicht einmal so chaotische Handlung, eingebaut.
Spätestens als der tattagreisige - mehr künstlich am Leben erhaltene - 87-jährige Chef unseres blendend aussehenden, super-erfolgreichen Scheidungsanwalts in die Handlung eingeflochten wird, schaltet mein Verstand ab. Vielleicht werde ich bei mehrmaligem Ansehen „mehr Witz" erkennen?

Wenn der Film mir die Skurrilität einer Ehe unter den oberen Zehntausend und das Verhalten eben jener Personen im Scheidungsfall vermitteln will, dann hat er eindeutig versagt. - Das war nicht besonders witzig im Sinne von überstrapazierten Klischees.
Dann sehe ich mir doch lieber 100 Folgen Ally McBeal an ...
Nun gut. Jetzt habe ich diese Bildungslücke geschlossen und weiß ältere Filme der Brüder Etahn und Joel Coen einmal mehr zu schätzen.

Zur DVD:
Neben dem Film (in deutsch + englisch Dolby-Surround und deutsch dts) gibt es unter den
Special Features (nur in Englisch mit deutschen Untertiteln) folgende Menüpunkte:
- A look inside: Die mittlerweile beinahe üblichen Glorifizierungen: „Es war so schön mit Clooney zusammenzuarbeiten." „Die Zusammenarbeit mit Geoffrey Rush war eine besondere Erfahrung." Etc. etc ... Nichts Aufregendes und die Zurückhaltung der Coens bei den Interviews verwundert zumindest mich nicht ... bei dem Mist, den sie da abgeliefert haben, werden sie wohl auch nicht besonders stolz tun?!
- Die Ausstattung: Wer eine langweilige Dokumentation über die Kostüme in dem Film sehen will, ist hier gut bedient.
- Outtakes: Einige verpatzte Szenen. Spätestens bei der fünfunddreißigsten Wiederholung der Szene mit dem „Beeren-Löffel" wird auch dieses Special Feature zu nichts anderem als unnötigem Beiwerk.

Fazit: Ein Film der wohl hauptsächlich von Fans der beiden Coens konsumiert werden wird, bzw. wurde. Es ist sehr oft (in dem Feature „A look inside") von Kommerz die Rede, aber ein Kassenschlager war „Ein (un)möglicher Härtefall" ja nun nicht. Ein paar Anspielungen auf mir sowieso nicht bekannte Screw-Ball Komödien haut mich weder vom Hocker, noch fand ich das Zusammenspiel von Clooney und Zeta-Jones besonders bemerkenswert. Wäre da nicht die besonders gelungene musikalische Untermalung (Der OST ist vielleicht eher den Kauf wert) gewesen, ein bemerkenswerter Anfangs-Score und ein entzückend ausgetickter Geoffrey Rush, dann wäre der Film für mich eine einzige Katastrophe gewesen.
So aber war's ein nötiger, unnötiger Coen-Film.

Ach ja ... die 2 Sterne haben nichts mit der angeblich besonderen ausgabe im "Schuber" zu tun. Die vergebe ich nur, weil mir der Score und die Auswahl an Liedern - und Geoffrey Rush! - so gut gefallen haben.

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