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Ein amerikanischer Albtraum
 
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Ein amerikanischer Albtraum [Taschenbuch]

James Ellroy
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. Dezember 2002 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 846 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Dezember 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 354825523X
  • ISBN-13: 978-3548255231
  • Originaltitel: The Cold Six Thousand
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 5,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 539.285 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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James Ellroy
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

An James Ellroy scheiden sich die Geister und zwar nicht nur krimimäßig, sondern ganz allgemein auf literarischer Ebene. Sein charakteristischer Stil, geprägt von kurzen stakkatohaften Hauptsätzen und Wiederholungen in Endlosschleife, häufige Dokumenteneinschübe, ein schier unüberschaubares Panoptikum von Haupt- und Nebenfiguren sowie Gewaltorgien, die ihresgleichen suchen, reißen Leser und Kritik sowohl zu überschwänglichem Lob als auch zu Äußerungen tiefster Abneigung hin. In gewisser Weise hat die Süddeutsche Zeitung sicher Recht, bezeichnete sie Ellroy doch als den "wohl wahnsinnigsten unter den lebenden Dichtern und der Triebtäter der amerikanischen Literatur". Ellroy ist nicht zuletzt auch nach eigenem Bekunden ein zwanghafter Schreiber, der erst durch eine Art kreativer literarischer Selbsttherapie den traumatischen Verlust der Mutter, die in Ellroys Jugend durch ein bis heute nicht aufgeklärtes Verbrechen um's Leben kam, aufarbeiten konnte. Wahn schimmert zuweilen auch in dem von ihm immer wieder geäußerten Anspruch durch, der größte zeitgenössische amerikanische Schriftsteller zu werden bzw. zu sein. Doch in der Tat gehören seine Kriminalromane zum Besten, was jemals im Bereich des "Spannungsromans" mit all seinen fließenden Grenzen geschrieben wurde.

Ellroys neuester Roman Ein amerikanischer Albtraum schließt chronologisch dort an, wo Ein amerikanischer Thriller endete, nämlich am Tag der Ermordung John F. Kennedys im texanischen Dallas. Seine Fortschreibung einer Kriminalgeschichte der USA umfasst die Ermittlungen, die dem Attentat folgten, die Rassenunruhen der 60er-Jahre und die Eskalation des amerikanischen Engagements in Vietnam bis ins Jahr 1968. Die alten "Helden" tauchen wieder auf, fiktive wie auch reale Figuren der Geschichte. Politiker wie Lyndon B. Johnson und Robert Kennedy, CIA-Direktor J. Edgar Hoover, Sportgrößen wie Schwergewichtsweltmeister Sonny Liston, Mobster wie Moe Dalitz und Sam Gianciana, wie immer Howard Hughes und mittendrin (nicht nur dabei) die alten Freunde Pete Bondurant und Ward Littell. Ellroy nimmt dem Leser wie gewohnt schnell die Illusion einer Identifikationsfigur, denn nahezu ohne Ausnahme sind alle seine Haupt- und Nebenakteure mehr oder weniger skrupellose Profiteure, Gewalttäter und psychisch Deformierte. Jeder betrügt und täuscht, besticht und erpresst, zuweilen sogar im festen Glauben an eine so genannte "gute Sache". Und so ertappt man sich dabei, dem scheinbar am wenigsten kompromittierten Früchtchen seine Sympathie zu schenken.

Ellroy praktiziert eine andere Form amerikanischer Geschichtsschreibung und produziert dabei wirklich große Literatur, grandiose Kriminalliteratur. Hier erhält ein jeder die Gelegenheit, in epischer Breite, aber ohne Beschönigung und in atemloser Spannung die desillusionierende Geschichte eines Jahrzehnts zu verfolgen. --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Ellroy ist der wohl wahnsinnigste unter den lebenden Dichtern und der Triebtäter der amerikanischen Literatur.« Süddeutsche Zeitung

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Verschwörungen 28. Januar 2003
Von Generator
Format:Gebundene Ausgabe
In "Ein amerikanischer Albtraum" ist die(nahtlos anschließende) Fortsetzung von "Ein amerikanischer Thriller". Es beginnt nach der Ermordung JFKs und endet mit den Attentaten auf Martin Luther King und Bobby Kennedy. Es wird die Geschichte mehrerer "Insider" erzählt die durch ihre Betätigung als Gangster die wahren Hintergründe der Morde hautnah miterleben. Die beiden Personen die den Hauptteil der Geschichte tragen sind der Mann fürs Harte(Pete) und der Rechtsanwalt(Ward) die schon die Hauptfiguren im Vorgängerroman waren. Allerdings läßt Ellroy auch einige neue Figuren auftreten.
Und so werden kräftig Verschwörungen geplant, Morde begangen, Drogen genommen, Erpressungen durchgeführt und Leute gefoltert. Und Mr. Hoover weiß noch immer (fast) alles.

Die Sprache des Romans hat im Vergleich mit seinem Vorgänger noch einen Zahn zugelegt(Und der war schon schnell geschrieben). Man braucht eine gewisse Zeit um sich an den Schreibstil zu gewöhnen, da der Roman fast ausschließlich aus Subjekt-Verb-Objekt-Sätzen besteht, aber nach ca. 20 Seiten geht es dann.

Fazit: Ein extrem spannender Roman der meiner Meinung nach dem Vorgänger um nichts nachsteht. Allerdings sollten Einsteiger zuerst den ersten Teil("Ein amerikanischer Thriller") lesen um der Geschichte besser folgen zu können.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich habe alle verfügbaren Bücher von James Ellroy gelesen.In seinem neuen
Triller,den Vorgänger Ein amerikanischer Triller sollte man gelesen haben,
treffen wieder die überlebenden Charaktere aufeinander.Ellroy ist einer Meister, ein Verführer,ein Wahnsinniger mit Stil.Seine Figuren sind Kastraten,kinderlose Einzelgänger,Männer und Frauen ohne Ziel.Strandgut der
menschlichen Gesellschaft. Ausgestattet mit krimineller Energie.Skrupelos
sich Fixtion und Wirklichkeit.Ellroy macht süchtig.Ellroy stimmt traurig.Es gibt so gut wie kein Happy End.Am Ende siegt das Böse.Die guten werden am Ende Opfer. Sie scheitern am Leben.Entweder erlösen sie
sich selbst, oder sie pumpen sich mit allen erdenklichen Drogen voll.
Den Roman habe ich innerhalb einer Woche ausglesen.Gelitten. Geflucht.
Ellroy geht über Leichen.Am Ende des Buches ist man geschafft.Einige
seiner Figuren vermisst man am Ende.Ein bitterer Nachgeschmack bleibt,
weil neue Figuren erschaffen werden die die Hölle,,das Fegefeuer von
Ellroy neu zu entfachen.Ellroy ist einfach Spitze.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungende Fortsetzung! 14. Februar 2003
Format:Taschenbuch
Lange habe wir darauf warten müssen, aber schließlich vollendete Altmeister Ellroy doch noch den zweiten Teil seiner "Underworld U.S.A" Trilogie: Ein amerikanischer Albtraum (1963-1968)
Das Buch schließt nahtlos an seinen Vorgänger an und behält - gottseidank - auch den typischen stakkato-Schreibstil des Autors bei. Auch ich kann bestätigen, dass die Komplexität der Handlungsstränge noch ein wenig zugenommen hat und man schon genau mitdenken muss, um den Handlungsabläufen folgen zu können. Anhand mancher Bekannter aus dem Vorgängerroman (Bondurant, Littell,...) und so manchem neuen Gesicht, schafft es Ellroy aber wieder einmal, den Leser mithilfe eines explosiven Cocktails aus Verschwörungen, Gewalt, Sex, Drogen und historischen Zeitgeschehen in seinen Bann zu ziehen und so schnell nicht wieder los zu lassen. Ich selbst habe für die kanpp 850 Seiten sieben Tage gebraucht, ich war regelrecht süchtig nach der nächsten Seite.

Für alle Ellroy-Fans ein absolutes Muss, Einsteigern würde ich zuerst die "Dahlie" empfehlen.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Mein 5. und letzter Ellroy....!?
Seine Thriller waren ja immer etwas anders, aber diesmal hat er es wirklich uebertrieben.

Subjekt - Praedikat - Objekt, auf 850 Seiten wird es dem Leser eingepruegelt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Thomas veröffentlicht
Ehrlich währt am besten - Hart aber gut
Ein Fan von J.E. gab im Internet öffentlich zu, dass ihn anfangs beim Lesen die Anzahl der Personen und
Parallel-Stränge überforderte. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Winfried Meyer veröffentlicht
Umfangreich, komplex, unverkennbar
Ein amerikanischer Albtraum fängt dort an, wo "Ein amerikanischer Thriller" aufhört. Ein direkter Nachfolger. Noch wuchtiger vom Seitenumfang. Genauso komplex. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Carsten Krautwald veröffentlicht
Martin Luther King und Bobby Kennedy
Martin Luther King und Bobby Kennedy stehen im Mittelpunkt von James Ellroys zweiten Teil der Underworld USA Trilogie. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Josef Wurm veröffentlicht
Geschenk
Leider kann ich zu dem Produkt selbst keine Rezension abgeben, da ich es als Geschenk erworben habe. Abwicklung und Preis waren gut.
Vor 20 Monaten von Stephan veröffentlicht
Hört sich an wie vom Sprachcomputer vorgelesen!
Auch ich habe fast alles von Ellroy gelesen. So auch "ein amerikanischer Triller" und "ein amerikanischer Albtraum". Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Michael Böse veröffentlicht
Ein amerikanischer Albtraum
Der Titel dieses Buches ist Programm. So eine grottenschlechte Übersetzung ist mir bisher noch nicht untergekommen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2003 von pertinax12
Verwirrend
Hmmmm. Den neuen Ellroy zu beschreiben, ist ein hartes Stück Arbeit. Die Geschichte, die sich um die Figuren entsponnen hat, ist spannend und gut erzählt wie immer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2003 von B. Bormann
Flickenteppich
James Ellroy kämpft sich durch die amerikanische Geschichte der Sechziger Jahre. Nach dem "Amerikanischen Thriller" liegt der zweite Teil der Ellroy'schen Abrechnung mit Uncle... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2002 von Claus Rehse
Enttäuschte Erwartungen
Mit Freude und Spannung habe ich den "neuen Ellroy" erwartet und habe ihn nach 135 von über 800 Seiten zunächst einmal enttäuscht aus der Hand gelegt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2002 von Johannes Heilen
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