Der Verlag über das Buch
Info zu CDWladyslaw Szpilman, 1911 geboren, studierte Klavier an der Warschauer Chopin-Hochschule für Musik bei A. Michalowski und später, an der Akademie der Künste in Berlin, bei Arthur Schnabel und Leonid Kreutzer - Klavier und Komposition bei Franz Schreker. 1933 ging er nach Warschau, wo er sofort Anerkennung als Pianist gewann, aber auch als Komponist sowohl ernster wie auch populärer Musik. 1945-63 wirkte er als Chef der Musikabteilung des Polnischen Rundfunks. In jener Zeit schuf er mehrere symphonische Werke und zugleich etwa 300 Songs, komponierte Kinderlieder, Hörspiel- und Filmmusiken. Gleichzeitig konzertierte er als Solist und mit den weltberühmten Geiger Bronislaw Gimpel, Roman Totenberg, Ida Händel, Tadeusz Wronski und Henryk Szeryng. 1963 gründet er und Gimpel das »Warschauer Klavierquintett«, mit dem er bis 1986 weltweit konzertierte. Im März 1998 erscheint bei »Econ« sein Buch »Das wunderbare Überleben« . In diesen Erinnerungen liefert Szpilman ein grauenhaft realistisches Sittengemälde des Warschauer Gettos, beschreibt das mörderische Kommen und das massenmörderische Gehen der deutschen Okkupanten. Und man merkt es sofort: Dieser Mensch verdankt das Wunder seines Überlebens im Grunde nur ... der Musik. Das auf dieser CD vorgestellte Concertino für Klavier und Orchester wurde komponiert von Wladyslaw Szpilman 1940 im Warschauer Getto. Besondere Aufmerksamkeit verdient das Nocturne cis-Moll von F. Chopin, dass Wladyslaw Szpilman im menschenleeren Warschau vor einem deutschen Wehrmachtsoffizier spielte. Damit rettete er sein Leben.
"Wladyslaw Szpilman - Ein musikalisches Portrait"
Programm:
1. Ouverture für symphonisches Orchester (*1968)
2. Concertino für Klavier und Orchester (*1940)
S. RACHMANINOW
3. Rapsodie über ein Thema von Paganini
4. Marguerite Op. 38 Nr. 3
5. Preludium Op. 32 Nr. 12
F. CHOPIN
6. Polonaise As-Dur Op. 53 Nr. 6
7. Mazurka a-Moll Op. 17 Nr. 4
8. Nocturne cis-Moll Op. posth. Nr. 20
Wladyslaw Szpilman - Klavier
Über den Autor
Wladyslaw Szpilman, geboren 1911, studierte in Berlin Musik. 1933 ging er nach Warschau zurück, wo er sofort Anerkennung als Pianist und Komponist gewann. Wie durch ein Wunder dem Holocaust entkommen, wirkte er von 1945 bis 1963 als Chef der Musikabteilung des Polnischen Rundfunks. Im Alter von 88 Jahren verstarb er im Juli 2000 in Warschau.
Der weltberühmte Regisseur Roman Polanski hat 2002 die Geschichte seines wundersamen Überlebens in einem eindrucksvollen Kinofilm dargestellt.