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Ein teuflisches Zeug: Auf abenteuerlicher Reise durch die Geschichte des Kaffees
 
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Ein teuflisches Zeug: Auf abenteuerlicher Reise durch die Geschichte des Kaffees [Gebundene Ausgabe]

Stewart Lee Allen , Gerlinde Schermer-Rauwolf , Thomas Wollermann
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 230 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (18. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593372908
  • ISBN-13: 978-3593372907
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 390.237 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bücher über Kaffee gibt es so viele, wie Kaffeebohnen in einen großen Sack passen. Wo kommt er her, wie wird er angebaut, wie veredelt, was kann man Leckeres mit ihm anstellen? All diese Fragen wurden schon hundert- und tausendfach gestellt -- und beantwortet. Doch eine Frage, wie etwa die, wo auf der Welt man die schlechteste Tasse Kaffee bekommt, die hat wohl noch niemand zu beantworten versucht.

Dann kam Stewart Lee Allen, der in seinem Ausweis im Feld "Berufsbezeichnung" eigentlich nichts anderes als "schreibender Weltenbummler und Lebenskünstler" stehen haben dürfte. Er war mal auf einen Kaffee nach Äthiopien eingereist -- aus keinem anderen Grund --, hatte das Mutterland dieses aromatischen Genussmittels aber noch am selben Tag wieder verlassen müssen. Die Lust auf eine zweite Tasse trieb ihn nach zehn Jahren wieder hin -- und damit begann eine Reise um die ganze Welt, eine Reise auf den Spuren des Kaffees, die ihn nach Wien und Istanbul ebenso führte wie nach Paris und in die USA.

Allens Buch kann als Kulturgeschichte des Kaffees beschrieben werden, denn es breitet einen ungeheuren Faktenreichtum vor dem Leser aus. Doch damit tut man ihm Unrecht, wirft es zu den zahllosen anderen Bohnen in den oben genannten Kaffeesack. Ein teuflisches Zeug hat es nicht verdient, dort hineingesteckt zu werden: Es ist eine ganz einzigartige Mischung aus Kaffeegeschichte und autobiografischer Reiseerzählung, die auf ausgesprochen amüsante Weise unterhält. Gerade da, wo das Buch völlig abseitige Informationen liefert oder an sich bekannte Zusammenhänge in einem ganz ungewohnten Licht schildert, ist es am stärksten. Die "kaffeezentrierte Geschichte der Menschheit", die das Buch hätte werden sollen, wie der Autor leicht größenwahnsinnig selbst schreibt, ist zwar nicht ganz daraus geworden, doch wer hätte das lesen wollen? Allens Bericht über seine Abenteuer auf der Kaffeefahrt um die Welt ist viel vergnüglicher! --Christoph Nettersheim

Pressestimmen

09.07.2003 / Journal für die Frau: "Amüsant und informativ."

01.10.2003 / Lesart: Ein teuflisches Zeug "Allen ist ein großer Erzähler, und er hat viel zu erzählen [...] Das Buch ist ein großer Roadmovie. Allen wird manchmal mit Bruce Chatwin verglichen. Völlig zu Recht."

01.12.2003 / Frankfurter Rundschau: Kautschuk ohne Kolonien "Kenntnisreich beleuchtet Allen die Licht- und Schattenseiten des Kaffeeanbaus und -konsums und hebt dabei ins Bewusstsein, dass noch immer nicht die eigentlichen Produzenten vom weltweiten Verbrauch profitieren, sondern diejenigen, die die Vermarktungsbedingungen kontrollieren."

01.12.2003 / Focus: Schwarze Seele "Eine spannende Roadstory von den Anfängen bis zur heutigen Fast-Drink-Philosophie."

01.02.2004 / Bücher: Schwarze Seele "Amüsanter als Bill Bryson und lehrreicher als mancher wissenschaftliche Wälzer."

20.02.2004 / Stuttgarter Zeitung: Unglaublich "Ein sehr plastisches, fabulöses und ausuferndes Geschichtenbuch ... Allen hat als Erzähler die Fähigkeit, seine Leser an seinen Entdeckungen unmittelbar teilhaben zu lassen."

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schwarze Seele 3. Februar 2004
Von marivi_
Kaffee - Muntermacher, Genußmitel und Anlaß zu spontaner Gruppenbildung. Stewart Lee Allen hat sich intensiv mit der Geschichte und dem Mythos um das Gebräu mit der schwarzen Seele auseinandergesetzt; er liefert eine spannende Roadstory von den Anfängen bis zur heutigen Fast-Drink-Philosophie.

Connaisseur, unermüdlicher Faktensammler und großartiger Erzähler - Stewart Lee Allen ist der Bruce Chatwin des Kaffees. Mit Rikscha und Chevy, Frachter und Schmugglerschiff, Esel und Flugzeug verfolgt er die Spur des Getränks über die halbe Welt. Seiner feinen Nase entgeht keine Anekdote; neugierig und hartnäckig verfolgt er jede Spur zu den Kaffeegenießern von gestern und heute. Bei seiner Reise scheut er kein Abenteuer - solange am Ende eine dampfende Tasse Kaffee auf ihn wartet... Stewart Lee Allen sammelt alles, was er über das psychoaktive Gebräu - das mal verdammt, mal heiß begehrt wurde - finden kann. Er berichtet in seinem Buch "Ein teuflisches Zeug" von Derwischen, die sich mit dem Getränk in Trance tanzten, weswegen ausgerechnet in der Türkei die Kaffeetrinker gelegentlich in Säcke genäht und ertränkt wurden. Und er stellt fest, daß die Kaffeebohne die Mutter des modernen Europa ist. Im Mittelalter dämmerte der Kontinent im Bierdunst dahin, dann schlug der Kaffee ein wie ein Lebenselexier: In den Kaffeehäusern von London legten aufgeweckte Händler den Grundstein des Empire, in Paris stürmten vom Kaffee angestachelte Revolutionäre die Bastille...

Allen schreibt eine spannende und humorvolle Road-Story des Kaffees und gibt dem Getränk seine schwarze Seele wieder...

Nicht nur für Kaffeetrinker empfehlenswert!

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ja, es beinhaltet Kaffeerezepte - in weiterem Sinne! Nein, es handelt sich nicht um ein Kochbuch! Nein, es ist auch kein Kaffee-Produkt-Guide! Nein, es ist auch kein weiterer Standard-Kaffee-Ratgeber! Eigentlich ist es nur ein Reisebericht. Aber einer, der es in sich hat.

Der Autor - Stewart Lee Allen - beschreibt nicht nur die Geschichte des Kaffees. Er beschreibt seinge Geschicht auf den Spuren des Kaffees. Diese Buch wäre nicht das ultimative Geschichtsbuch zum Thema Kaffee, hätte er sich nicht selbst auf den Weg gemacht und den Weg des Kaffees in der Geschichte gefolgt. Nein, es wäre nur irgendein Buch. Aber so...

So macht er sich auf den Weg non Kenia kommend nach und durch Äthiopien, nicht ohne die eine oder andere brenzlige Situation. Weiter zieht es ihn in den Jemen, nach Indien, die Türkei, quer durch Europa über Österreich und Deutschland nach Frankreich, weiter nach Italien. Doch das war es noch nicht. Getreu den alten Reiserouten geht es mit dem Schiff - nicht irgendeinem, einem Frachter - über den Atlantik nach Brasilien, weiter nach New York und schliesslich auf der Suche nach dem schlechtesten Kaffee der Welt die Route 66 lang bis nach Los Angeles. Und es wäre nicht authentisch, würde Allen nicht alte Verkehrswege nutzen, würde er nicht so viele Strecken wie möglich auf dem Landweg zurücklegen.

Historische Fakten, gemischt mit aktuellen Ereignissen und Erlebnissen auf der Reise lassen dieses Buch zu einer leichten Lektüre für zwischendurch werden. In den Text eingeflochten sind die traditionellen Zubereitungsmethoden des Kaffees genauso, wie die viele Gerüchte, die sich um diese 'legale Droge' unserer Zeit drehen. Ein Muss für die vielen Kaffeeliebhaber auf dieser Welt. Viel neues erwartet sie, vieles davon verleitet zum staunen und wundern.

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Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Der Morgen beginnt mit einer starken Tasse Kaffee, doch nur wenige kennen den Unterschied zwischen Arabica und Robusta, und wenn man den Schweizern glauben will, trinken die Deutschen so und so nur Dreck. Zumindest beim Kaffee haben sie leider recht, zuviel Robusta und zuwenig Arabica verunstalten die deutschen Tassen. Deutscher Kaffee hat wenig Aroma, schlägt schnell auf den Magen und macht über kurz oder lang krank.

Doch das wirkliche Geheimnis um den Kaffee liegt in seinem Ursprung. Stewart Lee Allen hat es ergründet und bereist. Und man wundert sich, dass solche "Alan Quatermain Geschichten" noch heute geschrieben und erlebt werden können. In seinem Buch "Ein teuflisches Zeug" hat der Autor den Ursprüngen der "teuflischen" Bohne nachgeforscht, aus dem Englischen von Thomas Wollermann und Gerlinde Schermer-Rauwolf übersetzt. Er bereiste den afrikanischen Kontinent, trieb sich im arabischen Raum herum und ging bis nach Indien, immer auf der Suche nach der perfekten Tasse Kaffee. Vom Tee über dünnen Kaffee bis zur geballten Faust wurde ihm alles angeboten, selbst Drogen und Schmugglerdienste diente man ihm an, doch Stewart Lee Allen suchte nur Kaffee und fand somit oft nur Kopfschütteln. Wer sich in militärische Sperrbezirke begibt, in die Nähe militärischer Anlagen, in reine moslemische Bezirke und dort als "Westler" nach Kaffee forscht, gilt als verrückt. Der Autor scheint es auch ein wenig zu sein, denn seine Geschichte liest sich wie eine unorthodoxe Forschungsstudie nach den Ursprüngen des Kaffees. Auf der Suche nach dem perfekten Kaffee, nach einem ursprünglichen Rezept, nach der Tasse vollkommenen Glücks auf Erden traute sich Stewart Lee Allen überall hin: Er besuchte Diebe, Händler, Sufis, Militärs, Bettler und Ureinwohner - überall bekam er mehr oder minder das, was er suchte, aber nie war sein Glück vollkommen. Teilweise haarsträubende Abenteuer von Schmuggel, Menschenhandel und Diebesbeute offenbarten sich ihm und in einige verstrickte er sich sogar.

Ein sehr außergewöhnliches Buch für ein sehr außergewöhnliches Getränk: Wer auf der Suche nach dem speziellem "Kick" ist, für den wird "Ein teuflisches Zeug" wie eine Offenbarung sein; zumindest ist es eine sehr amüsante Unterhaltung zum Thema Kaffee!
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