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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
6. Band der Boston-Serie,
Von Lilian Grobis "Lilian" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Ein schlichter alter Mann: Boston-Serie (Taschenbuch)
Sarah ist vorübergehend bei ihrer Tante Emma Kelling eingezogen, um dieser bei den Vorbereitungen zu einer Musicalaufführung zu helfen. Als ob dies nicht schon genügend Chaos verursachen würde, verschwindet zu allem Überfluss noch ein wertvolles Gemälde, außerdem kommt einer der Darsteller ums Leben. Da Max Bittersohn, der Experte für verschwundene Kunstgegenstände, gerade im Ausland weilt, begibt Sarah sich allein auf Spurensuche...Im (ebenso guten) Vorgängerband "Kabeljau und Kaviar" spielte noch Max Bittersohn die Hauptrolle, nun ist es an Sarah, ihr kriminalistisches Gespür unter Beweis zu stellen. Der Leser lernt in diesem Band weitere spleenige Vertreter des Kelling-Clans kennen. Wer skurrilen Humor mag, wird sicher Gefallen an den Geschichten von Charlotte MacLeod finden. In der "Boston-Serie" ermitteln Sarah und Max meist gemeinsam in diversen ominösen Mordfällen. Der absolut schräge Humor der Autorin und die vielen Anspielungen auf andere (Kriminal-)Literatur entlocken dem Leser recht oft ein Schmunzeln. Hier die richtige Reihenfolge der Boston-Geschichten: 01. Die Familiengruft (*****) Viel Spaß beim Lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Empehlenswertes Buch,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein schlichter alter Mann: Boston-Serie (Taschenbuch)
Ein sehr gutes Buch. Ich habe es mittlerweile schon einige male gelesen und werde es wohl auch noch öfter lesen.Die Story kurz in einigen Stichpunkten. Es geht um ein Theaterstück das aufgeführt werden soll, ein riesiges Gemälde, dass auf mysteriöse Weise gestohlen wird, ein Mord an einem der Darsteller (was erst wie ein Unfall aussieht)und die Gewissheit nach einiger Zeit, dass das Theaterstück, das gestohlene Gemälde und der Mord irgendwie zusammenhängen . Alles in allem ist es eine ziemlich verrückte Geschichte, bei der es Spaß macht sie zu lesen und die man in einem Rutsch durchließt, wenn man erst einmal angefangen hat. Ich kann das Buch ausserdem als Urlaubslektüre empfehlen, ich hatte es gerade das zweite mal mit im Urlaub. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
zwiegespalten,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ein schlichter alter Mann (Broschiert)
Ich bin etwas zwiegespalten...Vielleicht kurz zur Handlung: Emma Beddoes-Kelling (Die natürlich irgendwie mit Sarah Kelling verwandt ist) führt Regie in einem pompösen Musical, in dem auch wieder lauter Verwandte oder Freunde mitspielen. Die Vorbereitungen stecken in den letzten Zügen, da wird zuerst das überdimensional große (und scheußliche) Gemälde ihrer Großmutter Ernestina Kelling in der Nacht von der Wand geklaut, dann tauchen kindisch verfasste Erpresserbriefe auf, die alles nur keine realistische Summe Lösegeld fordern, und zu allem Überdruss wird auch noch eine unwichtige Nebenrolle ermordet. Schließlich stürzt ein weiterer Schauspieler die Theaterstiege hinunter, verstaucht sich aber glücklicherweise nur den Knöchel, und dann wird auch noch eine weibliche Nebenrolle am Tag vor der Aufführung von Unbekannten verprügelt. Und kein Mensch versteht den Zusammenhang, bis letztlich Sarah (die diesmal leider ohne Max Bittersohn auskommen muss) mehr durch Zufall auf die Lösung kommt. Zum einen handelt es sich mal wieder um ein typisches Charlotte Mac-Leod Buch mit allen Schrulligkeiten, die nur so dazu gehören. Schon der Brief, in dem Mable Kelling Appolonia (und damit dem Leser) eine Zusammenfassung des Theaterstücks schreibt, ist einfach nur zum Totlachen. Geht es nach dem Lesespaß und dem Schreibstil, würde ich hier sofort 5 Sterne vergeben. Doch bei der Handlung setzt es dann für mich leider aus. Da schreibt MacLeod noch: "Max mag keine Detektivromane. Er ist nicht bereit, einer spannenden Geschichte wegen seinen logischen Verstand auszuschalten."... aber genau das fordert sie offenbar (und ziemlich extrem) von ihren Lesern in diesem Buch. Ich nehme gerne unlogisches hin, z.B. warum eine junge Frau 2x im Jahr irgendwo eine Leiche findet, aber die Auflösung dieses Falles war mir dann doch ein wenig zu konstruiert. Zwar ist Charles Daventers Mord nachvollziehbar ebenso wie der Überfall auf die Schauspielerin, und auch die linkisch geschriebenen Erpresserbriefe machen am Ende irgendwie so halbwegs Sinn (wenngleich man auch hier schon die Logik etwas zurückdrehen muss), aber warum dann noch ein echter Erpresserbrief aufgetaucht ist, Sarah in der Garage überfallen wurde und vor allem warum der zweite Schauspieler die Treppe runtergefallen ist... da setzt mein kleiner gesunder Menschenverstand dann doch aus und bildet mehr oder weniger große Fragezeichen. Die Lösung des Falles kam für mich auch etwas plump, à la: "weil ich belauscht werde erkläre ich meinen Komplizen haargenau warum und wieso ich was geplant habe, wie es weitergeht, wie genau wir vorgehen und warum ich übrigens wen umgebracht habe, damit der Leser jetzt weiß was Sache ist". Zusammenfassend lässt sich sagen: ein wieder mal super geschriebenes Buch mit Handlungsschwächen am Ende, die eindeutig daraus resultieren, dass die Handlungen, die dazu dawaren, den Leser zu verwirren, jetzt irgendwie aufgeklärt werden müssen (und vermutlich auch die Autorin verwirrt haben). Auf jeden Fall lesenswert für Freunde der Serie und für Leute, die eine nette Gutenacht-Lektüre suchen und die auch fehlende Logik nicht stört. Einsteiger in die Serie sollten sowieso mit "die Familiengruft" beginnen. Daher nur (oder immerhin noch) 4 Sterne für eine meiner Lieblingsautorinnen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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