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Ein liebender Mann [Kindle Edition]

Martin Walser
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

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Im dritten Teil seines Romans Ein liebender Mann tut Martin Walser etwas ganz und gar Unerhörtes. Nachdem schon viel von Goethes Werther die Rede war -- und der 73-jährige Dichterfürst mit seiner 54 Jahre jüngeren Angebeteten Ulrike von Levetzow beim Maskenball in Marienbad schon in der Verkleidung von Werther und Lotte aufgetreten sind --, versucht sich der Autor selbst in der Form des Briefromans, um die (wahre) Geschichte einer unmöglichen Liebe mit Hilfe von Goethes fiktiven Briefen an Ulrike weiterzuerzählen. Das kann doch nur schief gehen, denkt der Leser. Immerhin ist von Goethe doch nun wirklich alles durchforstet, ausgewertet, editiert. Wie kann man da auf die Idee verfallen, neue Briefe Goethes zu erfinden?

Am Schluss dann erfährt der Leser, dass Ulrike am Sterbebett verfügte, die Briefe Goethes zu vernichten, „was auch geschah“. Was zunächst als unmöglicher Ritt über den Bodensee erschien, erweist sich vom Ende her gesehen als genialer literarischer Zaubertrick. Erlaubt er es Walser doch, vom Scheitern einer Liebe, die in Marienbad mit unglaublich intelligenten Gesprächen und einem Fast-Verlobungskuss so verheißungsvoll begann (und in den Marienbader Elegien mündete), aus der Warte einer „vorgezogenen Trennung“ zu erzählen. Denn die eifersüchtige Schwiegertochter Ottilie lässt den nach Weimar zurückgekehrten Dichter von nun an nicht mehr aus ihren Klauen, und der abgewiesene Heiratsantrag macht das Unglück des zum letzten Mal in seinem Leben liebenden Mannes perfekt…

Ohnehin hat es Walser in Ein liebender Mann geschafft, den Ton der Zeit zu treffen, ohne antiquiert zu wirken. Und das ist eine klassische Meisterleistung, die man dem Autor so vielleicht gar nicht mehr zugetraut hätte. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de

Pressestimmen

Walser erzählt diese Liebesgeschichte als ein Blickfeuer, das mit dem ersten Satz Glut erzeugt: «Als er sie sah, hatte sie ihn schon gesehen». Und fährt fort, uns den darauf folgenden Flirt als den eines Paares auf Augenhöhe zu schildern. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebe - Alter - Peinlichkeit 7. September 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Liebe kennt kein Alter, aber Peinlichkeiten, und davor war selbst der Geheime Rat Johann Wolfgang von Goethe nicht gefeit. Der Germanistin und Religionswissenschaftlerin Christiane C. Schachner gelang es in ihrer Magisterarbeit, das Liebesleben Goethes und seiner fiktiven Gestalten in ihrem historischen Kontext Martin Walsers Roman "Ein liebender Mann" (2008) gegenüberzustellen. Natürlich gehören dazu die Protagonisten Goethe und Ulrike von Levetzow, Werther und Lotte, und "Die Wahlverwandtschaften" (1809) dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen, in denen der Konflikt zwischen Leidenschaft und Vernunft thematisiert wird.

Kaum jemand würde Theodore Ulrike Sophie von Levetzow (1804-1899) heute noch kennen, wäre sie nicht - einseitig nur - die letzte Liebe Goethes gewesen. Der traf nämlich 1821 während eines Kuraufenthalts im böhmischen Marienbad die damals siebzehnjährige Ulrike und verliebte sich - wie gewohnt - sogleich Hals über Kopf in die gut 54 Jahre (!) Jüngere. Zwei Jahre später bat der fast 74jährige Goethe seinen Freund und Chef, den Großherzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach, ernsthaft darum, für ihn bei Ulrikes Mutter Amalie von Levetzow um die Hand der Neunzehnjährigen anzuhalten.

Aus dem Schmerz über die Abweisung des Heiratsantrags resultierte die "Marienbader Elegie", die Goethe - ähnlich wie 1774 seinen "Werther" - in einer Stimmung von egozentrischem Selbstmitleid noch im September 1823 auf der Rückreise nach Weimar verfasste ("Sie trennen mich - und richten mich zugrunde"). Ulrike von Levetzow, die zeitlebens unverheiratet blieb, erfuhr davon erst nach Goethes Tod. Sie sah in ihm nie mehr als einen väterlichen Freund.
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58 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Halb zog sie ihn, halb sank er hin 12. März 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Da hat wohl einer ein bisschen zu arg an der Ikone der Deutschen Geistesgeschichte gekratzt und soll dafür nun gebührend abgestraft werden. Dieser Eindruck muss einem zwangsläufig erwachsen, wenn man die mehrheitlich unsachlich geführte Diskussion über Martin Walsers neustes Buch zur Kenntnis nehmen muss. Selbst die für amazon bisher geschriebenen Rezensionen ändern daran mehrheitlich nicht viel: man verliert sich in Nebensächlichem, kokettiert mit Injurien und spielt zuletzt auf den Mann. Auf eine Persönlichkeit nota, die zu den grössten lebenden Autoren deutscher Sprache gehört. Warum also dieser gehässige Sturm im Wasserglas?
Mich jedenfalls hat "Ein liebender Mann" von Martin Walser schlichtweg begeistert. Aus zwei Gründen: Erstens sprachlich: Sein Stil hebt sich wohlwollend von der in der neueren deutschen Literatur sattsam wahrzunehmenden Fäkal- und Proletensprache ab. Wer wagt, hier von Pornographie zu sprechen, hat das Buch schlichtweg nicht gelesen oder interpretiert die Metaphern bewusst falsch. Nein, seine Sprache ist reine Poesie: zart, fantasiereich, rhythmisch fliessend, in der Farbe variantenreich und dem Idiom der Goethezeit wunderbar entsprechend. Niemals erliegt sie der Versuchung, das Mysterium der Liebe und der intimen Beziehungen zwischen Mann und Frau zu entmystifizieren. Ein zusätzliches Wunder in einer Zeit, die sich diesem Thema in Literatur, Film und Massenmedien üblicherweise und bestenfalls in Form eines vulgären Geschlechterkampfs widmet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grossartig!!! 3. November 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Mit diesem Roman ist es Herrn Walser auf eine wunderbare Art gelungen uns Goethes Gefühlsleben nachempfindbar zu machen und es ist auch ein Verdienst des Buches ihn nahbar ,ja greifbar zu machen.
Das Buch ist in einer schönen fliessenden Sprache geschrieben und hebt sich damit deutlich vom Werk vieler anderer so genannter Literaturstars ab.
Vor allem aber ist dieses Buch ein Roman über die Liebe und Walser schafft es das wir ihm glauben, Goethes letzte Liebe wird glaubwürdig dargestellt.
Das schöne ist das Walser hier nicht in Kitschige beschreibungen versinkt und Goethe nicht verurteilt, ist der Altersunterschied zwischen Goethe und Ulrike doch immens.
Ich denke dies Buch wird bleiben und seine Schönheit wird wohl erst in ein paar Jahren wirklich begriffen.

Fazit: Walsers defintiv bestes Buch.Er hätte den Nobelpreis mehr als verdient!
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Martin Walser ist ein Schriftsteller, der in seinem langen Leben und in seinen zahlreichen Romanen oft über die Liebe geschrieben hat, gerade auch über seine eigenen Amouren und Affären. Je älter er wurde, desto jünger wurden die Frauen, in die sich seine Protagonisten verlieben.
Im Roman "Brandung" etwa, erschienen 1985, verliebt sich der Gastprofessor Halm in die 30 Jahre jüngere kalifornische Studentin Fran, und kehrt, ernüchtert über sein Alter, nach Hause zurück.

Auch im 2004 erschienenen Roman "Der Augenblick der Liebe" verliebt sich der Protagonist. Der Privatgelehrte Zürn entbrennt für die 40 Jahre jüngere Wissenschaftlerin Beate. Sie erleben erotische Stunden und Höhepunkte, schlussendlich aber fühlt sich Zürn dem heftigen Ansturm der jungen Frau nicht mehr gewachsen und kehrt reumütig in die Arme der nachsichtigen Ehefrau zurück. Dabei weiß er, dass er sich lächerlich gemacht hat. Doch er sagt: "Was spricht dagegen, lächerlich zu sein ?"

Vielleicht hat sich auch Johann Wolfgang von Goethe lächerlich gemacht, als er im Alter von 73 Jahren sich in die 19 Jahre alte Ulrike von Levetzow verliebt. Martin Walser, dem, wie gesagt, dieses Phänomen nicht fremd ist, hat nun über diese Geschichte aus dem Jahr 1823 einen Roman geschrieben, den man mit Fug und Recht als einen seiner schönsten bezeichnen kann.

Und indem er über Goethe schreibt, schreibt er über sich. Er tut es vorsichtig, genau; er liest sich wie ein Rechtfertigungsversuch gegen Vorwürfe, eine solche Liebe sei doch nur peinlich.
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3.0 von 5 Sternen Ein besessener Liebhaber
Johann Wolfgang von Goethe, 73 Jahre alt und von jungen und älteren Frauen umschwärmt, verliebte sich in die Lebendigkeit und Frische der erst 19jährigen Ulrike von... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Gabriele Steininger veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Dichtung oder Wahrheit?
Wenn Sie mehr über "Dichtung und Wahrheit" im Roman erfahren wollen, empfehle ich Ihnen dieses Buch:... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Mr Church veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen "Ein liebender Mann" von Martin Walser
Mir hat das Buch gut gefallen, weil es auch die Thematik, Liebe im Alter zu einem jüngeren Menschen beschreibt. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Margaretha Huettemann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das war sein Zustand: Ulrike oder nichts."
Der Roman einer unmöglichen Liebe Goethe's zu einer um 54 Jahre jüngeren Frau, Ulrike von Levetzow, beginnt am 11. Juli 1823 in Marienbad. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2013 von "Kaktusblüte"
4.0 von 5 Sternen Walser
die Bewertung war viel besser als das Buch, das immerhin Goethe anders darstellt, als man das von der schule her gewohnt war
Veröffentlicht am 13. Januar 2013 von Knut Steglich
5.0 von 5 Sternen Eine Hommage an einen Unvergesslichen
Martin Walser hat mit seinen eigenen Worten etwas geschaffen, was als große literarische Kunst angesehen werden kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2009 von hajüfikösa
4.0 von 5 Sternen Coup de génie
Martin Walser gehört, Marcel Reich-Ranicki sieht es vergeblich anders, inzwischen unzweifelhaft in den Kanon bedeutender Literaten der Nachkriegszeit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2009 von film-o-meter
4.0 von 5 Sternen Chapeau, Herr Walser!
Dieser Roman hat mich als bekennende Walser-NICHT-Mögerin sehr beeindruckt: Gefühle brillant beschrieben, die jede(r) Liebende kennt, aber so bestimmt noch nicht in Worte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Mai 2009 von Christina Gerstäcker
2.0 von 5 Sternen Zweig war besser
Ich schätze Walser als großen deutschen Schriftsteller. Viele seiner Werke werden Bestand haben.
"Ein liebender Mann" wird nicht dazu gehören. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2008 von Kai aus Berlin
5.0 von 5 Sternen Liebe im Alter...
Ich gestehe, ich habe ein seit frühester Jugend ein "Werther-Trauma" und was Martin Walser betrifft, so hat mich bis jetzt kein Werk aus seiner Feder so recht begeistern... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2008 von Eskalina
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