Michael Douglas in einer reinen Komödie - das ist selten zu sehen. Allerdings spielt der Oscarpreisträger seine Rolle ausgezeichnet (Anders hätte man es auch nicht erwartet). Als routinierter und abgeklärter CIA-Agent Steve Tobias trifft er auf den Vater der zukünftigen Braut seines Sohnes - Jerry Peyser (Albert Brooks). Der ist Arzt, spezialisiert auf Füße, und im Gegensatz zu Steve stockkonservativ. Unglücklicherweise wird der, sowieso nicht von Steves Art begeisterte, Jerry in eine Undercoveroperation des CIA-Agenten mit hinein gezogen. Eine Katastrophe folgt der nächsten, während die beiden Kinder ihre Hochzeitsvorbereitungen treffen. Als dann noch das FBI auftaucht und Jerry für einen Verräter hält, spitzt sich die Situation zu. Das Familienfest steht auf der Kippe...
„Wild Wedding" ist ein kurzweiliger Spaß mit nicht unbedingt origineller Handlung, aber doch einigen witzigen Ideen. Albert Brooks spielt die Figur des konservativen Arztes sehr gut, aber allen voran glänzt natürlich Michael Douglas, dessen Auftritt an den aalglatten Gordon Gecko in Wall Street erinnern. Zwar mit spritzigen Dialogen und auch einigen Actionszenen gespickt, gehört der Film jedoch nicht zu den Weltklasseproduktionen. Er bietet aber über 90 Minuten eine gute Unterhaltung ohne langweilig zu werden. Ob sich der Kauf der DVD lohnt, ist aber zu bezweifeln. So ist „Wild Wedding" eher ein einmaliges Event und der Weg zur nächsten Videothek ist sicher günstiger.