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Ein fliehendes Pferd. SPIEGEL-Edition Band 22 Gebundene Ausgabe – 30. Dezember 2006


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Spiegel-Verlag (30. Dezember 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3877630227
  • ISBN-13: 978-3877630228
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 634.747 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mitternachtsleser am 3. April 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Ich muss gestehen, dass ich mich bisher bewusst geweigert habe, Walser zu lesen; erschien mir der Autor doch immer zu selbstgefällig, herablassend und von sich eingenommen, als ein typischer Angehöriger jener Grass-Böll-Enzensberger-Handke-Fraktion von Schriftstellern der "alten Bundesrepublik", die Leichtigkeit und Selbstironie für Teufelswerk zu halten scheinen und die ein Kritiker wahrscheinlich vernichtend treffen würde, wenn er behauptete, sich bei einem Werk dieser Autoren "gut unterhalten" zu haben.

Für die Leser, die nach diesem undifferenzierten Rundumschlag, mit dem ich mir sämtliche Negativbewertungen dieser Rezension selbst zuzuschreiben habe, dennoch weiterlesen, kommt jetzt die absehbare Wendung: Man soll die Bücher für sich sprechen lassen. "Ein fliehendes Pferd" kann dies durchaus.

Zum Inhalt: Sabine und Helmut Halm stellen wie jedes Jahr durch beschauliche und geruhsame Ferien am Bodensee sicher, dass sich diese Zeit des Jahres durch nichts von ihrem sonstigen ereignislosen Leben abhebt. In diese routinierte Idylle bricht Helmuts gleichaltriger ehemaliger Schulkamerad Klaus Buch, der nicht nur viel jünger, aktiver und viriler erscheint als Helmut, sondern die Halms durch seine attraktive jugendliche Frau "Hel" auch schmerzlich daran erinnert, dass es theoretisch so etwas wie Sex zwischen Mann und Frau geben könnte.

Ohne Widerspruch zu dulden und völlig distanzlos übernimmt Klaus die weitere Planung des Urlaubs und zwingt Helmut längst verdrängte Jugenderinnerungen auf. Während Sabine von Klaus' zupackender Art durchaus angezogen wird, steigert sich Helmuts Abscheu gegen diesen ungebetenen Besucher, der ihm so schmerzlich den Spiegel vorhält, ins Unermessliche.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von arno am 20. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Für mich das beste Buch Walsers.
Nicht so schwerfällig, umständlich und selbstgefällig, wie man es sonst von Walser kennt. Eher angenehm locker.
Das Buch liest sich gut und langweilt nicht. Man kann es "in einem Zug" lesen, und tatsächlich soll es Walser ja auch in sehr kurzer Zeit nur so aus der Feder geflossen sein. Die Geschichte regt zum Nachdenken und zur Diskussion an.
Ich bin über den kongenialen Fernsehfilm (lief 2009 auch im Fernsehen) auf das Buch aufmerksam geworden.
Den Film fand ich eigentlich noch besser, weil es dem Regisseur gelingt, die Geschichte - wie ich finde: perfekt - in die heutige Zeit zu übertragen, und die Schauspieler, Tukor und vor allem Nöthen (!) einfach hervorragend spielen. Ein echtes Highlight.
Wenn also Walser, dann ist diese Novelle jedenfalls zum Einstieg hervorragend geeignet.
Den Film - gibt es auch als DVD - dann am Besten danach anschauen. Es lohnt sich (wenn man Literaturverfilmungen überhaupt mag)!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ROTT TOP 100 REZENSENT am 7. September 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Martin Walsers Geschichte von Helmut und Sabine Halm, Klaus Buch und seiner Frau Helene hat das Verfallsdatum überschritten, in dem deutsche Literatur spätestens zehn Jahre nach dem Erscheinen versinkt. Es werden immer noch Filme danach gedreht, Walser selbst hat die Geschichte in ein Stück verwandelt.

Die beiden Männer könnten unterschiedlicher nicht sein in der Präsentation nach außen. Wie viel Neid kommt da bei Halm in Bezug auf Buchs Leben auf? Er selber hegt eher ein Faible für die Vernichtung. Dies vor Augen geführt zu bekommen, kann einen schon aus der Bahn werfen. Es bedarf eines Unwetters bei einer Segelpartie, um auch Klaus Buchs Existenz in Frage zu stellen. Was bleibt vom Leben, wenn der eine davor flieht und der andere es ausbeutet?

Eine wunderschöne Erzählung, die der klassischen Forderung nach dem einen Ereignis im Mittelpunkt nachkommt, und auch nach all den Jahren sehr Deutsch anheimelt, jedoch nicht verblasst.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich bin vorhin in einem Firmenwagen zufällig über das - nach meinem Empfinden dem Titel gemäß schöner als alle Bücher zusammen gestaltete - Hörbuch gestolpert.

Neugierig und nicht ohne Skepsis wagte ich ein Ohr. - Und wurde angenehm überrascht:

O.k., Walser hört sich selbst gern seine Formulierungen lesen. Und die Formulierungen selbst vermitteln das Gefühl, dass er schon etwas Besonderes sein will. Glücklicherweise nicht so penetrant, dass man nicht weiter folgen möchte.

Ich selbst steige nach der 1. CD auf das Buch um, einfach, weil ich hier mein Tempo selbst bestimmen, auch mal innenhalten kann. Ich möchte nicht unversäumt lassen zu erwähnen, dass dieses Hörbuch eines ist, das mir Bücherfreund in Aussicht stellt, mich tatsächlich auch auf Tonträger einzulassen. Sehr beruhigend, sollte das Lesen im hohen Alter tatsächlich zum Problem werden bzw. vorher schon für den Fall unvermeidlicher Autobahnpassagen.

Ob Hörbuch oder gedruckte Version (diese Ausgabe habe ich gewählt, weil mir das Cover noch am ehesten zusagt), hier meine Gründe, es weiterzuempfehlen:

1. Die Sprache macht, weil präzise und voller pfiffiger Nebensätze und Einschübe, Spaß.

2. Die Häufigkeit der indirekten Rede liefert nebenbei eine willkommene Wiederholung dieser im allgemeinen Sprachgebrauch allzu häufig - und ich will mich hier nicht ausnehmen - sehr unexakt bzw. entstellt ausformulierten Ausdrucksform.

3. Der Verlauf der sehr bildlich beschriebenen Begegnung ist spannend.
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