Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Offenbahrung ist ein Blick hinter die Kulissen des Autors., 18. Oktober 2009
Hej Detlev,
Deine Bücher sind ein neuer Baustein des Gesamtwerks "Foth". Bravo!
Du wirbst für Liebe, Toleranz und Gerechtigkeit, gewürzt mit Deinem eigenwilligen Humor, Insiderwissen und fundierten Geschichtskenntnissen.
Möge die Macht mit Dir sein!
Mit viel Bewunderung für soviel Schaffenskraft,
Dein Frank
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Leichtigkeit, Drama und Erotik, 23. August 2009
Im Gegensatz zu oxooxo kenne ich Detlev Foth schon länger. Allerdings als Maler und Fotograf. Um so überraschter war ich, von seinem Roman zu erfahren.
"Ein beschütztes Leben" ist eine durch und durch ungewöhnliche Geschichte. Geschrieben aus einer ungewöhnlichen Perspektive - zumindest für einen männlichen Autor. Detlev Foth schafft eine gelungene Mischung aus Leichtigkeit, Drama und Erotik.
Unbedingt empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein leises Buch mit erschreckenden Tiefen, 14. August 2009
Meine Freundin schenkte mir vor einigen Tagen den Roman, "Ein beschütztes Leben". Von dem Autor habe ich noch nie gehört. Als ich den Namen in die Suchmaschine eingab, fand ich einen Foth, der allerdings als Maler in Erscheinung tritt, aber der Autor scheint identisch mit ihm zu zu sein. Wenn Männer über lesbische Frauen schreiben, reagiere ich als Frau immer ein wenig allergisch, und wenn ein nicht ganz junger Mann über junge Frauen schreibt, sehe ich per se ganz genau hin. Ich habe schon zuviele männliche Hirngespinste gelesen, die mir immer die Laune verdorben haben, also las ich dieses Buch fast ein wenig widerwillig.
Dieser Roman kommt ganz leise und leicht daher und entwickelt eine große Kraft. Im eigentlichen Sinne ist es fast ein Buch über wohlverstandene Emanzipation. Die Hauptfigur Vera ist von verblüffender Klarheit bei allem Suchen und Versuchen, sich selbst zu finden. Immer denke ich, dass sie von Anfang an ganz bei sich selbst ist und nur noch die passende Lebensform sucht. Die Vater-Tochter-Beziehung ist glänzend dargestellt. Die Sprache ist eindringlich, auch stark in den Dialogen.
Selbst in den abstrusesten Situationen bleibt Vera und später mit ihrer Freundin nachvollziehbar und realistisch.
Die permanente Nacktheit in dem Roman ermüdete mich nicht, wie ich erst befürchtete, sondern gibt dem Roman einen zusätzliche Radikalität und seinen Bildern eine Eindringlichkeit, der man sich nicht mehr entziehen kann.
Die Art, wie im Verlauf des Buches Tod und Behindertenschicksal und abermals Tod dargestellt wird, hat mir förmlich die Sprache verschlagen. Dieser große Schmerz baut sich vor dem Hintergrund eines scheinbar lässigen Lebens auf und verleiht dem Buch eine vollkommen verblüffende Dramatik.
Ich finde auch witzige Stellen, die aber so schrill sind, dass mir das Lachen manchmal im Hals stecken geblieben ist.
Ich könnte vom Alter her Veras Mutter sein, muß aber sagen, dass ich in der heutigen gleichförmigen Zeit so eine Tochter gerne hätte und ihren Individualismus positiv empfinde. Ich denke, dass dieser Roman völlig unschwülstig und ohne Zweideutigkeiten- was vor allem die erotische Szenen angeht -ist und meisterhaft die so oft üblichen Schwächelaien vermeidet und stilistisch wie aus einem Guß ist. Der Roman hat eine ganz feine Psychologie.
Dieses Buch halte ich für einen absoluten Geheimtipp.
Ich bin eigentlich oft zu träge, um hier Kommentare zu schreiben, diesmal mußte es aber unbedingt sein.
Ein Buch, das unter die Haut geht! Eigentlich ein Frauenbuch, eigenartig, dass ausgerechnet ein Mann den passenden Ton gefunden hat. Ich kann diesen Roman wirklich wärmstens empfehlen.
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