Dieses einmalige und geniale Lesevergnügen verdanke ich dem Zufall: Hatte in der Buchhandlung ein Buch von Moers gesucht und Moore stand halt daneben. Lustiges Cover, netter, vielversprechender Klappentext, "Bis jetzt eine der besten Kapriolen von Moore"...na denn!
Und die Erwartung wurde nicht enttäuscht! Genial dieser Humor, absolut meine Wellenlänge. Seit Douglas Adams habe ich nichts vergleichbares gelesen. [Dessen Kultstatus wird in diesem Metier eh niemand mehr erreichen. Aber Douglas hat das zeitliche gesegnet und neue Bücher wird er nicht schreiben. Die Vergleiche sind sinnlos...]
Ein Thema wie den Tod und das Sterben so fantastisch in einem humorvollen Roman zu verarbeiten, dazu gehört schon was. Und es ist nicht nur witzig, sondern gleichzeitig auch noch tiefgründig. Man merkt, daß er umfangreicht zum Thema Tod und Religion recherchiert hat (unter anderem hat er dafür jemanden am Sterbebett begleitet).
Das Ende ist etwas dünn? Nee, nicht wirklich. Stephen King hat wesentlich gruseligere Storys deutlich dürftiger beendet...
Also: Unbedingt lesen!
P.S.: Habe grade mit "Die Bibel nach Biff angefangen", scheint die logische Konsequenz zu sein :-)