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Ein gefährlicher Gast: Roman [Taschenbuch]

Kay Hooper , Sylvia Antz
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

8. Februar 2010
Eine Frau auf der Flucht vor den Schatten der Vergangenheit

Um die Scherben ihres Lebens zu kitten, zieht Josie sich in ein einsames Haus auf dem Land zurück. Doch von Ruhe kann keine Rede sein – eine Reihe seltsamer Geschehnisse veranlassen sie, einen Fremden um Hilfe zu bitten: Marc Westbrook, der selbst ein düsteres Geheimnis mit sich herumzutragen scheint …

Romantisch und spannend von der ersten bis zur letzten Seite!


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (8. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442372550
  • ISBN-13: 978-3442372553
  • Originaltitel: The Haunting of Josie
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 276.396 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Kay Hooper wurde in Kalifornien auf einem Luftwaffenstützpunkt geboren. Nach der Geburt des dritten Kindes zog die Familie nach North Carolina, wo Kay noch heute lebt. Nach dem Highschool-Abschluss studierte sie zunächst Wirtschaftswissenschaften, fand daran aber nicht so recht Gefallen, sodass sie erst auf Geschichte und schließlich auf Literaturwissenschaft umsattelte – und bald selbst anfing, Geschichten zu verfassen. Ihr erster Roman wurde 1980 veröffentlicht, seither sind weitere 60 Bücher aus ihrer Feder geflossen. Die Gesamtauflage beläuft sich inzwischen auf über vier Millionen Bücher.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die junge Frau auf dem Foto lächelte. Es war ein strahlendes Lächeln, warm und betörend wie ein junger Sommertag, der zauberhaft schön zu werden versprach.
Sie trug Jeans und eine Baumwollbluse in sportlichem Vichykaro und saß auf dem Rücken eines rassigen Palomino-Hengstes. Ihre grünen Augen zeigten den Ernst und die Reife einer sehr viel älteren Frau, dabei umspielte ein mädchenhaft bezauberndes Lächeln ihre leicht geöffneten Lippen. Ihr Gesicht glühte vor Eifer, dass sich Daniels Hand unwillkürlich fester um das Foto krampfte. »Hmmm, sehr hübsch.« Er zwang sich zu einem beiläufigen Tonfall. »Was meinten Sie vorhin? Wie heißt die Kleine noch gleich?«
»Zilah Dabala.« Clancy Donahue lehnte sich zurück, seine eisblauen Augen wurden schmal. Er fokussierte den Mann, der in seinem Bürosessel hinter dem Schreibtisch saß. »Sie haben ihre Mutter vor zwei Jahren kennen gelernt, auf der Party bei Karim. Wissen Sie noch? Wir waren zusammen dort. Yasmin

Dabala ist seine Hausverwalterin und kümmert sich darum, dass seine sämtlichen Liegenschaften tipptopp in Schuss gehalten werden.«
»Ja, stimmt. Jetzt erinnere ich mich wieder an sie«, murmelte Daniel, sein Blick weiterhin nachdenklich auf das Foto geheftet.
Donahue hatte auch nichts anderes erwartet. Er wäre jede Wette eingegangen, dass Daniel Seifert nicht ein einziges Gesicht vergessen hatte, das ihm in den letzten zehn Jahren über den Weg gelaufen war. Der Mann hatte ein Elefantengedächtnis und erinnerte sich an jeden Vorfall, jede Kleinigkeit, und wäre sie auch noch so unbedeutend. Diese Fähigkeit war es nicht zuletzt, die Clancy schwer beeindruckt hatte. Immerhin hatten sie zwei Jahre lang eng zusammengearbeitet. Damals war Daniel verantwortlich für die Sicherheit in Sedikhan gewesen und quasi seine rechte Hand. Hinzu kam die tödliche Präzision, mit der sein erster Mann arbeitete, eine Waffe, die ihn unschätzbar wertvoll machte. »Yasmin ist eine sehr nette Frau und eine ganz patente Person. Sie macht sich große Sorgen um Zilah.«
»Sie sieht ihrer Mutter kein bisschen ähnlich.« Soweit Daniel sich erinnerte, war Yasmin eine attraktive Endvierzigerin mit olivfarbener Haut, rassig dunklen Haaren und Augen. Die Frau auf dem Foto hatte einen eher hellen, zart gebräunten Teint. Ihre auseinanderstehenden Augen waren leicht exotisch geschlitzt und von einem schönen, klaren hellen Grün. Ihr Haar war nicht dunkel, sondern aschblond, mit von der Sonne gebleichten Strähnchen, und fächerte sich wie ein goldschimmernder Vorhang um ihre Schultern.
»Ihre Mutter ist eine waschechte Sedikhan«, erklärte Clancy. »Zilah allerdings bloß mütterlicherseits. Sie ist jedoch eng mit den Mächtigen verzahnt, durch ihre Verbindung mit David Bradford.«
»Bradford?« Daniel riss den Blick von dem Foto und runzelte die Stirn. »Was zum Teufel hat Bradford damit zu tun?«
»Das mit Zilah und ihm ist eine lange Geschichte.« Clancy machte eine bedeutungsvolle Pause. »Sagen wir mal so. David hat eine Schwäche für die Kleine und sie folglich unter seine Fittiche genommen.«
»Ach nee?« Daniels Lippen verzogen sich zu einem zynischen Grinsen. »Und ich dachte, er ist schwer verliebt in seine Frau, dieses rothaarige Rasseweib.« Er betrachtete anerkennend nickend das Foto. »Tja, kann mir lebhaft vorstellen, dass etliche Männer für ein hübsches Ding wie Zilah eine Schwäche entwickeln. Aber ist sie nicht ein bisschen jung für Bradford?«
»Sie ist einundzwanzig, und sie ist keine ...« Clancy seufzte. »Hören Sie, ich hab keine Lust, Zilahs Verhältnis mit David zu diskutieren.«
Daniel zuckte wegwerfend mit den Achseln. »Ich hab auch gar kein Interesse an Bradfords Privatleben. Was geht mich das an? Von mir aus kann er es mit hundert Frauen treiben.« Er warf das Foto vor sich auf den Schreibtisch und bemühte sich krampfhaft, nicht auffällig darauf zu starren. Wieso zum Teufel faszinierte ihn das Mädchen auf dem Bild? Das war völliger Quatsch. Sie war hübsch, okay, aber die Khadim, die er letzte Nacht im Bett gehabt hatte, war bei Weitem attraktiver. Grundgütiger, als Clancy damit rauskam, dass sie Bradfords Geliebte war, war er regelrecht eifersüchtig geworden.
Er lehnte sich in das weiche Polster seines Sessels zurück und stemmte ein Knie gegen die Schreibtischkante. »Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sie aufgrund ihrer Nähe zu Bradford ein brisanter Spielball für Terroristen wäre.« Daniel hatte David Bradford zwar nie persönlich kennen gelernt, er wusste jedoch, dass der Mann bei Scheich Alex Ben Raschid, dem herrschenden Monarchen von Sedikhan, und dessen Frau Sabrina einen Stein im Brett hatte. Und auch der alte Karim Ben Raschid, der frühere Herrscher, ließ nichts auf ihn kommen. »Hmmm, das heißt, wenn Bradford sich für seine kleine Freundin einsetzen wollte, bekäme er zweifellos grünes Licht von oben.«
Clancy nickte grimmig. »Da haben Sie verdammt nochmal Recht. David wäre genauso aufgebracht wie Yasmin, wenn er das mit der Entführung wüsste. Deshalb will Alex diese Geschichte aus der Welt schaffen, bevor David davon erfährt.«
Daniel hob fragend eine Braue. »Er weiß noch gar nichts davon?«
»Momentan ist er mit seiner Frau in Amerika. Billie musste nach New York fliegen, um dort einen Vertrag für ein Lied zu unterzeichnen, das sie geschrieben hat.«
»Und natürlich möchte der gute Alex nicht, dass bei seinem Freund der Haussegen schief hängt, bloß wegen dieser höchst unangenehmen Entführung«, versetzte Daniel süffisant.
Zwischen Clancys Brauen schob sich eine steile Falte. »Sagen wir mal so: Er will verhindern, dass David wegen dieser Geschichte Ärger bekommt. Verdammt, wieso hacken Sie eigentlich dauernd auf Davids Beziehung zu Zilah herum? Fassen Sie sich mal an Ihre eigene Nase. Sie sind weiß Gott kein Chorknabe, Daniel.«
»Mach ich gar nicht. Ich will bloß ...« Daniel brach ab. Was sein Boss sagte, stimmte. Er hackte auf David herum. Weil er die Vorstellung nicht verknusen konnte, dass Bradford mit der kleinen Beauty schlief, die ihn auf dem Foto anstrahlte? Er verstand sich selbst nicht mehr.
»Okay, okay«, ruderte er zurück. »Steht mir echt nicht zu, den ersten Stein zu werfen und an dem Typen herumzukritteln.« Er schlang die Arme um sein angewinkeltes Knie. »Dann mal los. Klären Sie mich auf. Bisher weiß ich bloß, dass vier Terroristen eine Maschine der Sedikhan Oil Company entführt haben und Zilah Dabala und den Piloten als Geiseln halten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Happy End Bücher - Nicole TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Zunächst einmal stimmt der Klappentext nur bedingt.
Josie ist eine junge Lehrerin, die sich ein Jahr Auszeit genommen hat, um Nachforschungen, die sie viele Jahre betrieben hat, zum Abschluss zu bringen.
Einst wurde ihr Vater unschuldig eines Verbrechens angeklagt- zwar wurde er aus Mangel an Beweisen wieder freigelassen, dennoch reichte allein der Verdacht der Menschen aus, das Leben von Josies Familie nachdrücklich zu zerstören.
Sehr verständlich ist da ihr anfängliches Misstrauen, das sie ihrem
neuen, attraktiven Nachbarn und Vermieter Marc Westbrook entgegenbringt.
Trotzdem kann sie es nicht verhindern, dass sie sich auch sexuell zu ihm hingezogen fühlt.

Auch Marc geht es nicht anders. Er schließt Josie und den Kater Pendragon, der ihr beim Einzug zugelaufen ist, sehr schnell in sein Herz.
Doch dann erzählt Josie Marc von einem Geist, den sie in ihrer neuen Behausung vorgefunden hat. Obwohl Marc weiß, dass es in dem Haus vor knapp fünfzig Jahren einen Selbstmord gab, hat er zunächst Probleme damit, Josies Worten glauben zu schenken. Als Josie Marcs Zweifel spürt, kapselt sie sich ab- kann es dem Anwalt gelingen, Josies Herz zu erobern und gemeinsam mit ihr zusammen das
Rätsel um den Geist seines toten Vorfahren zu lösen?

Dieser Roman hat alle Zutaten, die ein perfektes Lesevergnügen ausmachen sollten, leider ist es meiner Meinung nach Kay Hooper nur bedingt gelungen, mich mit ihrem neuen Roman zu überzeugen.

Natürlich gibt es spannende Momente und Szenen die für Gänsehautstimmung sorgen, dennoch, für Fans von packender "reiner" Thrillerlektüre ist dieses Buch eher nicht empfehlenswert.
Im Vordergrund steht nämlich die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Josie und Mark- trotz aller Bemühungen der Autorin bleiben die beiden Hauptfiguren dabei ein wenig blass und prototypisch dargestellt.

Ich denke ein großes Manko ist, dass der Romanstoff besser auf mindestens 350-400 Seiten erzählt worden wäre, statt auf nur 255 in Großschrift. Mehr Ausführlichkeit bei der Charakterisierung von Josie und Mark hätte sicherlich für eine noch bessere Bewertung meinerseits geführt, denn die Story ist wirklich
außergewöhnlich interessant, wenn man wie ich Liebesromane mit paranormalen Elementen mag.

Mark und Josie sind zwei sympathische Figuren und die Liebesgeschichte zwischen ihnen entspinnt sich recht langsam. Mark ahnt gleich, dass Josie ein Geheimnis vor ihm verbirgt, was damit zusammenhängen mag, dass sie sich nicht so recht
traut sich ihm ganz zu öffnen.
Statt sie ständig zu "löchern" geht er es auf eine sensible Art an, Josie von seiner Liebe zu überzeugen. Eindeutig ein Pluspunkt in diesem Roman!
Ebenfalls hinreißend fand ich den tierischen Nebenakteur Pendragon; wer selbst einmal Katzen besessen hat oder besitzt, wird viele typische Eigenarten von Pendragon auch an seinen Haustieren feststellen und darüber schmunzeln.

Die Auftritte des Geistes hätten nach meinem Geschmack ein wenig zahlreicher und länger sein dürfen, sie sorgen nämlich für wohlige Gruselstimmung. Hier spürt man ganz deutlich Kay Hoopers Stärken, paranormale Begegnungen sehr bildlich darstellen zu können und echt wirken zu lassen.

Trotz der angesprochenen kleinen Schwächen konnte ich den Roman nicht eher aus der Hand legen, bis ich den Grund für den "Spuk" im Haus erfuhr.
Während dieses Rätsel am Ende aufgelöst wurde, lässt die Autorin den Leser leider im Unklaren über den Ausgang des von Josie angestrebten Prozesses gegen den wahren Täter, der einst ihren Vater verunglimpfte.
Die Liebesgeschichte in dem Roman wird von einigen sexy wirkenden Liebeszenen begleitet, die Romancefans sicherlich begeistern werden. Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach eine süße Sofalektüre! 20. Juni 2010
Format:Taschenbuch
Ich habe diesen Roman binnen zweier Tage durch und fühlte mich dennoch sehr unterhalten.
Nun ja, wer puren Grusel in dieser Story sucht, muss leider enttäuscht werden. Von zehn möglichen Gruselpunkten eher zwei, höchstens drei Punkte. Aber ansonsten ist es eine leichte, angenehme und niedliche Lektüre. Marc und Josie sind als Paar unschlagbar und passen recht gut zusammen. Hin und wieder taucht ein verwandschaftlicher Geist auf, wird natürlich nicht verraten WER, falls jemand den Roman noch nicht gelesen hat.
Allerdings habe ich, als ich die Story laß, mich gefragt: Woher der süße und schlaue Kater wohl kommt, doch bis jetzt habe ich noch keine Antwort darauf gefunden. Vielleicht gehört er doch einer alten, buckeligen und netten Hexe? Aber sei es drum!
Nichtsdestotrotz ein lesenswerter Roman für graue und nasse Regentage.
Ach ja, eine Tasse Tee oder Kaffee sollte da nicht fehlen um der Gemütlichkeit den perfekten Schliff zu verleihen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, flüssiger Schreibstil 14. Februar 2010
Von D.
Format:Taschenbuch
Das Buch ist spannend geschrieben, zudem wird mit ungewöhnlichen Ereignissen eine düstere Atmosphäre geschaffen. Dabei handelt es sich um die Protagonistin Josie, die ihre Vergangenheit verdauen will und in einer abgelegenen Gegend ein Haus bezieht. Der Vermieter dieses Hauses, Marc ein Rechtsanwalt lebt auch für ein paar Wochen in unmittelbarer nähe in einem Ferienhaus (Cottage) da er einen Unfall hatte und arbeitsunfähig ist, der dann merkt, das sie etwas verheimlicht und sehr abweisend zu ihm ist. In dem Roman geht es zum Einen um Josies schreckliche Vergangenheit und zum Anderen, um das was sich dann im Haus abspielt und dem erwähnten Marc der sich für Josie sehr interessiert. Und die Katze nicht zu vergessen.
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