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Ein einziger Augenblick
 
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Ein einziger Augenblick

Joaquin Phoenix , Mark Ruffalo , Terry George    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Joaquin Phoenix, Mark Ruffalo, Jennifer Connelly, Mira Sorvino, Elle Fanning
  • Regisseur(e): Terry George
  • Komponist: Mark Isham
  • Format: Anamorph, Dolby, Surround Sound, Farbe, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 10. November 2008
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 98 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001C05M6O
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.992 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Der gleichnamige Bestseller von John Burnham Schwarz diente als Vorlage für das Drama "Ein einziger Augenblick" (orig. "Reservation Road"). Regisseur Terry George ("Das Tribunal", "Hotel Ruanda") besetzte seinen Film mit den großen Namen Joaquin Phoenix, Jennifer Connelly und Mark Ruffalo. Bei diesem Staraufgebot müsste doch alles von alleine laufen, und tatsächlich ist das auch so. Das hoch sensibel gestrickte Drama meandert gefühlvoll vor sich hin, wobei es ihm nicht an Höhepunkten mangelt, sich ziwschendurch aber auch die ein oder andere Länge einmischt. Da die Geschichten der beiden Protagonisten recht unabhängig voneinander erzählt werden, ergibt sich angenehmerweise auch keine wertende Haltung. Deshalb sollte sich der Zuschauer auch voll und ganz auf den Film einlassen, ansonsten besteht die Gefahr, dass er unberührt bleibt und genau das möchte die Produktion schließlich: berühren. Fazit: Opfer UND Täter sensibel unter die Lupe genommen.

Moviemans Kommentar zur DVD: Das etwas körnig wirkende Bild bietet satte Farben und gute Schärfewerte. Bis auf seltenes Bildzittern arbeitet die Kompression gut. Akustisch zeigt sich die DVD von einer sehr harmonischen Seite, die auf sanfte Musik und klare Dialoge setzt, von denen auch ein Flüstern gut beim Zuschauer ankommt. Die Extras sind dank B-Roll, Interviews, Featurette und Deleted Scenes sehr informativ.

Bild: Die DVD ist mit etwas schroffen Kontrastwerten ausgestattet. Das steht dem Bild recht gut. Schwarztöne tendieren deshalb aber dazu, ineinander zu verschwimmen und auch sanfte Überbelichtungen bleiben ebenso nicht vollkommen aus. Die Schärfe gibt sich leicht körnig und das Farbmaterial tief und saftig. Pastelltöne finden sich dabei seltener als kraftvolle Farben. In Kameraschwenks zeigt sich ab und an ein leichtes Bildzittern, ansonsten arbeitet die Kompression aber sauber. Unangenehmes Rauschen oder Klötzchenbildungen finden sich nicht.

Ton: Motiviert mischen sich permanent Räumlichkeit generierende, feine Geräusche in die Atmosphäre des Filmes ein (Türklappen vorne rechts, 00:11:14). Das erzeugt einen sehr natürlichen und lebendigen Eindruck vom Raum, der zusätzlich durch sanfte Musik (00:14:28) aus dem Hintergrund erweitert wird. Auch an sanften aber gut sitzenden Effekten fehlt es nicht, wobei diese immer gut mit dem Raum abgestimmt sind und nie zu aufdringlich wirken. Sprachlich bietet die DVD pointiertes Dialogmaterial, das sowohl in der deutschen Synchronisation als auch in der englischen Originalfassung harmonisch aber nicht übermäßig kraftvoll klingt.

Extras: An Bonusmaterial fehlt es der DVD nicht. Den Auftakt machen Interviews (36:41 Min.) mit den Schauspielern Joaquin Phoenix, Mark Ruffalo, Jennifer Connelly und Mira Sorrino sowie mit den (Drehbuch-)Autoren Terry George und John Burnham Schwartz. Weiterhin bietet die DVD eine B-Roll (9:53 Min.), das Featurette "Looking Back at Reservation Road" (14:39 Min.) und Deleted Scenes (7:36 Min.). Abschließend fehlen auch deutscher (2:18 Min.) und englischer (2:24 Min.) Trailer und eine Trailershow nicht. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Es sind nur wenige Sekunden, die das Leben zweier Familien von Grund auf verändern: Hilflos muss Ethan (Joaquin Phoenix) mit ansehen, wie sein zehnjähriger Sohn Josh von einem Auto erfasst und getötet wird. Der Täter begeht Fahrerflucht. Wie besessen und von Rachegefühlen getrieben sucht Ethan nach Hinweisen, die ihn auf die Spur des Flüchtigen führen könnten. Dabei merkt er nicht, wie er sich immer mehr von seiner trauernden Frau Grace (Jennifer Connelly) und seiner kleinen Tochter entfremdet. Währenddessen plagen Dwight (Mark Ruffalo), den Gejagten, schwere Gewissensbisse. Allein die Angst, seinen Sohn endgültig an seine geschiedene Frau (Mira Sorvino) zu verlieren, hält ihn davon ab, sich zu stellen. Doch als Ethan rechtlichen Beistand sucht, wird ausgerechnet Dwight als Anwalt mit der Betreuung des neuen

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tomate TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Der Film kam bei der gewerblichen Kritik nicht gut weg, spielte dafür aber immerhin etwas Kohle ein.

Story

Die Familie Learner macht auf einem Rasthof an einer Schnellstraße eine kurze Pause. Dabei wird der Sohn von einem vorbeifahrenden Auto erfasst und getötet. Der Unfallfahrer begeht Fahrerflucht und ist nicht zu identifizieren. Da die Polizei und auch seine Anwälte nicht genug tun, um den Fahrer zu finden, ermittelt Ethan Learner (Joaquin Phoenix) selbst.

Meinung

Der Film zeigt beide Seiten auf, die der Opfer-Familie und die des Täters. Die emotional diffizile Sache ist dabei, dass es kein Mord oder Totschlag war, sondern letztlich ein Unfall. Ein vermeidbarer zwar, und den Fahrer trifft auch eine Schuld, aber letztlich ein unglücklicher Unfall. Ist es hier also damit getan, dass die Bestrafung des Täters den Schmerz lindert? An dieser Stelle hätte die Story mehr ansetzen und die in solchen Situationen üblichen Projektionen verarbeiten müssen. Dies gelingt aber nicht, die Dramatik der Gefühle beider Seiten kommt nicht richtig rüber. Der Täter (Mark Ruffalo) scheint einfach nur nervös und von Gewissensbissen geplagt, der Vater des Opfers wird überwiegend mit dem Gefühl der Rache skizziert und die Mutter (Jennifer Conelly) bewegt sich zwischen Trauer, Leere und einem zumindest äußerlich schnellen Wiederaufstehen. Dabei geht es nicht richtig in die Tiefe und der Film ergreift nicht, weil man sich in der Handlung, anstatt sich auf das Gefühlsleben der Protagonisten zu konzentrieren, mehr auf die Frage fokussiert, ob der Vater den Täter findet, und dass ist nicht besonders spannend, wenn der Täter - wie es der Zufall will - auch noch plötzlich sein Anwalt wird.

Fazit

Joaquin Phonix spielt gut und gibt alles, wirkt aber durch das Drehbuch gebremst und einsilbig, Jennifer Conelly, die das Leid und die Leere beachtlich symbolisiert, wird leider zu sehr in eine Nebenrolle gepresst und Mark Ruffalo ist mit der fraglos interessantesten Rolle (Durch einen dummen Fehler, eine Unachtsamkeit, zerstört man eine Familie. Was macht das mit einem?) überfordert. Insgesamt plätschert der Film zu sehr an der Oberfläche und bekommt so nicht das Niveau, welches ein solch emotional aufwühlendes und ohnmächtig machendes Thema verdient hätte.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Terry George zeigte uns schon bei Hotel Ruanda, dass die Darstellung der zwischenmenschlichen Beziehungen zu seinen Stärken gehört. In Ein einziger Augenblick führt er uns vor Augen, wie ein scheinbar beiläufig geschehener Verkehrsunfall zwei Familien fast vollständig zerstört. Dabei geht es George nicht unbedingt um die Sichtweise Gut und Böse, sondern um jedes noch so kleine Detail, das zur Tat, dem Täter und dem Opfer gehört. George wird dabei nie parteiisch, sondern hält die Kamera ganz fest auf dem Geschehen. Er zeigt, bewertet aber nicht. Das überlässt er uns allein. Darin liegt der Reiz von Ein einziger Augenblick.

Anwaltsgehilfe Dwight Arno(Mark Ruffalo) nutzt das Besuchsrecht für seinen 10jährigen Sohn, um sich zusammen mit ihm ein Spiel der Red Sox anzusehen. Das Verhältnis zu seiner Ex-Frau ist nicht das Beste und er vermutet bereits auf dem Rückweg Streit, da er spät dran ist. So drückt Dwight aufs Gas und verliert kurzzeitig die Kontrolle über seinen Wagen. Dabei überfährt er den 10jährigen Josh, der an einer Tankstelle das Auto der Eltern verlassen hat. Joshs Vater, Ethan Learner(Joaquin Phoenix) wird Augenzeuge des Unfalls, erkennt den Fahrer schemenhaft und sieht nur noch, wie dieser flieht. Nach Joshs Tod ermittelt die Polizei in alle Richtungen, wird aber nicht fündig. Ethan nimmt selbst das Heft in die Hand und versucht über das Internet und eigene Recherchen den Täter zu finden. Dabei entfernt er sich immer weiter von seiner Familie, lässt die Jagd nach dem Täter zu einer fixen, alles beherrschenden Idee in seinem Leben werden.
Auch Dwight kommt mit der Situation nicht zurecht. Er will auf keinen Fall seinen Sohn in die Sache hinein ziehen, steht kurz davor, sich zu stellen, lässt es dann aber doch sein. Hin und her gerissen zwischen der Angst gefasst zu werden und dem Wissen, dass er sich stellen muss, zerbricht Dwight Stück für Stück. Als Ethan dann noch einen Anwalt engagiert, um die Suche nach dem Täter zu forcieren, und dabei ausgerechnet an Dwight Arno gerät, zieht sich die Schleife um Dwight immer enger zu. Denn: Ethan ahnt, dass er Dwight schon einmal gesehen hat...

Terry George zeigt uns das "Duell" zwischen Dwight und Ethan in beklemmenden und bewegenden Bildern. Er unterlässt es aber auch nicht, das Umfeld der Familien, das unfassbare Leid und die Ängste und Sorgen aller Beteiligten für uns sichtbar zu machen. Mit dem "Showdown" am Ende des Films zeigt George dabei ein feines Händchen für die schwierige Situation beider Männer. Die Wandlungsfähigkeit eines Joaquin Phoenix in der Rolle des Ethan Learner ist bewundernswert. Das soll der gleiche Schauspieler sein, der Johnny Cash gespielt hat? Mark Ruffalo gibt den Part des ängstlichen, zu keiner Entscheidung fähigen Anwalts Arno als genialer Gegenspieler zu Phoenix. Ein einziger Augenblick ist solide produziert, spannend, teilweise ergreifend und authentisch. Seine Stärken sind vor allem die hochkarätige Besetzung und ein Plot, der vielleicht nicht ganz neu, aber noch immer interessant und fesselnd ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Seitens der Hinterbliebenen und des Täters.
Diesen Spagat von Schuldzuweisung über Gewissensbisse bis zur Selbstaufgabe zeigt "Ein einziger Augenblick" von allen Seiten. Jeder muß seinen eigenen Weg der Schicksals-Verarbeitung finden.

Das Ensemble hält voll und ganz das was es verspricht und Regisseur Terry George findet ohne Umwege zu einem würdigen Ende.

4-5 Sterne für einen wirklich berührenden Film.
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Ein richtig tolles Drama über 2 Familienväter!
Ich habe mir, bevor ich mir den Film gekauft habe, erst mal im Internet schlau gemacht, worum es da geht. Viel wurde nicht verraten... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von JD R. Sharma veröffentlicht
Etwas zu konstruiert aber dennoch bewegend!
In diesem Drama von Terry George (Hotel Ruanda) verschwimmen die Grenzen zwischen Täter und Opfer zusehends und man kann als Zuschauer in beide Gefühlswelten dank zweier... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Baker-Boy veröffentlicht
Lahm und langweilig
Dieses routiniert abgekurbelte Filmchen bietet eine unrealistische, aufgemotzte Geschichte, bei deren bildnerischer Umsetzung den Darstellern nichts, rein gar nichts an... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Mirzai veröffentlicht
Für mich eine zu intensive Tragik
Habe mir den Film auf meinem portablen DVD-Player (Kopfhörer auf, Licht aus und unter meiner Decke verkrochen) angesehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. April 2010 von W. Walz
Bewegend!
Wenn man sich auf den Film einlässt mit der Frage was man selbst tun würde in der Situation -sei es auf der einen Seite oder der anderen- bekommt man ein erstklassiges... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2009 von Tyler Durden
Gute Aufarbeitung von Opfer-, Täterrolle bei Unfall
Zum Inhalt und der Geschichte möchte ich nicht viel sagen, da dies im Trailer und den anderen Rezessionen ausführlichst besprochen wurde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2009 von KA.W
Video Review Filmhaus Bellissimo
Kundenvideo-Rezension
Länge: 1:47 Minuten
Veröffentlicht am 8. Februar 2009 von hyperion_x
Trägt nicht
Hauptproblem des Films ist, dass es sich bei dem zentralen Unfall klar nicht um böse Absicht sondern um eine dumme Verkettung von Umständen handelt, wie sie immer mal... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2009 von Stephan M
"Wir fahren nach Hause..."
Ein einfacher Satz, der viele verschiedene Bedeutungen haben kann. In diesem Falle die schlimmste: Der Sohn wurde überfahren, die Familie verlässt den Unfallort, allein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2008 von Frank Huebner
Täter als Ermittler.
Der Rechtsanwalt Dwight war mit seinem Sohn zu einem Baseballspiel und ist etwas spät an. Draußen ist es bereits dunkel und er fährt zügig in die Kurve als er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2008 von Lothar Hitzges
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