Pressestimmen
Mit sensiblem Humor erzählt sie die Geschichte eines Mannes, der gefangen ist in seinen Vorstellungen und Erwartungen, die andere Menschen an ihn haben.
Mit beeindruckender Intensität beschreibt die Autorin das soziale Gefüge eines indischen Dorfes der heutigen Zeit. Mittendrin ein Mann, der versucht, seiner traumatischen Vergangenheit zu entfliehen und damit fast sein ganzes Leben verbringt. Es ist zugleich eine Geschichte darüber, wie sehr wir Menschen gefangen sind in den Vorstellungen und Erwartungen, die andere von uns haben.
Ein intensiver und mit sensiblem Humor erzählter Roman aus Indien, der das soziale Gefüge einer Dorfgemeinschaft ebenso präzise seziert wie die Psyche eines Mannes, der erst spät zu sich selbst findet. Und eine Geschichte darüber, wie Menschen gefangen sind in den Vorstellungen und Erwartungen, die andere von einem haben.
Klischees bestimmen unser Bild über diesen asiatischen Subkontinent, und der Roman von Anita Nair ist geeignet, dem Leser ein differenziertes Bild einer dörflichen Gemeinschaft zu entwerfen.
Anita Nairs Roman wird gleichzeitig zum Porträt eines Dorfes, in dem Intrigen und Korruption genauso allgegenwärtig sind wie die Macht des Geldes und engstirnige Traditionen. Die wunderbar humorvolle und lebendige Weise, mit der die Autorin diesen Roman gestaltet, erinnert in starkem Maß an den großen indischen Erzähler R. K. Narayan.
Ein Roman über ein indisches Dorf und über die Seele eines Mannes, einem Gefangenen eigener Fehlentwicklungen.
Am Ende zeigt es sich gar, dass in dieser leisen und vermeintlich naiven Dorfgeschichte in Wahrheit ein ordentliches Quantum Sprengstoff steckt.
Anita Nair besitzt die außergewöhnliche Fähigkeit, ihre Leser so in ihre Geschichte hineinzuziehen, dass sie sich für die Stunden der Lektüre selbst wie Bewohner des Dorfes Kaikurussi fühlen. Ein phantasievoller, elegant und voller Humor geschriebener erster Roman.
Anita Nairs lebendig erzählter Erstling beschäftigt sich mit den Erschütterungen, die aus einer erdrückenden Kindheit resultieren, mit der schwierigen Beziehung zwischen einem erwachsenen Kind und seinen alternden Eltern und mit dem dringenden Wunsch, sich mit der eigenen Vergangenheit zu identifizieren, ohne sich von ihr erdrücken zu lassen. ›Ein besserer Mann‹ ist die leidenschaftliche und gleichzeitig introspektive Geschichte eines Mannes, der einen Großteil seines Lebens in seelischer Unterdrückung verbracht hat, um am Ende zu erkennen, dass der Respekt anderer nichts wert ist ohne den Respekt sich selbst gegenüber.
Erinnert an den Klassiker ›Der Fremdenführer‹ von R. K. Narayan. Von einem Hauch wehmütiger Melancholie durchzogen, ist dieser Roman eine punktgenau beoachtete menschliche Komödie.
Kurzbeschreibung
Mukundan ist fast sechzig, als ihn die Lebensumstände nach seiner Pensionierung aus dem Staatsdienst dorthin zurückzwingen, von wo er im Alter von achtzehn Jahren geflohen ist -- in das Dorf seiner Kindheit, nach Kaikurussi im idyllischen Norden Keralas.
Doch kaum zieht Mukundan in das ehemals so vertraute Elternhaus, verfolgen ihn die Geister der Vergangenheit. Die Erinnerung an seine verstorbene Mutter, die sein tyrannischer Vater bereits vor Jahrzehnten für eine jünger Frau verließ, verursacht quälende Alpträume, und die zwanghafte Vorstellung, den Erwartungen seines tyrannischen Vaters niemals entsprochen zu haben, macht ihn einsam und unzufrieden mit sich und seiner dörflichen Umwelt.
Nur Bhasi der Spinner, Anstreicher von Beruf und Heiler aus Passion, nimmt sich seiner gefangenen Seele an und sucht seine Freundschaft.
Auf dem besten Wege, sich von den Fesseln seiner Kindheit zu befreien und ein besserer Mann zu werden, erhält er jedoch eines Tages ein verlockendes Angebot von seinem Dorfobersten. In dem Glauben, endlich die langersehnte Anerkennung zu erhalten, läuft er Gefahr, nicht nur seinen einzigen Freund zu verraten, sondern auch die Liebe seiner Verlobten Anjana aufs Spiel zu setzen ...
Ein intensiver und mit sensiblem Humor erzählter Roman aus Indien, der das soziale Gefüge einer Dorfgemeinschaft ebenso präzise seziert wie die Psyche eines Mannes, der erst spät zu sich selbst findet. Und eine Geschichte darüber, wie sehr wir Menschen gefangen sind in den Vorstellungen und Erwartungen, die andere von uns haben.