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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schöner Film - auf magerer DVD,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ein Zuhause am Ende der Welt (DVD)
Die beiden Freunde Jonathan und Bobby wachsen gemeinsam auf, nachdem Bobbys komplette Familie verstorben ist. Der Junge wirdwie ein Bruder für seinen Freund und wie ein zweiter Sohn für dessen Eltern. Die beiden erleben die ersten Joints, die Musik und erste sexuelle Erfahrungen miteinander und Bobby wird nach Jonathans Weggang zum Studium nach New York so etwas wie ein "Mädchen für Alles" im Hause seiner Ersatzeltern. Als diese aufgrund der Gesundheit des Vaters nach Arizona ziehen, fährt Bobby zu Jonathan und seiner unkonventionellen Mitbewohnerin Claire nach New York City. Hier beginnen sich die drei ein gemeinsames Leben aufzubauen - nach kurzer Zeit beginnen Claire und Bobby eine Beziehung miteinander und der homosexuell orientierungslose Jonathan fühlt sich bald als drittes Rad am Wagen und verlässt die beiden von einem Tag auf den anderen. Als sein Vater stirbt und Claire ankündigt, dass sie schwanger ist, kaufen die drei ein Haus in der Nähe von Woodstock und leben als "Familie" zusammen. Erst als Claire erkennt, dass die Liebe der drei zueinander nicht mehr lange störungsfrei funktionieren kann und sich bei Jonathan erste Anzeichen einer , vor Claire geheimgehaltenen, schweren Krankheit zeigen, steht eine Entscheidung an, die den weiteren Weg der unkonventionellen Lebensgemeinschaft definieren soll... Ein schöner Film für jeden, der Zeit und Lust auf eine unkonventinelle Geschichte hat. Michael Cunningham hat die Filmfassung selbst von seinem Roman adaptiert und zum Glück sowohl die wichtigsten Handlungsstränge als auch die schrullige Atmosphäre des Romans hinübergerettet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach wunderschön und unglaublich,
Von Raphi (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ein Zuhause am Ende der Welt (DVD)
Ja, ich gebe es zu, ich habe einen Hang zu traurigen, ein bisschen komischen und nicht alltäglichen Filmen - und genau so einer ist dieser hier... "Ein Zuhause am Ende der Welt" ist alles andere als ein gewöhnlicher Film mit Happy-End, der voll Kitsch und Schmalz trieft. Im Gegenteil... dieser Filn ist auf seine Art rührend, und doch tiefgründig, bewegend, und einfach nur unglaublich. Den ganzen Film hindurch bin ich mit offenem Mund dagesessen und hab immer wieder "Das gibt's nicht, ich pack den Film einfach nicht!" gemurmelt, aber nicht weil es so ein Blödsinn war, sondern weil ich noch nie zuvor so einen schönen Film gesehen hab... obwohl "schön" vielleicht ein bisschen eigenartig klingen mag und auch im Zusammenhang mit diesem Film vielleicht eigenartig wirkt. Aber es stimmt schon, der Film ist schön, auf seine eigene Art und Weise. Die Schauspieler sind grandios, die Geschichte ein wenig absurd aber doch glaubwürdig und einfach "mal was anderes"... obwohl der Film sehr traurig ist, bringt er einen doch nicht allzu schnell zum weinen.. da trotz all den Verlusten und der Hilflosigkeit die darin dargestellt wird, unheimlich viel Liebe von diesem Film ausgeht. Obwohl ich von dem Ende eigentlich ein bisschen enttäuscht war, gehört "Ein Zuhause am Ende der Welt" auf jeden Fall trotz allem zu meinen Lieblingsfilmen...
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Alle lieben,
Von Tysan "tysan8" (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ein Zuhause am Ende der Welt (DVD)
Ich hab versucht, hier ein wenig zu beleuchten, worum es in dem Film geht, bin aber kläglich gescheitert, als ich bemerkte, wie ich mich selber in die Geschichte verstricke und kaum etwas von dem niederschreibe, was ich sagen will. Also, so knapp wie möglich:Es geht um eine 3 Eckgeschichte, dieser Umstand allein bringt ja schon genügend Verstrickung mit sich. Alle lieben Bobby (sehr glaubwürdig und zum Verlieben dargestellt von Colin Farrell), aber wohl eher aus dem Umstand heraus, dass Bobby alle liebt, zu allen eine Beziehung aufbauen muss, weil er nicht allein sein kann. Dies macht er äusserst überzeugend, beschert ihm aber auch eine richtungslose, eher visionsarme Beziehungsgestaltung. Jonathan liebt Bobby, kann sich aber auch nicht festlegen und flieht weiter von Affäre zu Affäre, meistens sind es lose Ones mit Männern, die er irgendwo aufgabelt.,. Claire liebt Bobby, oder versucht es zumindest, bald aber wird deutlich, dass sie sich eher an Bobby hält, um Jonathan, den sie eigentlich liebt, näher zu kommen. Dies muss misslingen und erfährt einen Höhepunkt, als sie, nun mit Kind von Bobby, bemerkt, dass ihre ideale Vorstellung von Liebe zwischen Bobby und Jonathan stattfindet, in der sie keinen Platz zu haben scheint. Die Liebe zu dritt gelingt nicht, zu zweit war sie längst unmöglich, kann nicht gedeihen, vielleicht eben aus der Tatsache heraus, dass grosse Liebe so schwer lebbar ist und oft an den Widrigkeiten der Realität zerbricht. Wenn man Bobby am Schluss allein, eben gerade in der Situation wieder findet, die er so zwanghaft versuchte, zu verhindern, wird deutlich, wie lebensnah der Film doch ist, wie klar er wiedergibt, was Leben uns so oft beschert und vielleicht sagen kann. Dieser Film berührt, wühlt auf und nicht allein durch die grosse Leistung der Schauspieler, die den schwierigen Charakteren sehr überzeugend Leben einhauchen, wird er zu einem Beweiss, dass Romanverfilmungen gelingen können.
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