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Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität: Eine wahre Geschichte
 
 
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Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität: Eine wahre Geschichte [Taschenbuch]

Dave Eggers , Leonie von Reppert-Bismarck , Thomas Dr. Rütten
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. Februar 2003 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 560 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (1. Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426622815
  • ISBN-13: 978-3426622810
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 12,4 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 680.348 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dave Eggers
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bis zur eigentlichen Story ist es ein steiniger Weg. "Richtlinien und Empfehlungen zur Steigerung des Lesevergnügens" werden uns ans Herz gelegt, denen eine 20-seitige Danksagung folgt (unter anderem der NASA für ihre Unterstützung bei technischen Problemen). Lustig. Desweiteren findet sich eine penibel geführte Honorarabrechnung des Autors ($ 39.567,68 nach Abzügen). Cool! Menschen mit geringer Vorstellungskraft bekommen zusätzliche Hilfestellung. Die Zeichnung eines Tackers etwa, wird mit den Worten "dies ist ein Tacker" vorgestellt. Humoristisch derart gewappnet, kann nach etwa 40 Seiten der wahre Spaß beginnen.

Doch der endet auch schon gleich. Nachdem der kurz aufeinander folgende Krebstod der Eltern ihn und seine drei Geschwister zu Waisen gemacht hat, sieht sich der 22-jährige Eggers in der Rolle einer allein erziehenden Mutter seines kleinen Bruders Toph, dem eigentlichen Helden der Geschichte. Toph, ein liebenswert störrischer Kevin-Verschnitt und Frisbee-Meister, findet das nun folgende Highway-Lotterleben -- Restfamilie mit Resthausrat Richtung San Francisco -- durchaus spannend.

"Herzzerreißend" und "wahr" ist nur das erste Fünftel des Romans. Eggers' keine noch so ekelhaften Details aussparende Schilderung des Krebstodes seiner Mutter ist -- aller Heuchelei angesichts des Todes in unserem Kulturkreis ins Gesicht geschrieen -- ein humoristisches Meisterstück und die vielleicht angemessenste Form angesichts einer solchen Tragödie. Auch die dubiosen Erziehungsmodelle, die Eggers Toph angedeihen lässt, um diesem ein späteres Schicksal als Crackdealer oder -- noch übler -- Mitglied einer mehrstimmig singenden Popgruppe aus Florida zu ersparen, sind zum Brüllen komisch und erzgescheit.

Eggers, dessen Buch in den Staaten für lebhafte Diskussionen sorgte, hat sich clever gegen alle Kritikanwürfe abgesichert. Nein, er sei kein Profischreiber. Natürlich ist ihm klar, dass nach 100 Seiten ein Bruch stattfindet. In der Tat! Den folgenden, größten Teil des Buches beweihräuchert Eggers sich selbst, seine Aktivitäten als Cartoonist, Redakteur und Gründungsmitglied des kultig-ausgeflippten "Might Magazines". Damit beginnt des Lesers Leid. Eggers dauerironisierende Sicht auf menschliches Leid ähnelt dem permanenten Blick durch ein umgedrehtes Fernrohr. Nichts erscheint nahe, Verzweiflung ist hip, alles wird weggelacht, Zusammenbrüche finden nicht statt. So bleibt sein Buch letztendlich ein prall gefüllter, pseudophilosophisch verbrämter Lachsack voller Lausbubenstreiche. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

HL: Jung, unverschämt, herzzerreißend HL: Ein wildes Buch, eine wilde Geschichte, ein wilder Autor Text: Dave, Toph, und die große Freiheit: Die beiden Brüder sind 22 und 8, als sie innerhalb weniger Wochen ihre Eltern verlieren. Sie verlassen ihre Heimatstadt und machen sich auf nach Kalifornien. Man sieht sie förmlich, wie sie in ihrem kleinen Auto über den Highway ihrem neuen Leben entgegen fliegen, wie meisterhaft ihr Frisbeespiel ist, wie Dave mit seiner Zeitschrift Heuchelei und Spießertum entlarvt. Sie wären, trotz allem, Sieger ? gäbe es da nicht vergammelte Wohnungen, Geldnöte, Angst um Tophs Zukunft. Und gäbe es nicht die große Trauer um die toten Eltern, die sich immer wieder in Daves ironische Schilderung des neuen Lebens einschleicht. Ein junges, zu Herzen gehendes Buch, voller Tempo, Jubel und Schmerz, respektlos-komisch, grandios erzählt.

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Kundenrezensionen

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen selten so was Schrges gelesen, 1. August 2002
hab das Buch zugegebenermassen aus der Buecherei geholt, werde es aber kaufen, weil ich schon lange nicht mehr so was Schr¦ges gelesen habe. Von br¾llend witzig bis wirklich herzzerreissend ist alles drin, allein das Magazin das er auf die Beine stellt und die Mordvisionen, wenn er seinen kleinen Bruder mal alleine l¦sst, geh¨ren zum komischsten, das ich je gelesen habe.
Gleichzeitig wirkt das Buch (ausser im endlosen Vorwort, das aber auch des Lesens wert ist) nie gewollt oder verkrampft und man erkennt sich oder Erlebnisse, die man schon hatte in vielen Passagen wieder.
Kategorisieren kann man das Buch nicht, es ist einfach durch und durch ungewoehnlich und deshalb jede Zeile wert, wenn man einen hang zum Zynismus und Durchhaltevermoegen hat!!!
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Selten so gestaunt, 27. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität: Eine wahre Geschichte (Taschenbuch)
Um dieses Buch zu mögen, muss man zugegebenermassen eine sehr eigene Art von Humor haben. Da ich über diese verfüge habe ich mich selten so amüsiert, wie bei dieser Lektüre! Obwohl das Grundthema ein Ernstes ist - der qualvolle Tod der Eltern und die plötzliche Veramtwortung für einen kleinen Bruder - ist das Buch nie dramatisch-tragisch, sondern äusserst unterhaltsam! Allein das über 40 Seiten lange Vorwort ist göttlich!
Zahllose spannende Seiten mit detaillierten Schilderungen von Vorkommnissen, werden mit einem Satz als Wunschdenken geoutet, Missgeschicke, Träume - man kann sich voll identifizieren mit den Gedanken und Erlebnissen - ich habe von Anfang bis Ende gestaunt, dass es so etwas originelles überhaupt gibt!! Schade, dass man dieses Buch nie auf der Bestsellerliste finden konnte...
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen der wahrscheinlich untertriebenste titel der literaturgeschi, 18. November 2002
Von Ein Kunde
ich liebe dieses buch . selten habe ich mich so amüsiert über eine "schreibe" wie eggers sie zweifelsfrei hat . er will kein mitleid , wenn er seine geschichte erzählt , er will den leser einfach nur teilhaben lassen . das er dabei manchmal sehr "en detail" geht , kommt dem buch nur zu gute . wo man sich bei ellis'"american psycho" teilweise noch schwer durch genaue markenbeschreibungen kämpfen musste und sich weniger detailreichtum gewünscht hätte , kann man bei eggers den detailierten ablauf einer frisbee-session nur zu gut nachvollziehen . und das nur als beispiel . wer also die nase von max goldt voll hat , und wem irving und co manchmal zu oberlehrerhaft daherkommen , der sollte beherzt zugreifen . ein besseres buch wird nicht mehr kommen .
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