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Ein perfekter Freund (BRIGITTE Hörbuchedition - Starke Stimmen. Die Männer.)
 
 

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Ein perfekter Freund (BRIGITTE Hörbuchedition - Starke Stimmen. Die Männer.) [Audiobook] [Audio CD]

Martin Suter , Sebastian Koch
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (93 Kundenrezensionen)

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Audio CD, Audiobook, 17. September 2007 --  

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Random House Audio Editionen; Auflage: gekürzte Lesung (17. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866047495
  • ISBN-13: 978-3866047495
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (93 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 63.320 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.ch-Redaktion

Welch ein Erwachen! Kaum Gefühl im Gesicht, keine Ahnung, wo man ist. Und die Frau, die sich so rührend um einen kümmert, soll die eigene Freundin sein? Der Journalist Fabio Rossi hat einen Gedächtnisverlust erlitten. Irgendjemand hat ihm kräftig auf den Schädel gehauen. 50 Tage fehlen ihm seitdem. Und in diesen paar Tagen habe er sein Leben komplett umgekrempelt, habe Wohnung und Partnerin gewechselt, sei überhaupt nicht mehr der, der er einst wahr. Und das nicht zu seinem Vorteil. Als Journalist begibt er sich nun auf Recherche in eigener Sache und rekonstruiert die letzten Tage vor dem Black-out.

Martin Suter hat die Geschichte raffiniert konstruiert und taucht die Leser immer wieder in widersprüchliche Gefühle. Ist Rossi nun wirklich der moralisch überlegene Journalist, hat ihm sein Kumpel den Scoop um BSE in Schokostängeln geklaut? Warum ist die frisch gebackene Witwe des Forschers so glücklich -- und plötzlich auch finanziell gut gepolstert? Rossi stand -- und steht nun wieder -- kurz vor der Enthüllung eines riesigen Skandals, als er die Macht der Lebensmittelkonzerne zu spüren bekommt. Ihr Angebot ist eines, das man nicht ablehnen sollte.

Martin Suters Romane sind fehlerlos. Die Sprache ist präzis, manchmal von einer fast unheimlichen Trockenheit. Und vor allem ist Ein perfekter Freund höchst spannend -- und nebenbei auch noch lehrreich. Dass der Humor bei Suter nicht zu kurz kommt, vor allem der schwarze, kennt man. Und auch da liefert er höchst amüsante Müsterchen, die beispielsweise die Techniken des Gedächtnistrainings betreffen. So in dem Stil, wenn die Marlen plötzlich Lilli heißt. --Martin Walker -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Hörbuch-Rezension

Hier ist es wieder: das charakteristische Martin Suter Arrangement. Der Mix aus kriminalistischen Elementen, dem kennzeichnenden Gedächtnisverlust und einem raffinierten, bis zum Ende nicht offen gelegten Spiel mit dem ‚perfekten Freund’ erzeugt auch in diesem Fall eine spannende Geschichte.

Fabio Rossi fehlen 50 Tage in seinem bewussten Leben. Nach einer Kopfverletzung kann er sich an nichts mehr erinnern. Nicht daran, dass er seine Freundin mit einer anderen Frau, die jetzt nicht mehr von seiner Seite weicht, betrogen hat, nicht an seine Kündigung und am Anfang auch nicht an das Thema, an dem er zuletzt gearbeitet hat. Schritt für Schritt entdeckt der Journalist, wie viel er verloren hat -- nicht nur Norina, die er liebt, sondern offensichtlich auch seinen besten Freund, Lucas, der jetzt mit seiner Ex zusammen ist --, ganz langsam gewinnt Fabio aber auch seine jüngste Vergangenheit wieder. Darin spielte offensichtlich ein Skandal um BSE vergiftete Schokoriegel und ein Lebensmittelchemiker, der an diesem brisanten Thema arbeitete … und dann Suizid begangen hat, wesentliche Rollen.

Martin Suter, 1948 in Zürich geboren, lebt und arbeitet in Spanien und Guatemala. Für seinen Debütroman Small World erhielt er 1998 den Prix du premier roman étranger. Der Drehbuchautor, Werbetexter und Kolumnist ist ein Meister der lakonischen Bosheit. Ein perfekter Freund erschien 2001. Weitere Werke: Die dunkle Seite des Mondes (2000), Business Class. Geschichten aus der Welt des Managements (2000), Richtig leben mit Geri Weibel (2001) und Lila, Lila (2004).

Fazit: Ein erstklassiges, bis zur letzten Minute fesselndes Hörspiel in rasantem Tempo. Musikalisch perfekt untermalt wird mit ausgezeichneten Sprechern, allen voran Boris Aljinovic, Nicolette Krebitz, eine atemraubende Suche nach Identität, Freundschaft und nach einem Öko-Skandal inszeniert. Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunk 2003.

Hörspiel, Spieldauer: ca. 51 Minuten, 1 CD. Mit Booklet. --culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
54 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leicht oder seicht ? 22. Juli 2006
Von Wolfgang Stroebl TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Eigentlich erzählt uns Martin Suter in seinen ersten Büchern immer die gleiche Geschichte: jemand verliert seine Identität - ob ein Alzheimerpatient ("Small World"), Drogenkonsument ("Die dunkle Seite des Mondes") oder hier in "Ein perfekter Freund" aus dem Jahr 2002 ein Unfall- bzw. Verbrechensopfer mit Gedächtnisverlust.

Der Journalist Fabio macht sich daran, die vergangenen Wochen zu rekonstruieren und herauszufinden, was mit ihm eigentlich passiert ist. Dass dabei sein bester Freund eine mehr als zwielichtige Rolle zu spielen scheint, macht für ihn die Sache nicht einfacher...

Alles ist in bewährter Suter-Manier geschrieben bis hin zur originellen Auflösung: der locker-leichte Stil mit den natürlichen Dialogen, ironisch-liebevolle Charakterisierungen und manch kluges Bonmot. Dennoch gestehe ich, dass mich "Ein perfekter Freund" des öfteren ziemlich gelangweilt hat. Die Story der Recherche trägt offensichtlich eine ganze Romanhandlung nicht; gefüllt wird der Rest mit der ausführlichen Beschreibung von Fabios Singleleben: wann und wie und wo er isst, schläft, liebt etc., dazu noch ein paar wenig relevante Nebenfiguren. Der Grat zwischen dem Leicht-Flockigen und dem Banalen ist diesmal verdammt schmal.

Für mich der bis dahin schwächste Roman von Martin Suter.
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86 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
50 dunkle Tage 22. Januar 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Der Journalist Fabio Rossi verliert fuenfzig Tage seiner Erinnerungen, nachdem er niedergeschlagen wurde und beginnt nun, die Tage zu rekonstruieren.

Erste Aufgabe: mit der neuen Freundin klar kommen, er kennt sie zuerst nicht, stellt aber fest, dass er schon bei ihr eingezogen ist. Allerdings sieht sie ganz nett aus, ist aber irgendwie nicht sein Typ. Sein angebliches Lieblingsessen etwa sei Lachs, etwas, was er frueher nie gegessen hat (Lachs, das Schwein des Meeres). Ausserdem raucht er. Seltsam, auch das war fuenfzig Tage vorher nicht so.

Seine Notizen sind verschwunden, auch das Laptop und der Terminkalender wurden gesaeubert. Seine Ex-Freundin und sein bester Freund wollen ihm nicht helfen, beide sind inzwischen auch noch zusammen.

Zuletzt arbeitete er als Journalist - er hatte allerdings gekuendigt - an einem Artikel ueber Selbstmoerder und wohl einem weiteren, irgendwie mit Chemie zusammenhaengend...

Sein neues Leben, auch seine neue Freundin und seine neuen Freunde gefallen ihm nicht. So beginnt er letztlich auf sich alleine gestellt, auch eine dunkle Seite von sich selbst aufzudecken.

Martin Suter hat wirklich einen ganz wunderbaren Krimi geschrieben, amuesant, sehr spannend und gefuehlvoll.

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Perfekt 2. Mai 2007
Von Cen
Format:Taschenbuch
Der perfekte Freund eines Mannes, der nach einer Midlife-Crisis ohne Gedächtnis aufwacht, muss schon ein besonderer Mensch sein.

Thema dieses Buches ist die Freundschaft, sind die Beziehungen, die wir mit anderen Menschen knüpfen - und, es wäre sonst kein Suter-Buch, Gedächtnisverlust und das Erlebnis, als ein anderer wieder aufzuwachen, ohne Erinnerung an ein Selbst, das einem fremd erscheint.

Der Plot dieses Buches ist eleganter und weniger vorhersehbar gesponnen als jener der dunklen Seite des Mondes". Das mag auch an der ganzen Anlage des Buches liegen, mir kommt es allerdings auch so vor, als hätte der Autor hier mehr Sorgfalt auf das Spinnen des Plots verwandt. Letztlich, ließe sich sicherlich auch anführen, ist diese Plot-Anlage auch gar nicht so wichtig, schließlich nutzt Suter, wie jeder gute Kriminalautor, die spannende Krimi-Geschichte auch nur als Plattform für die ihn eigentlich interessierenden Fragen.

Umso wichtiger, sage ich, dass diese Plattform so sorgfältig und passgenau gearbeitet ist, dass sie als Bühne keinerlei Stolperfallen enthält, die vom eigentlichen Thema ablenken.

Meiner bescheidenen Meinung nach ist Suter all das in diesem Buch sehr gut gelungen. Man bleibt dran, an den Nachforschungen und Ermittlungen des gedächtnislosen Journalisten Fabio Rossi.

Sprachlich ist dieses Buch ein absoluter Hochgenuss. Mir fällt kaum ein deutschsprachiger (lebender) Autor ein, der dermaßen klar, prägnant und elegant schreibt wir Suter. Kein Zufall, dass dies ein wirklich häufig geäußerter Gedanke zu seinen Büchern ist. Es ist wirklich fantastisch, mit welcher Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit Suter hier seine Geschichte zu Papier bringt. Hatte ich Dürrenmatt im Zusammenhang mit Suter schon erwähnt? Ja, hatte ich, hier also noch mal der Hinweis, auch wenn dieser Hinweis noch so klischeebehaftet (Schweizer!) klingen mag.

Der geneigte Leser resümiert: Sprache toll, Plot gut, und ansonsten? Auch ansonsten bleibt das Buch nichts schuldig. Das Personal ist interessant, die Fragestellungen des Buches ebenfalls spannend. Dass Suter hier wieder einmal eine Persönlichkeitsveränderung beschreibt, stört dabei ebenfalls nur marginal, da auch die übrigen Fragestellungen des Buches, Freundschaft, Korruption, Treue und Liebe weite Räume eröffnen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Gute Entspannungslektüre
Aus der Martin-Suter-Reihe habe ich bisher zwei Bücher gelesen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Als leichte Urlaubslektüre ist das Buch "Ein perfekter Freund" gut zu... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Sommerwind veröffentlicht
Leider nichts besonders!
Jeder, der schon einmal zu viel Alkohol getrunken hat kennt das Gefühl: Man wacht auf fragt sich: 'Wo bin ich? Was ist passiert? Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Arne Koch veröffentlicht
Schnelle Lieferung, Buch in tip top Zustand.
Schneller und unkomplizierter Versand.
Buch gut verpackt hier angekommen und genau wie beschrieben.

Keine Eselsohren oder Macken. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von M. Vetter veröffentlicht
Eher - zwei perfekte Freunde!
So sehr viel habe ich von Suter noch nicht gelesen und kann wenig vergleichen.
Über dieses Werk gibt es zu sagen, dass hauptsächlich die Story hinter dem... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Christina Gerstäcker veröffentlicht
Ein perfekter Freund
Der Journalist Fabio Rossi wacht im Krankenhaus auf und kann sich an die vergangenen 50 Tage nicht erinnern. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von B. Kugler veröffentlicht
Nicht ganz perfekt
"Ein perfekter Freund" ist mein erster Roman von Martin Suter. Ich kannte bisher nur seine Business-Storys. Die Geschichte an sich ist nicht neu. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Kapitän veröffentlicht
Ein perfekter Roman
Diesen kurzen Roman habe ich von Anfang bis Ende sehr gern gelesen. Nie fiell die Spannungskurve ab, alle Figuren wirkten authentisch. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Andrea veröffentlicht
Gegen Ende richtig spannend
"Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt..." So sangen schon die Sänger der "Comedian Harmonists" und man kann sich nicht dagegen wehren,... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Tanja Heckendorn veröffentlicht
Black out
Der Journalist Fabio Rossi erwacht im Krankenhaus mit einem Black-out. Die letzten 50 Tage sind wie ausgelöscht, nachdem er bei einem Überfall einen Schlag auf den Kopf... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von brenda_wolf veröffentlicht
Der zweitbeste Suter
Nach "Lila, Lila" ist dies mein absoluter Favorit unter allen Büchern von Martin Suter: Spannend, gewohnt gekonnte Dialoge und Figurzeichnungen, dazu ein verblüffendes... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Wassermann69 veröffentlicht
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