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Ein neuer Weltkrieg? : die islamistische Herausforderung des Westens.
 
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Ein neuer Weltkrieg? : die islamistische Herausforderung des Westens. [Unbekannter Einband]

Friedbert Pflüger
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Produktinformation

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  • Verlag: München : Dt. Verl.-Anst., (1. Januar 2004)
  • ASIN: B0023RJNH4
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Edessa
Format:Gebundene Ausgabe
Die traurige Wahrheit...extrem-patriarchalische Clan- und Familien-Strukuren! Samt rigid-intolerantem und dominierungssüchtigem Monotheismus in seiner primitivsten Form.

Dr. M. Khan, Uebrsetzer der Sahi Bukhari und des Korans schreibt: "Allah enthuellte in der Sure Bara'at den Befehl alle Verpflichtungen und Uebereinkuenfte abzulegen und befahl den Moslems gegen die Heiden und auch gegen Juden und Christen zu kaempfen wenn sie den Islam nicht annehmen bis sie den Dschisja (eine Steuer von Juden und Christen erhoben) in williger Ergebenheit zahlen und sich unterworfen fuehlen (wie es steht K:9:29). Den Moslems war es also nicht gestattet den Kampf gegen Heiden, Juden und Christen aufzugeben und sich mit ihnen zu versoehnen und Feindseeligkeiten auf unbeschraenkte Zeit aufgeben wenn sie stark sind und gegen sie kaempfen koennen. Der Kampf war also am Anfang verboten, dann wi\urde er gestattet und schliesslich wurde er zur Pflicht."

Dr. Sobhy as-Saleh, ein Islam Gelehrter unserer Zeit zitiert den Imam Suyuti den Autor von Itqan Fi Ulum al-Qur'an der schrieb: "Der Befehl gegen die Unglaeubigen zu kaempfen wurde aufgeschoben bis die Moslems stark waren, aber solange sie schwach waren hatten sie den Befehl durchzuhalten und geduldig zu sein."

In einer Fussnote lobt er die Meinung eines Gelehrten Namens Zarkaschi der sagte: "Der allmaechtige und weise Allah enthuellte aus seiner Gnade zu Mohammed und seinen Anhaengern als dieser schwach war, was der Situation angemessen war. Denn wenn er den Befehl zum Kampf gegeben haette als sie schwach waren, waere es peinlich und schwierig gewesen. Aber als Allah der Hohe den Islam siegreich gemacht hatte, befahl Er ihm was der Situation angemessen war, d.h. Juden und Christen sollten Moslems werden oder die Steuer zahlen und Heiden sollten Moslems werden oder sterben. Diese zwei Moeglichkeiten, Kampf oder Frieden, kehren immer wieder je nach der Situation ob die Moslems stark oder schwach sind."

Andere Islam Gelehrte (Ibn Hazm al-Andalusi, Ga'far ar-Razi, Rabi' Ibn 'Ons, 'Abil-'Aliyah, Abd ar-Rahman Ibn Zayd Ibn 'Aslam, etc) stimmen damit ueberein dass der Vers "Toetet die Unglaeubigen wo auch immer ihr sie findet" (K9:5) die vorherigen Verse, die fuer Toleranz werben und die verkuendet wurden als der Islam schwach war, aufhebt.

Kann man da immer noch sagen dass der Islam eine Religion des Friedens ist?

Man siehe dazu auch folgende Koran-Sure aus der Koran-Übersetzung des Muslim-Marktes (Online):

Koran 4, 34: "Die Männer stehen über den Frauen, weil Gott sie von Natur vor diesen ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen gemacht haben. Und wenn ihr fürchtet, dass irgendwelche Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!"

Ich empfehle auch Jaya Gopals Buch "Gabriels Einflüsterungen" aus dem Ahriman-Verlag!

In Deutschland herrschen, vor der Öffentlichkeit verborgen, vielfach ähnliche Zustände bei 4 Millionen Muslime mit ihren Parallel-Gesellschaften.
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Friedbert Pflügers Buch erweist sich als die bisher umfassendste und argumentativ reichhaltigste Antwort auf die Herausforderung des Islamismus aus der Feder eines aktiven Christdemokraten. Hier wird eben nicht einseitig entweder das Feindbild einer anderen Religion gezeichnet oder andererseits abgewiegelt und verharmlost. Vielmehr beschreibt und verknüpft Pflüger verschiedenste Themen der Religions-, Innen-, Außen-, Wirtschafts-, Kultur- und sogar Umweltpolitik immer wieder unter zwei Aspekten: 1. jedes Problem hat zwei Seiten, zwei Sichtweisen und 2. wer in so einem wichtigen Themenkomplex zu stark vereinfacht, der schadet nur.

Entsprechend entwickelt er eine Kombination der mehr als bisher aktiv "ausgestreckten Hand" (Dialog, Anerkennung) gegenüber der friedlichen Mehrheit der Muslime einerseits und der "geballten Faust" gegen den extremistischen Missbrauch von Religion einerseits. Hier ist ihm ebenso Gehör zu wünschen wie beispielsweise bei der Kritik an der westlichen und auch deutschen Umarmung Russlands, ohne dass der Tschetschenienkonflikt endlich angesprochen und entschärft würde.

Kleineren Schwächen zum Trotz (so wird die religionspolitisch äußerst spannende Situation in China beispielsweise nicht einmal gestreift) überwindet Pflügers Buch sowohl nationale wie internationale Engführungen und verknüpft endlich die verschiedenen Perspektiven zu einem Entwurf von "Weltinnenpolitik" (S. 223). Der dramatische Duktus insbesondere im Hinblick auf Demographie und Werteverfall in Europa schockiert zunächst - ist jedoch sachlich schwer von der Hand zu weisen. Schon die Attentate von Madrid und die weiteren Eskalationen in Israel / Palästina und im Irak zwischen Schreiben und Herausgabe des Buches haben einen Teil seiner Prognosen auch in ihrer Dringlichkeit bereits unterstrichen.

Fazit: ein politisches Buch zum Thema Islam und Islamismus, dass endlich der zu oft verbreiteten Vereinfachung oder Einseitigkeit entkommt. Selbst wer Pflügers Thesen nicht überallhin folgen will - hier findet sich reichlich Inhalt zum Nachdenken und für wichtige Diskussionen!

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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Friedbert Pflüger ist aussenpolitischer Sprecher der CDU/ CSU Fraktion im deutschen Bundestag. Mit diesem Buch bringt er uns nahe, was von dem "C" in den Namen der Unionsparteien zu halten ist, wenn es um Fragen von Krieg und Frieden geht. Die Friedenslehre des Jesus Christus ist nämlich nach Pflügers Auffassung zeitgebunden und historisch aufzufassen: "Damals, als die Evangelien entstanden, gab es keine Alternative im Kampf gegen Rom als die Lehre der Gewaltlosigkeit." Zeitlos und immer gültig ist dagegen, laut Pflüger, des Kirchenvaters Augustinus Lehre vom "gerechten Krieg", denn damit erhält man "jenseits vom Zeitgeist einen ethischen Kompass". Ich frage mich nach dieser Lektüre, ob man das "C" für "Christlich" nicht durch "A" für "Augustinisch" ersetzen sollte.
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