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Ein bitterkalter Nachmittag: Roman Gebundene Ausgabe – 4. Oktober 2010


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Luchterhand Literaturverlag (4. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3630873421
  • ISBN-13: 978-3630873428
  • Originaltitel: Schopenhauer's Telescope
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 3,2 x 22,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 306.612 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Irgendein Dorf, irgendwo in Europa, irgendein Tag in irgendeinem Winter: Ein Mann gräbt ein Loch. Ein anderer Mann beaufsichtigt ihn. Sie kennen sich; der, der gräbt, ist der Bäcker des Dorfes, der, der ihn bewacht, ist der Lehrer. Was tun sie da? Man weiß es nicht. Man weiß nur: Es ist Krieg, oder Bürgerkrieg, irgendein Konflikt jedenfalls. Und die beiden stehen auf verschiedenen Seiten.

Während der Bäcker das Loch gräbt und der Lehrer daneben steht, beginnen sie sich zu unterhalten. Die Gespräche schweifen hierhin und dorthin, der überraschend belesene Bäcker erzählt aus seinem Leben, sie reden über Bücher und Philosophie, über Gewalt und Krieg, immer wieder über Krieg. Und der Bäcker gräbt. Gräbt er ein Grab? Vermutlich. Wessen Grab? Sein eigenes? Das wird immer wahrscheinlicher. Die große Frage, die immer drängender wird: Wenn er wirklich sein eigenes Grab schaufelt, soll man dann Mitleid mit ihm haben? Oder hat er seinen Tod verdient? Ist er Opfer? Oder Täter, der zu Recht bestraft wird? Steht einer der beiden für „die gerechte Sache“ und der andere nicht? Oder ist letztlich alles egal, zufällig und sinnlos, so wie Krieg nun einmal sinnlos ist und es selten „die Guten“ und „die Bösen“ gibt? Große Fragen, die hier verhandelt werden.

Gerard Donovan ist 2006 mit Winter in Maine ein großartiger Bestseller gelungen; Ein bitterkalter Nachmittag, sein Erstling, wird nun nachgeschoben. So etwas darf einen misstrauisch machen; der Verdacht liegt nahe, dass das Erstlingswerk vielleicht nicht ganz so toll ist, denn sonst hätte es ja direkt einen deutschen Verlag gefunden, sollte man meinen. Doch dieser Verdacht zerstreut sich schnell; dieses Buch ist zwar nicht ganz so stark wie Winter in Maine, aber immer noch sehr, sehr gut. Es ist ein philosophischer Disput über Gut und Böse, über Feigheit und Mut, über Egoismus und Verantwortung, verpackt in eine literarisch originelle Form, handlungsarm zwar, aber mit einer erstaunlich hohen Grundspannung und einem temporeichen, überraschenden Finale. Große Literatur. -- Christoph Nettersheim

Pressestimmen

„Wie schon ‚Winter in Main' ist auch dieser Roman Donovans ein so packendes wie kluges Buch über die Gewalt, die in uns allen schlummert.“ (KulturSPIEGEL)

„Eine zunächst rätselhafte, dann beklemmend bittere Parabel über die Wolfsnatur des Menschen, über Gewalt und ihr einziges Gegengift – Liebe.“ (Kölnische Rundschau)

„Nicht nur eine spannende, sondern vor allem eine perfekt inszenierte Parabel über Menschen in Ausnahmesituationen.“ (Margarethe von Schwarzkopf / NDR 1 Niedersachsen)

„Ein karger, im Wortsinn erbarmungslos guter Roman.“ (Hörzu)

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Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Chaostante TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 9. Dezember 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Irgendein Nachmittag, in einem fiktiven Dorf, irgendwo im winterlichen Europa.

Der Bäcker eines fiktiven Dorfes wird von Soldaten abgeholt. An einem bitterkalten Nachmittag steht er auf einem verschneiten Feld und muss eine Grube ausheben.
Es dauert nicht lange und an der Grube erscheint ein Mann im Ledermantel, es ist der Geschichtslehrer des namentlich nicht genannten Dorfes. Der Bäcker kennt den Lehrer, sein Bruder hat ihm von seinen Unterrichtsmethoden erzählt.
Während der Lehrer und der Bäcker ins Gespräch kommen, fahren im Hintergrund Lastwagen vor. Von der Ladefläche werden Zivilisten an den Waldrand gebracht. Sie stehen dort und warten, warten darauf dass der Bäcker die Grube ausgehoben hat. Der Lehrer indes verwickelt den Bäcker in philosophische Gespräche und ist erstaunt welches Wissen im Bäcker schlummert.
Sie reden über die Gräueltaten die die Menschen bisher angerichtet haben, der Luftangriff auf Dresden und dem Massaker an Big Foots Sioux in Wounded Knee. Und der Bäcker redet von der Kunst des Krieges und wie er durch Shinzus lehren "Die Kunst des Krieges", seinen Laden gegen die dreiste Polizistengattin verteidigte.

Beklemmend wird diese Szenerie, beide belauern einander und taktieren.
Die Geschichte könnte sich in jeder Zeit unserer bisherigen Geschichte abgespielt haben, oder sie wird noch passieren. Der Mensch ist des Menschen schlimmster Feind, so Donovan.
Er wollte kein Buch über den Holocaust schreiben, vielmehr wollte er uns aufzeigen - wozu der Mensch imstande ist, und so stellt sich uns die Frage, wie sich jeder Einzelne verhalten würde, wenn es um das eigene Überleben geht.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT am 21. November 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Beim Lesen dieses Buches, an das ich natürlich Erwartungen hatte, bin ich durch Gebiete von Trostlosigkeit, Mutlosigkeit, Monotonie und dem Gefühl des Hingehaltenwerdens, seitens des Autors, gewandert. Wer glaubt, etwas Ähnliches wie in Winter in Maine: Roman" (eines meiner Lieblingsbücher) vorzufinden oder gar erwarten zu dürfen, dürfte hier Schiffbruch erleiden. Denn, zum Einen, ist es weder ein Thriller, noch ist es in einer ähnlichen Art geschrieben. Zudem, ist es der Debutroman des Autors, der 5 Jahre vor "Winter in Maine" geschrieben wurde. Und wer einen guten Unterhaltungsroman oder einen Roman mit guten Unterhaltungswert sucht, sollte besser die Finger von diesem Buch lassen. Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, wie weit wir Menschen bereit sind, unser Leben zu retten, selbst wenn wir ev. über Leichen gehen..

Nach gut 200 Seiten beschwerlichen Vorwärtskommens, habe ich die Gedanken zum Buch im Anhang vorab gelesen, was mir letztendlich Mut machte, durchzuhalten. Jeder Leser selbst, muss natürlich entscheiden, ob er das will, denn es gibt ein wenig davon preis, was der Autor mit dem Buch will, und wie es ihm beim Schreiben ergangen ist, und was ihn dabei bewegt hat.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von schiko am 25. Februar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Wesentliches zum Inhalt dieses Buchen haben ja schon meine Vorrezensenten beigetragen, deren klar vorherrschender Meinung ich mich anschließen möchte: Auch ich fand Donovans historische Ausführungen zum Wesen des menschlichen Charatkers, die von der Rahmenhandlung - also dem "Zweikampf" zwischen Bäcker und Lehrer - umfaßt werden, weitestgehend faszinierend, wenn auch etwas zu lang (daher "nur" 4 Sterne). Mit ca. 100 Seiten weniger philosophischen Abhandlungen hätte die Sache konziser dargestellt werden können, ohne daß die Essenz der Aussagen maßgeblich beeinträchtigt worden wäre. Trotzdem: "Langweilig", wie Rezensent Agricola meint (offenbar der einzige "Wertungs-Ausreißer" bisher), ist das Buch keineswegs, wenn man nicht mit einer völlig falschen Erwartung, einen Krimi à la "Winter in Maine" präsentiert zu bekommen, herangegangen ist! Meine Empfehlung: Auf jeden Fall dranbleiben bis zum unerwarteten Ende und die gelegentlich etwas dürren Passagen - ähnlich ging es mir seinerzeit teilweise mit "Der Name der Rose" - querlesen reicht ;-)
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Format: Gebundene Ausgabe
Eine Geschichte, welche eindringlich und hart beschrieben ist. So als mal nebenbei gelesene Lektüre wohl eher nicht geeignet.
Man fragt sich, wo diese beiden Protagonisten wohl standen, wo war es, als Winter und Krieg war, als das Loch gegraben werden musste. Eigentlich egal, denn dieser Ort und diese Protagonisten hat es immer schon gegeben. Es ist der Faktor Mensch, der überhaupt bis hier hinführen kann, nichts anderes sonst. Es beginnt mit Rätsel und führt sich so fort, irgendwie liegt ein Schleier über dem Ganzen und man muss lange warten bis man erkennt, wohin das Ende führen wird. Irgendwie interessant.
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