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Ein dickes Fell: Chengs dritter Fall
 
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Ein dickes Fell: Chengs dritter Fall [Taschenbuch]

Heinrich Steinfest
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 608 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 3 (November 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349225070X
  • ISBN-13: 978-3492250702
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.736 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Heinrich Steinfest
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Man gebe sich nicht der Illusion hin, dass es sich bei der dritten und bisher besten Episode der Detektiv-Cheng-Reihe um einen Krimi im herkömmlichen Sinne handele. Zwar ist die Totenquote - mal ordinär erschossen, mal eher skurril mit Kölnisch Wasser vergiftet - Aufsehen erregend hoch, aber in Wirklichkeit geht es weniger um Aufklärung, als um die Lenkung persönlicher Schicksale, Zeitlöcher und die Erweckung eines zweiten Golems. Dieses sogleich lustige wie schlaue und in seiner abschweifenden Schleifenhaftigkeit sprachlich anspruchsvolle Buch liegt nun in einer Hörbuchfassung vor, deren Vollkommenheit sich nicht allein in der Geschichte begründet: Dietmar Mues trägt die gefeilten Sätze mit einer augenzwinkernden Altbackenheit vor, die der getragenen Lakonie des Steinfestschen Sprachkosmos perfekt entspricht. Philosophiert z. B. Cheng über den Zusammenhang von Ballettunterricht und der Ausbildung arroganter Wesenszüge bei Kindern, wohnt der Überlegung ebenso Weisheit wie die grundlegende Verachtung von Weisheit inne. Man kann "Ein dickes Fell" drehen und wenden, wie man will, es bleibt ein Meisterwerk. Nur:"Freilich bestehen auch Grenzen der Idylle. Der Hund, der Lauscher war, starb noch in derselben Nacht, in welcher sein Herrchen Cheng im Maul eines Karthäuser-Katers den geheimen Namen Gottes feststellte." Amen. (kab) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Steinfest unterhält nicht nur, er öffnet einem buchstäblich die Augen für – ein großes Wort – den Reichtum und die Vielfalt der Schöpfung.« Denis Scheck in der ARD

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Heinrich Steinfest schreibt keine Krimis im klassischen Sinne, denn sein Ausdrucksvermögen und Humor, die Sprachstilistik, philosophischen Exkurse und der satirische Blick auf die Welt gehen weit über die Anforderungen hinaus, die ein Leser an eine Kriminalgeschichte stellt. Gab es in „Nervöse Fische" noch eine stringente Krimihandlung, so rückt in diesem Roman die eigentliche kriminalistische Handlung in den Hintergrund, auch den üblichen Spannungsaufbau sucht man vergeblich. Anhand der Personen in diesem Roman mag man schon erkennen, in welchen absurden Kosmos Steinfest den Leser mitnimmt: der einarmige Detektiv Cheng, ein chinesische Österreicher mit seinem Hund Lauscher, der es vorzieht, angetan mit einer Windel vor dem Ofen zu träumen, statt Gassi zu gehen, die liebevolle Mutter Anna Gemini mit ihrem behinderten skateboardfahrenden Sohn Carl, die ihr Geld mit Auftragsmorden verdient, der zeitgenössische Komponist Janota, der auf der Suche nach Zeitlöchern ist und ein Mordopfer, das mit einer Überdosis 4711 vergiftet wurde. All diese Figuren werden zusammen mit vielen weiteren in eine Geschichte versponnen, die nicht nur nebenbei viel Platz hat für Gedankenausflüge sei es über den Zusammenhang der Sonnenfinsternis mit der Stadt Wien oder die Philosophie der Kartäusermönche. Dies alles ist wunderbar, präzise und mit diesem besonderen, eleganten, nie kalauernden Wiener Witz geschrieben, literarisch anspruchsvoll und dennoch höchstvergnüglich zu lesen. Die Romane dieses Ausnahmeautors sind so außergewöhnlich wie einzigartig. Meine Verehrung!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von DocFu
Format:Taschenbuch
... ist eine passende, sich bereits auf dem Buchumschlag befindliche Beschreibung des Genres. Es geht nicht nur um Morde, Mörder, Kommissare und den Detektiv, sondern auch um Tod, Leben und Liebe.

Die Geschichte selbst beginnt beim Hintermann einer Mörderin und scheinbar entwickelt sich eine normale Kriminalstory und zum Glück wird (auch in dieser Geschichte) die Handlung immer dynamischer und das Geflecht der Zusammenhänge immer komplexer. Eingewoben sind ungewöhnliche Typen aller Altersklassen und Geschlechter, ein Geheimnis von Kölnisch Wasser und amüsanten philosophische Thesen, bei denen offen bleibt, ob man sich wirklich darüber Gedanken machen sollte.

Den Leser erwartet ein bis zum letzten Kapitel ansteigender Spannungsbogen - zugegeben eingefasst in einen Schreibstil, den ich als kunstvoll, detailliert, präzise und nicht arm an Pointen beschreiben würde. Aber auf jeden Fall spannend.

Ist das anstrengend ? Wenn man einer Erzähler erwartet sicher nicht; wem es auf Spannung und Nachvollziehbarkeit ankommt, der ist vielleicht ein bischen enttäuscht.

Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen - es war mein erstes Buch von H. Steinfest und wird nicht mein letztes sein. Wer gern einen nicht alltäglichen Roman lesen möchte, dem kann ich dieses Buch ohne Umschweife empfehlen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wie immer ... 24. März 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
... wird man ihn entweder lieben oder ganz grauslich öde finden, dazwischen gibt's ja nur wenige Stimmen. ICH gehöre zu ersteren.

Steinfest wird allmählich immer präziser, immer weniger ausufernd und abschweifend (was viele wiederum ja auch bedauern!) und gewinnt so eine ganz neue, andere Qualität. Gleichgeblieben ist die Klasse, wie er wieder mit Klischees umgeht. Wer dies und überhaupt Originalität im (deutschen) Krimitum schätzt, der greife getrost zum "Dicken Fell".

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Heinrich Steinfest und sein Cheng - der dritte Streich
Der dritte Cheng-Kriminalroman aus der Feder von Heinrich Steinfest ist mit 603 Seiten (ich beziehe mich auf die Taschenbuchausgabe) auch der bislang Umfangreichste. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von RANTANPLAN veröffentlicht
Unerträgliches selbstverliebtes Geschwätz
Meine Schwester schwärmt für Steinfest. Er könne so toll formulieren. Nun, sie schwärmt auch für Irving, den ich zwar nicht unerträglich, aber... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Konrad Lehmann veröffentlicht
Anspruchsvoll aber sehr gut lesbar und höchst komisch dazu!
Zu Anfang sei gesagt, dass dieses grandiose Buch nichts für den gewöhnlichen Krimileser ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. August 2008 von Herr Tulpenberger
Einarmig
Wer Thriller mag, wird sich mit diesem Roman schwer tun. Nicht der Suspense steht im Mittelpunkt, vielmehr die skurile Beschreibung einer Tat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2008 von Polar
Schrecklich Langatmig
Das war mein erster und letzter Roman von Steinfest.
Leider ist das Buch sehr sehr langatmig und hätte auch auf der Hälfte der Sieten Platz gefunden, wenn sich der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Mai 2008 von Esebelo
Feine Satire statt öder 08/15 Krimi
Aus diesem Text hätte man locker drei Romane herausgebracht. Nicht wegen des Umfangs, sondern weil einige Figuren, insbesondere Anna Gemini und Kurt Smolek, einen eigenen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2007 von chrigue
Eher kein Krimi und eher langatmig
Dies war mein erstes Buch von Herrn Steinfest, und ich hatte es wegen des hohen Lobs gekauft. Streckenweise ist es wirklich gut geschrieben; es gibt viele amüsante Stellen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2007 von kalenderblatt
Langweilig und konstruiert
Als jemand der gerne liest und hier insbesondere Krimis, muss ich dieses Buch leider schlecht bewerten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2006 von Katja Elshoff
Nicht jedermanns Geschmack...
aber durchaus lesenswert. Wer gerne etwas schwierige Literatur mit anspruchsvoller Sprache mag, ist hier genau richtig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2006 von enomis
Geschwätziger, stinklangweiliger Schmöker
Ich habe mich durch die überschwänglichen Stimmen hier dazu hinreissen lassen, das Buch zu kaufen. Das war leider ein Fehler. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2006 von Christian Muench
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