Eigentlich nur eine Liebesgeschichte, die traurig endet - und doch so viel mehr: dafür sorgt Petra Hammesfahr! Michael Schröder lebt zufrieden als Single, als ihm die Kindfrau Candy über den Weg läuft. Bereitwillig erzählt sie ihm, sie suche „die große Liebe" ihrer Mutter, um ihr eine letzte Freude zu bereiten. Denn ihre Mutter liege im Sterben und habe diesen Mann nie vergessen können. Erst ist es Hilfsbereitschaft, dann Mitleid, schließlich an Hörigkeit grenzende Liebe, die Schröder veranlasst, sie bei sich aufzunehmen und ihr bei der Suche zu helfen. Jedoch: wie bei Petra Hammesfahr üblich, ist nichts, wie es scheint, und eine überraschende Wendung folgt auf die nächste. Schröder will es nicht glauben, doch immer wieder ertappt er Candy bei einer Lüge. Aber warum sollte sie ihn anlügen? Er will ihr doch helfen und verschafft ihr den Namen und Anschrift des Gesuchten. Dafür riskiert er sogar seinen Job, und Candy versteht es immer wieder, ihm alle Zweifel auszureden. Als Schröder endlich dahinter kommt, was wirklich hinter dieser ganzen Suche steckt - ist es schon zu spät...
Dieses spannende Buch hätte mindestens vier Sterne verdient. Punkteabzug jedoch für die unfaire Art, „ältere" Werke unter geändertem Titel dem Leser als „neu" verkaufen zu wollen. Dies hier ist eine Neufassung des Buches „Am Ende eines Sommers" von 1992!