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111 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. März 2011
Ich lese viel, aber dieses Buch war in diesem Jahr bisher der absolute Höhepunkt unter allen Büchern, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Und es ist eins von denen, die ich sicher ein zweites Mal lesen werde.
Andreas Kieling beschreibt hier nicht nur aus der Sicht des Naturfilmers seine 1400 Kilometer lange Wanderung durch Deutschland entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. (Darum hatte ich es mir ursprünglich gekauft, weil mich die Ökologie des Grünen Bandes interessiert.) Gleichwertig mit den Naturbeobachtungen schildert er auch die Erlebnisse mit charaktervollen Menschen, die er auf seinem Wege traf. Kulturelle Besonderheiten wie die Wartburg, der Brocken und Höhlen werden lebendig. Und nicht zuletzt ist das Buch auch ein Stück Biographie seiner Jugend in Ostdeutschland.
Dabei ist der Tonfall, in dem er von seinem "deutschen Wandersommer" erzählt, sehr persönlich und emotional - ich habe mich mitgenommen gefühlt und bin im Geiste mit ihm und seinem Hund Cleo mitgewandert. Und habe mitgezittert, als kurz vor Schluss eine Begegnung mit Nandus richtig spannend wurde.
Mich hat dieser Bericht aber auch zu eigener Aktivität angeregt. Bis zur hessisch-thüringischen Grenze ist es ja nicht weit, und an dieser entlang möchte ich im Sommer ein Stück wandern. Danke, Andreas Kieling, für's Neugierig-Machen!
Danke auch an den Verlag für die liebevolle Ausstattung des Buches mit einem umfangreichen Farbfoto-Block in der Mitte, schwarz-weißen stimmungsvollen Fotos an jedem Kapitelanfang, Karten auf der Umschlaginnenseite und sogar einem Lesebändchen.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2011
An nur einem Wochenende war ich durch. Das Buch ist kein Reiseführer sondern eine teilweise sehr persönliche Geschichte über die Wanderung durch unsere Heimat. Kielings ganz spezielle Biographie spielt hierbei eine wesentliche Rolle und lässt tief blicken.

Die Rückblende auf seine Flucht aus der DDR ist wohl der spannendste Teil des Buches! Eigentlich könnte man die Story so wie sie dort steht direkt und ohne Übertreibung verfilmen und würde einen spannenden Action-Thriller erhalten! Und das mit 16 Jahren! Es wird klar, dass schon damals Kielings Charakter von einer unbändigen Willensstärke und Zielorientiertheit geprägt ist, die Ihn auch später immer wieder über sich hinaus wachsen lässt. Das Kieling diese Flucht als seinen 2. Geburtstag feiert ist absolut nicht übertrieben, denn es war reine Glücksache das er uns heute davon berichten kann.

Aber auch sonst gibt es viele kleine Anekdoten über Begebenheiten und Begegnungen verschiedenster Art. Sehr unterhaltsam, teilweise Tiefgründig und nicht selten spannend zu lesen. Toll finde ich auch die Bemerkungen und Richtigstellungen zu vielen Ossi-Wessi Klischees. Nicht wenigen dürfte er damit aus der Seele sprechen.

Nicht ganz klar hingegen wird, ob Kieling die ganze Strecke wirklich abgelaufen hat. Anfänglich wird von einem engen Zeitfenster berichtet. Die vielen Abstecher ins Umland sind da (zumindest zu Fuß) schwer vorstellbar. Da würde ich mir etwas mehr Klarheit wünschen.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. November 2011
Lesen ist Kopfkino - und wenn ich mir ein Buch mit dem Titel "Ein deutscher Wandersommer" kaufe, erwarte ich zumindest eine phantasievoll geschriebene, mit vielen Anekdoten geschmückte Geschichte, die mir das Mitwandern im Geiste erlaubt. Leider bin ich mit Andreas Kieling nur wenige Schritte durch die deutsche Heimat gekommen - stattdessen habe ich unglaublich viel über Jagd, Hege und Pflege, über den Rotwildbestand im Grenzland und über die alte DDR erfahren. Nur: Dazu brauche ich keinen Reisebericht, das kriege ich in einem Vortrag oder bei Wikipedia auch mit. Nicht, dass das Buch uninteressant wäre - aber es fehlt mir jener Schuss Heimeligkeit, jenes "virtuelle Reisen", das sich der Leser von einem Buch mit diesem Titel erwartet. Viel Info, wenig Story. Nur Kielings Hund sorgt ab und zu für Action, was aber meiner Meinung nach ein solches Buch nicht trägt.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Mai 2011
das wird einem beim Lesen dieses wunderbaren Buches wieder einmal sehr deutlich. Ich bin schon viel in der Welt unterwegs gewesen und kenne auch Deutschland ganz gut. Beim Lesen von Andreas Kielings Eindrücken geht es mir wie ihm selbst, ich spüre die emotionale Bindung zu meiner Heimat, auch wenn dies etwas schwülstig klingen mag. Sehr gut an der Lektüre hat mir auch gefallen, dass so viele charismatische Menschen und nicht zuletzt biographische Erlebnisse Kielings selbst geschildert wurden. Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich mit Deutschlands Natur und der Geschichte beschäftigen möchte, denn dies wird in diesem Buch auf spannende und erlebnisreiche Art und Weise berichtet. Deutschland, du bist schön, das ist nicht übertrieben!!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2011
Andreas Kieling ist nicht nur ein begnadeter Natur- und Tierfilmer der die Zuschauer begeistern kann, nein, auch als Autor und Schriftsteller weis er seine Leser "mitzureisen".
Wer von dem Buch einen Reiseführer erwartet liegt hier falsch.
Hier geht es um die Natur mit seinen Dörfern und Menschen die an der ehemaligen Grenze leben. Etwas Geschicht, persönliche Erlebnise, Tier- und Pflanzenwelt das konnte Andreas Kieling in dem Buch spannend und informativ wieder geben. Habe seine Serien im Fersehen alle gesehen und wurde auch vom Buch nicht enttäuscht.
Ich wäre gerne mitgegangen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 50 REZENSENTam 7. August 2014
Inhalt:
Anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls unternahm Andreas Kieling eine Reise entlang der ehemals deutsch-deutschen Grenze. Er wanderte zusammen mit seiner Hündin Cleo vom Dreiländereck bis zur Ostsee - 1400 km durch das sogenannte Grüne Band, das 40 Jahre lang Zonenrandgebiet bzw. Sperrgebiet war, in dem daher kaum in die Natur eingegriffen wurde und das heute Deutschlands größtes Naturschutzgebiet ist.

Mein Eindruck:
Ich habe bereits mehrere Bücher von Andreas Kieling gelesen: 'Meine Expeditionen zu den Letzten ihrer Art' fand ich großartig, in 'Yukon-River-Saga' empfand ich den Autor als sehr anstrengend und recht unsympathisch. Demnach war ich sehr gespannt auf 'Ein deutscher Wandersommer', und dieses Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern.

Schon im ersten Kapitel macht Kieling neugierig auf den Rest des Buches, und auch im Verlauf war ich stets gern an seiner Seite, wenn er verschiedene Regionen vorstellte, spannende Menschen traf, von Flora und Fauna sprach, mir viel über ganz unterschiedliche Themen beibrachte. Auch seine Schilderungen über die DDR haben mir gefallen, ich komme selbst aus den neuen Bundesländern, teile ein paar von Kielings Erfahrungen und habe gerne meine Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend aufgefrischt.

Das Buch hat mich sehr inspiriert, selbst eine Deutschlandreise zu unternehmen, und beim Lesen habe ich mir jede Menge Orte und Landschaften aufgeschrieben, die der Autor mit so viel Begeisterung und Leidenschaft vorgestellt hat, dass mein Interesse geweckt wurde und ich mich am liebsten sofort auf den Weg machen wollte.

Mein Resümee:
Ein unterhaltsames, spannendes und lehrreiches Buch.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Man staunt schon, wenn man liest, dass die ehemalige innerdeutsche Grenze so lang war. Kieling hat ausgerechnet, dass sie ungefähr der Entfernung zwischen Nürnberg und Barcelona entspricht. Im Auftrag des ZDF wanderte er sie zusammen mit seiner Hündin Cleo ab. Und darüber erzählt er in diesem Buch. Aber so ganz stimmt das nicht, denn der Text handelt nirgends vom Wandern, sondern immer nur von Orten, Menschen, der jeweiligen Tierwelt, bestimmten Erlebnissen und Kielings Jugend in der DDR.

Man kann dem Autor vorwerfen, dass er auf seine sehr lange Wanderung nicht wirklich eingeht, wo doch der Titel des Buches genau das suggeriert. Man weiß nicht einmal, ob er wirklich immer genau an der Grenze entlang gewandert ist. Über seine Ausrüstung, seine Tagestouren, die Übernachtungen und andere Einzelheiten verliert er nur selten ein Wort. Fotos in diesem Buch lassen ahnen, dass er nicht immer alleine gewandert ist. Wenigstens an gewissen Stellen muss ihn ein Kamerateam begleitet haben.

Wenn man das alles einmal außen vor lässt, dann findet man einen sehr gut geschriebenen Text, der die ganze Reise in groben Zügen und Einzelepisoden erfrischend und spannend erzählt. Da Kieling in Gotha und Jena aufgewachsen ist, kommt er gleich am Anfang seiner Reise an der Grenze zu Thüringen sehr ausführlich auf seine Kindheit und Jugend zu sprechen. Auch hier mag man einwenden, dass das nicht viel mit einem Wanderbuch zu tun hat. Doch Kielings Wanderung fand nicht zufällig statt, sondern anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls.

Fesselnd beschreibt er seine riskante Flucht in den Westen. Er schwamm mit 16 durch die Donau bei Bratislava, wurde dabei vom Sperrfeuer getroffen und bis auf die österreichische Donauseite verfolgt. Dass er das überlebte und nicht aufgegriffen wurde, grenzt schon an ein Wunder.

Natürlich kommt Kieling auch später immer wieder episodenhaft auf die Vergangenheit zu sprechen. Episodenhaft sind aber auch seine Schilderungen insgesamt. Immer wieder trifft er Gleichgesinnte, also Jäger, Förster oder andere Naturfreunde. Die zeigen ihm dann ihr Revier und Besonderheiten der Tierwelt. Und Kieling gibt diese Informationen an seine Leser weiter und füllt den Rest des Textes mit eigenen Erlebnissen, wobei seine Hündin Cleo oft im Mittelpunkt steht.

Leider findet man nur eine recht grobe Karte im Buch, auf der die Stationen der Wanderung markiert sind, auf die im Text eingegangen wird. Wer ein wirkliches Wanderbuch erwartet, das Einzelheiten der Reise preisgibt, wird sicher enttäuscht werden. Liest man das Buch ohne solche Erwartungen, dann findet man einen gut geschriebenen und informativen Text, der zwar das Thema nicht ganz trifft, aber dennoch sehr interessant und unterhaltsam ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2014
Ich habe selten ein Buch in dieser Form gelesen. Andreas Kieleing ist so sympathisch wie kenntnisreich, nicht nur auf seinem eigentlichen Gebiet, dem der Natur, sondern auch in der Geschichte Deutschlands. Er geht auf die historischen Plätze (z. B. Wartburg, Gotha) genauso ein, wie auf den kulturellen Hintergrund (Goethe über den Brocken) und die Geschichte der Menschheit bis zurück zu den Neandertalern, wenn diese im Zusammenhang mit von ihm besuchten Orten steht. Lesenswert ist auch seine Flucht aus der DDR, sowie seine Wahrnehmung derselben. Und darüberhinaus die allzeit im Buch gegenwärtige Beobachtung der Natur, sein eingebrachtes Hintergrundwissen und die Begegnungen mit Menschen, die er so sehr liebt wie Tiere und Natur. Dabei ist er absolut zeitgemäß, Naturschützer, aber niemals fanatisch, sondern auch das Angeln auf Forellen genießend. Für mich hat dieses Buch das Prädikat "wertvoll" verdient.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2011
Das Buch habe ich mir bestellt, weil ich vor kurzem selber an der deutschen Grenze unterwegs war und mir natürlich über "meinen" Grenzabschnitt Lesenswertes erhofft hatte. Grundsätzlich ist das Buch gut lesbar, flüssig geschrieben und wirklich interessant. Allerdings war ich, als ich zuende gelesen hatte, etwas gespalten und bin es immer noch. Für Biologen, die sich für Berichte über seltene Arten aus der Pflanzen- und Tierwelt interessieren, ist es sicher genau das Richtige. Da schaltet der Laie gelegentlich ab und liest nur drüber. Mich selber hätte mehr interessiert, was so unterwegs passiert ist, wie geht es einem, wenn es tagelang regnet, wie organisiert man sich da, wieviel Gepäck schleppt man so mit sich rum, wo kriegt man was zu essen her....Diese Reise war ja sicher unheimlich beschwerlich... Nett sind dann wieder all die Anekdoten über Erlebnisse mit den Menschen des Grünen Bandes, die Oma mit der Holywood-Schaukel, der "Einkauf" im Schoko-Laden usw. Für mich war kein echter roter Faden in dem Buch vorhanden, ich konnte einfach nicht so recht greifen, ist es nun tatsächlich ein Reisebericht, ein Tier- und Pflanzenführer oder eine Geschichtensammlung über Menschen und Erlebnisse. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und kann es mit obigen Einschränkungen empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Januar 2015
Andreas Kieling nimmt den Leser mit auf eine rund 1400 Kilometer lange Wanderung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Anlass war seinerzeit eine Anfrage seines Haussenders, des ZDF, ob er nicht anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls etwas „trendiges“ machen könne. Gesagt getan. Das Ergebnis: Dieses Buch über die „wildesten Gebiete Deutschlands“ und eine Fernsehsendereihe über fünf Folgen für den Sender ARTE, die beide kaum an Aktualität verloren haben.

Andreas Kieling wird durchaus schon mal als der legitime Nachfolger von Heinz Sielmann gehandelt und er schließt sicherlich die vorhandene Lücke, nachdem die großen Naturerklärer Grzimek, Sielmann und Perkins (Im Reich der wilden Tiere) verstummt sind, in zeitgemäßer Art und Weise. Es gibt heute viele großartige Tierfilme, aber nur selten kennen wir deren Macher. Kieling schafft es, sich selbst neben dem Dreh derart deutlich in Szene zu setzen, dass er in Deutschland immer bekannter wird. Das trifft zwar nicht jeden Geschmack, ist aber in der heutigen Medienlandschaft nahezu unerlässlich, wenn man dort nachhaltig gefragt sein möchte. Kieling ist meistens gleichzeitig Kommentator und Erklärer dessen, was er filmt. Als ehemaliger ostdeutscher Fallschirmjäger, Förster und Jäger besitzt er außerdem Fähigkeiten, auf die er öfter mal bei seiner Arbeit als Tierfilmer zurückgreifen kann. Das ergibt in sich eine durchaus interessante und informative Mischung sowohl für den Leser als auch für den Fernsehzuschauer.

Stärken des Buches:
Das Buch ist ein Erlebnisbericht über die Wanderung entlang des „Grünen Bandes“. Mit dabei ist Cleo, der Hannoversche Schweißhund des Autors (und wohl auch ein Kamerateam im Hintergrund). Erinnerungen aus Ost und West werden von „Kieling“ vorgestellt. Erklärungen über den deutschen Forst und die Jagd und die vielen seltenen und auch weniger seltenen Tierarten folgen. Aber auch interessante Begegnungen mit Menschen werden beschrieben, wer „Brocken-Benno“ noch nicht kennt, die schöne Försterin und „Karpfen-Klaus“ und viele weitere Bekanntschaften Kielings näher kennen lernen möchte, wird sich bei einer gesunden Mischung aus Information und Unterhaltung gut amüsieren. Die Stärke dieses Buches liegt in der Vielseitigkeit der Informationen.

Schwächen des Buches:
Manchmal wirkt die selbstdarstellerische Art des Autors schon recht unsympathisch, das zusammengetragene Wissen über die Tiere, Land und Leute angelesen und einige Zeilen hätte der Autor besser fortgelassen, so zum Beispiel diese, kurz nachdem sich „Brocken-Benno“ zu erkennen gibt: „Durchgestylte Edelhiker im Fjäll-Räven-Outfit (sein Sponsor? …zumindest bedankt er sich im Anhang ausdrücklich bei dieser Firma). Dann natürlich die zweite Liga, im Jack-Wolfskin-Dress, last not least die >>normalen<< Wanderer in No-Name-Klamotten…“.

Das Buch ist dennoch unterhaltsam, man lernt etwas hinzu und bekommt durchaus Lust darauf, selbst mal wieder die Stiefel zu schnüren. Wer nach der Lektüre noch Interesse daran hat, sich über die Erlebnisse anderer Deutschlandwanderer zu informieren, dem seien die Bücher von Rüdiger Nehberg und Michael Holzach besonders empfohlen.
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