Ständig war ich am überlegen ist mir das Buch jetzt drei oder vier oder gar nur zwei Sterne wert.....dies zeigt schon alleine die Widersprüchlichkeit auf...nachdem ich von Nicci French zuerst „den Sommermörder" gelesen hatte, und wirklich ziemlich begeistert war (ein Buch dem man ohne Bedenken 4 Sterne geben kann), war ich sehr
gespannt auf ein weiteres Buch der Autorin, ich hoffte wie schon im Sommermörder in die Geschichte hineingezogen zu werden.......leider war dies hier nicht der Fall....die Hauptperson Sam blieb mir seltsam fremd, selbst als sie von etlichen noch nachvollziehbaren Schicksalsschlägen ereilt wurde konnte ich nicht mit Ihr mit fiebern und leiden.....
zeitweise ziehen sich die Beschreibungen der Autorin quälend in die Länge.....nun habe ich nichts gegen ausführliche Beschreibungen, im Gegenteil, ich liebe umfangreiche
Bücher, in denen sich die Autoren viel Zeit lassen um dem Leser subtile Stimmungen und Personen nahe zu bringen, man verweilt gerne an diesen Plätzen.......und ja selbst seitenlange Beschreibungen können so spannend werden, all dies ist hier nicht der Fall...da aber die Autorin bei mir aufgrund des erst gelesenen Buches Vorschußlorbeeren hatte, kämpfte ich mich bis zum Ende durch. Die Auflösung selbst geriet eher plump
aber war dennoch nicht unspannend, gut gefiel mir auch die imaginäre Vorstellung des Hauses von Sam und Elsie, derart Reisen werden ja auch von Gedächtniskünstlern benutzt...alles in allem aber hat's schlußendlich nur für drei Sterne gereicht, die Autorin kann ich empfehlen, dieses Buch aber nicht.