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Ein mutiges Herz: Leben und Tod des Journalisten Daniel Pearl
 
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Ein mutiges Herz: Leben und Tod des Journalisten Daniel Pearl [Broschiert]

Mariane Pearl , Theda Krohm-Linke
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 319 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 2., Aufl. (15. Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596162165
  • ISBN-13: 978-3596162161
  • Originaltitel: A Mighty Heart
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 347.898 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Am 23. Januar 2003 wurde Daniel Pearl, Südasien-Korrespondent des Wall Street Journal, in Karatschi (Pakistan) entführt. Fünf Wochen später ging die Nachricht von seiner brutalen Ermordung um die Welt. Nur ein Mensch kann seine Geschichte wirklich erzählen: Mariane Pearl, seine Frau, die in Karatschi die Nachforschungen nach seinem Verschwinden in Gang setzte und vorantrieb, entschlossen bis zum Äußersten um das Leben ihres Mannes zu kämpfen und um ihr Kind, das vier Monate später geboren wurde.

Über den Autor

Mariane Pearl, Tochter einer Kubanerin und eines holländischen Juden, der in der Nazizeit nach Frankreich emigrierte, ist Journalistin. Sie arbeitete lange für "Radio France International" und schrieb für "Télérama". Mariane und Daniel Pearl lernten sich 1998 in Paris kennen und heirateten ein Jahr später. Mariane Pearl lebt heute mit ihrem Sohn Adam in New York City. Sarah Crichton arbeitete für "Newsweek" und war bis vor kurzem Verlagsleiterin von Little, Brown and Company.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Traurig schön 29. August 2005
Format:Broschiert
Es gibt selten Bücher, die einen berühren. "Ein mutiges Herz" gehört zweifellos zu diesen wenigen Ausnahmen.
Mariane Pearl schafft es, einem die Ermordung ihres Mannes ohne Hass zu schildern. Das Erstaunliche ist, dass man nach der Lektüre des Buches nicht das Gefühl bekommt, die Welt ist furchtbar schlecht, sondern es zeigt, dass trotz aller Not, die die Autorin durchmachen musste, es noch viel Menschlichkeit auf dieser Erde gibt. Ihr größter Verdienst ist es also, dass sie in der unmenschlichen Ermordung ihres Mannes noch die Menschlichkeit all der anderen aufzeigen kann, die für sie da waren, die ihr geholfen haben.
Und nebenbei bringt sie dem Leser einen wundervollen Ehemann und bemerkenswerten Journalisten nahe, an dessen humanen Werten sich wohl jeder orientieren sollte. Sie zeigt, dass Journalisten nicht immer nur sensationsgierige Monster sind, sondern auch Menschen mit wahren Idealen sein können. Gerade das hat mir als Journalistik-Studentin sehr geholfen und mir gezeigt, dass ich mich doch für das Richtige entschieden habe. Danke!
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Erschütternd nah 12. Mai 2011
Format:Broschiert
Was seine Frau über Daniel Pearl schreibt, bringt den ermordeten Journalisten ins Leben zurück - und macht seinen Tod dadurch viel schmerzhafter. Er rückt dem Leser persönlich so nah, dass es fast ist, als habe man ihn tatsächlich gekannt - seine Warmherzigkeit, seine lustigen Eigenarten, seine sprühende Intelligenz. Umso grauenvoller wird dann natürlich der Anlass des Buchs, seine Ermordung vor laufenden Kameras durch Terroristen. Man erlebt die entsetzlichen Tage der Ungewissheit mit Pearls Frau, das Warten, das Hoffen, die schreckliche Wahrheit am Ende. Und man empfindet den Verlust mit ihr - den Verlust eines wirklich ungewöhnlichen, kreativen, interessierten und mitfühlenden Menschen, von denen es ohnehin schon viel zu wenige zu geben scheint.

Für mich persönlich ist durch dieses Buch zum ersten Mal wirklich spürbar geworden, was für ein Wahnsinn das ist, was wir so tagtäglich über die Bildschirme flimmern sehen - und woran wir uns längst gewöhnt haben. Daran, dass Menschen wie Tiere mit einem Schnitt durch die Kehle vor Videokameras abgeschlachtet werden - daran SOLLTE man sich nicht gewöhnen. Dieses Buch hilft dabei. LESEN!
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wenig politische Brisanz 18. Januar 2011
Von helmut seeger TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Es ist natürlich schwer, ein solches Buch zu kritisieren, schließlich ist Mariane Pearl die Frau des Journalisten, dem von ein paar gedungenen Mördern vor laufender Kamera der Kopf abgeschnitten wurde. Die Rohheit und sinnlose Brutalität dieser Tat kontrastiert merkwürdigerweise mit dem merkwürdig aufgekratzten persönlichen und teils geschwätzigen Szenen dieser Schilderung. Muss man wirklich wissen, welche Menüs die zwischen Hoffen und Bangen schwebenden Angehörigen bei McDonalds gegessen haben oder muss die Liste homöopathischer Medikamente aufgelistet werden, die ein Arzt der Ehefrau verordnet hat. Am Ende ist sogar noch der "Entschuldigungsbrief" eines pakistanischen Anwalts abgedruckt, der der Autorin als "Entschädigung" für den Tod ihres Mannes die Ehe anbietet.
Ich glaube im Grunde nicht, dass Mariane Pearl mit diesem Buch ihrem Mann ein Denkmal gesetzt hat - eher sich selber. Das Buch pendelt allzu häufig zwischen persönlichem Leid und Alltag hin und her, wechselt sich mit der Darstellung der Polizeiarbeit ab, liefert aber kaum die politischen oder gesellschaftlichen Analysen, die man sich vom Journalisten Daniel Pearl, der immerhin für das Wallstreet Journal arbeitete, wohl erwartet hätte.
Das Feudalsystem Pakistans, das nicht die geringste Ursache für die zunehmende islamistische Gewalt ist, wird nur am Rande erwähnt, ein paar edle Polizisten treten gegen das Böse an und werden am Ende dafür pathetisch gelobt.
Das ist tief empfunden und sicher auch echt, aber hat keine journalistische Brisanz, wie ich sie mir eigentlich vorgestellt hatte. Daran ändert auch nichts eine Auflistung der blutigen Attentate, die nach der Ermordnung in Karatschi statt fanden.
Liest man es als Erinnerungsbuch der Witwe und nimmt diesen Mangel in Kauf, ist das Buch auch mit seinen peripheren Einblicken in den pakistanischen Alltag einen Versuch wert.
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