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Ein reines Herz
 
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Ein reines Herz [Taschenbuch]

Laura Wilson , Claus Varrelmann
2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, 2002 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Goldmann (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442451442
  • ISBN-13: 978-3442451449
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 867.742 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Finching, ein kleiner Ort in Suffolk in den dreißiger Jahren: Hier lebt die berühmte Kinderbuchautorin Marjorie Maud Haldane mit ihrem Mann, ihrem kleinen Sohn Gerald und der Adoptivtochter Vera. Gerald, ein scheuer, von der Mutter wenig beachteter Junge, findet eigentlich nur bei Vera und seiner lebenslustigen Tante Tilly etwas Wärme und Zuneigung. Sein engster Vertrauter ist jedoch Jack, sein Zwillingsbruder, der bei der Geburt ums Leben kam und Gerald als imaginärer Ansprechpartner durchs Leben begleitet. 1944 zerbricht die mühsam aufrechterhaltene Fassade des gutbürgerlichen Lebens im Herrenhaus, als Vera ermordet im Wald aufgefunden wird. Für die Tat wird ein junger amerikanischer Soldat verurteilt, der in der Gegend stationiert war und ein Verhältnis mit Vera gehabt haben soll.
Noch über 50 Jahre später hat Gerald die damaligen Ereignisse nicht verwunden. Er arbeitet in einem Requisitenlager für Film- und TV-Produktionen, wohnt zur Untermiete und hat kaum Kontakt zu seinen Mitmenschen. Doch als er Melanie, der Tochter einer Kollegin, begegnet, gerät sein streng geregeltes Leben aus den Fugen. Die zwölfjährige Mel erinnert ihn an Vera, und aus Sorge um das Mädchen, beginnt er es zu beobachten, zu photographieren und zu verfolgen. Als Mel tatsächlich verschwindet und die Polizei Geralds Aufzeichnungen entdeckt, wird er sofort als Hauptverdächtiger betrachtet. In Panik flieht er zu dem einzigen Menschen, der sich in der Vergangenheit um ihn gekümmert hatte: seine Tante Tilly. Doch Tilly, die als einzige die wahren Umstände von Veras Tod kennt, hat nur noch kurze Zeit zu leben. Und der Entführer von Mel tut alles, um Gerald ans Messer zu liefern – oder zu beseitigen...

"Laura Wilson mag die Leser an die besten Krimiautoren erinnern, aber sie imitiert niemanden, und ihr Talent ist absolut einzigartig."
Literary Review

Über den Autor

Laura Wilson ist in London aufgewachsen, studierte am Somerville College, in Oxford und am UCL in London. Sie arbeitete als Lehrerin und später mehrere Jahre als Sachbuchlektorin in einem englischen Verlag, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihr Debütroman „Ein kleiner Tod“ wurde von Presse, Lesern und zahlreichen Schriftstellerkollegen wie Donna Leon, Frances Fyfield und Ruth Rendell enthusiastisch gefeiert und brachte der jungen Autorin über Nacht den Durchbruch. Die Handlung ihres neuesten Romans, „Wenn die Nacht kommt“, ist von der wahren Geschichte des „Blackout Ripper“ Gordon Cummins inspiriert. Der junge Flieger der Royal Air Force tötete 1942 mehrere Londoner Prostituierte. Laura Wilson wurde für diesen Roman der "Prix du Polar Européen du Point" verliehen, der alljährlich in Frankreich für den besten Kriminalroman eines europäischen Autors vergeben wird. Laura Wilson lebt in London und schreibt mittlerweile an einer neuen Krimiserie.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich nehme das Fazit vorweg: „Ein reines Herz" war für mich eine reine Enttäuschung. Die Inhaltsangabe hat mich zum Kauf verlockt: Gerald Haxton trifft ein 12jähriges Mädchen namens Melanie, das auffällige Ähnlichkeit mit seiner Schwester Vera hat. Vera wurde vor 50 Jahren, als sie ungefähr in Melanies Alter war, brutal ermordet. Kurz darauf verschwindet Melanie spurlos, und Gerald gerät in Verdacht.

Tja, tatsächlich hält die Geschichte nicht annähernd, was sie an Spannung und Vielschichtigkeit verspricht. Das Buch dreht sich hauptsächlich um 3 Personen: um Gerald, dessen Tante Tilly und Melanies Mutter Jo. Diese drei erzählen die Geschichte abwechselnd aus ihrer Sicht. Dabei gerät die eigentliche Handlung - Veras Ermordung und Melanies Verschwinden - zwischen nebensächlichen Anekdoten aus dem Leben der Hauptdarsteller leider aus den Augen. Wer jetzt auf psychologisch tiefgründige Charakterstudien hofft, wird enttäuscht. Alles bleibt an der Oberfläche. Vor allem die Kapitel über Tilly enthalten soviel belangloses Gequatsche, dass ich sie am Ende nur noch überflogen habe. A propos Ende: Ich hatte recht früh eine Vermutung, wer Melanie entführt hat, und genauso war es dann auch. Gähn. Nebenbei werden am Schluss schnell noch Täter und Motiv für den Mord an Vera an den Haaren herbeigezogen.

Hinzu kommt: Ich hatte während des Lesens ständig das Gefühl, dass die Autorin einfach nur schnell fertig werden wollte/musste. Viele Kapitel wirken sowohl inhaltlich als auch sprachlich völlig lieblos und überhastet runtergeschrieben. Kein Vergleich mit der dichten Atmosphäre und den schönen Ausformulierungen einer Deborah Crombie oder Donna Leon.
Lange Rede, kurzer Sinn: „Ein reines Herz" flog ins Altpapier und Laura Wilson von meiner „Will ich lesen"-Liste.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hier stimmt alles! 16. April 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Für mich war dieses Buch ein Glückstreffer! Hier stimmt die Geschichte, die Personen, die Stimmung, die Auflösung. Das werden sicherlich alle nachempfinden, die moderne englische Krimis á la Elizabeth George mögen. Geschickt gemacht ist, dass die Handlung in Ich-Form von mehreren Personen aus ihrer jeweiligen Perspektive erzählt wird, was zur Dichte des Krimis sehr beiträgt. Uneingeschränkt empfehlenswert!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mittelmäßiger Krimi 12. Juni 2004
Von marielan TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Als Kind hatte Gerald seine Adoptivschwester Vera ermordet aufgefunden. In dem Mädchen Melanie entdeckt er Ähnlichkeiten mit der Toten, aber eines Tages verschwindet sie spurlos.
Die Verknüpfung von "alter ungesühnter Mord" mit "neues Verbrechen" hat schon ungezählte Bücher hervorgebracht; im Zuge der aktuellen Geschehnisse werden die alten Vorfälle geklärt. Diese Absicht liegt auch diesem Buch zugrunde, aber was hat Laura Wilson daraus gemacht? Sie lässt verschiedene Personen auftreten, Gerald, dessen Tante Tilly und Melanies Mutter Jo, und jede erzählt aus ihrer Perspektive. Statt sich zu verzahnen und sich damit spannend weiter zu entwickeln, laufen die Erzählstränge nebeneinander her und haben auch keine zusammenhängende Lösung. Welchen Sinn die Kinderbucheinschübe haben sollen - Geralds Mutter war Kinderbuchautorin - bleibt ein Rätsel; ein guter Autor hätte sie als Schlüssel zur Mordaufklärung chiffriert.
So bleibt das Buch unbefriedigend. Veras Mörder war einem Mitwisser längst bekannt; der Leser erfährt durch ein Gespräch davon, kann also nicht mitknobeln. Was Melanie passiert, ist viel zu durchsichtig und viel zu früh zu ahnen, so dass man sich eigentlich nur über die Blindheit der Beteiligten wundern kann.
Als Donna Leon und andere ihr großes Lob über die Autorin gesprochen haben, was natürlich vom Verlag werbewirksam und ausführlich genutzt wird, haben sie vermutlich dieses Buch noch nicht gelesen.
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