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Hildegard Knef    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Darsteller: Hildegard Knef
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 7. November 2008
  • Produktionsjahr: 1952
  • Spieldauer: 170 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • ASIN: B001E7I2RQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.548 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Die Sünderin"
s/w
Marina ist schön und verführerisch. Mit 14 Jahren wird sie von den Eltern allein gelassen. Ihr Halbbruder nimmt sich seine Schwester zur bezahlten Geliebten. Das ist der Anfang ihrer Karriere als Prostituierte. Marina gefällt das luxuriöse Leben - bis sie den Maler Alexander kennenlernt. Zum ersten Mal erfährt sie die wahre Liebe. Doch Alexander droht zu erblinden. Nur eine teure Operation kann ihn retten. Marina steht vor einer schweren Entscheidung...
Durch eine Nacktszene mit Hildegard Knef löste dieser Film den größten Skandal im deutschen Nachkriegsfilm aus. Die Kirchen riefen zum Boykott des Films auf, und auf den Straßen demonstrierten Tausende von Menschen für ein Verbot "Der Sünderin".
Laufzeit: 83 Minuten
Produktionsjahr: 1951
Regie: Willi Forst
Darsteller: Gustav Fröhlich, Carl Voscherau, Vera Friedberg, Jochen-Wolfgang Meyn, Robert Meyn, Theo Tecklenburg;

"Alraune"
s/w
Alraune ist eine betörende junge Frau. Doch ihr Vater - der dubiose Wissenschaftler ten Brinken - hält sie vor der Welt verborgen. Aus gutem Grund: Nur er weiß, dass Alraune das Geschöpf eines zynischen Experiments ist. Ten Brinken hat eine Prostituierte mit dem Samen eines gehenkten Mörders künstlich befruchtet. Mit seinem Versuch will ten Brinken beweisen, dass die Bosheit eines Menschen bereits in seinen Genen verborgen liegt. Als sich ten Brinkens Neffe, Frank Braun, in Alraune verliebt, eröffnet ihm sein Onkel die Wahrheit. Wird sich Frank angewidert abwenden oder die These seines Onkels widerlegen?
Laufzeit: 87 Minuten
Produktionsjahr: 1952
Regie: Arthur Maria Rabenalt
Darsteller: Karlheinz Böhm, Erich von Stroheim;

Produktbeschreibungen

Die Sünderin (Deutschland 1951, 83 min., FSK 12)


Marina ist schön und verführerisch. Mit 14 Jahren wird sie von den Eltern allein gelassen. Ihr Halbbruder nimmt sich seine Schwester zur bezahlten Geliebten. Das ist der Anfang ihrer Karriere als Prostituierte. Marina gefällt das luxoriöse Leben - bis sie den Maler Alexander kennen lernt. Zum ersten Mal erfährt sie wahre Liebe. Doch Alexander droht zu erblinden. Nur eine teure Operation kann ihn retten. Marina steht vor einer schweren Entscheidung...

-> Alraune (Deutschland 1952, 87 min., FSK 12)
Die junge Alraune ist von betörender Schönheit, offenbart jedoch keinerlei Gefühle. Sie ist das Produkt eines zynischen Experiments des Wissenschaftlers ten Brinken, der Anfang des 20. Jahrhunderts eine Prostituierte mit dem Samen eines gehenkten Mörders befruchtet hatte, um zu beweisen, dass die Bosheit des Menschen bereits in seinen Genen steckt. Laut seiner Theorie wird sie alle Männer ins Verderben stürzen, die sich mit ihr einlassen. Da verliebt sich ten Brinkens Neffe Frank in die mysteriöse

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Diesmal lohnt es sich... 28. Januar 2011
Von Tonio Gas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
© Tonio, filmkritik99.jimdo.com

...denn es handelt sich um deutsche Filme, sodass man die Achillesferse des fehlenden O-Tons nicht schlucken muss, die ansonsten sehr gegen die Serie spricht. Hier aber: Ein Klassiker ("Die Sünderin") und ein ziemlich guter vergessener deutscher Film ("Alraune") in annehmbarer Qualität, ohne Extras - für den Preis allemal okay. Zu beiden Filmen habe ich bei den Einzel-DVDs ausführlich Stellung bezogen, denen ich jeweils fünf Sterne gebe. Um nicht völlig meinen Ruf der (zu?) langen Rezensionen zu verlieren, füge ich noch Auszüge eines Originaldokumentes an (Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts, Band 1, S. 303 ff.), die ein hübsch schräges Licht auf die Gesellschaft vor 60 Jahren werfen. "Die Sünderin" war nämlich zu einem Skandalfilm geworden. Was aus heutiger Sicht ungeheuer verlogen wirkt, denn der Film zeigt ohne Voyeurismus und/oder Verherrlichung, was nun einmal im Leben passieren kann (und in einigen Punkten wohl auch schon damals tausendfach passierte). Mit bewundernswertem Mut, aber auch Dezenz geht es um Inzest, Ausgestoßen-werden, Abstieg in ein "sündiges" Leben schon in der Minderjährigkeit, wobei der Film weder die Protagonistin anstarrt noch mit dem Finger auf sie zeigt noch die Hure zur Heiligen macht. Näher wie gesagt bei meiner Einzelbesprechung.

Was aber geschah in der emsländischen Stadt L?

"Unter Hinweis auf die Eingaben des Katholikenausschusses für das Dekanat L, des alle Jugendorganisationen der Stadt L umfassenden Jugendringes und des Kirchenvorstandes der ev.-luth. Kirchengemeinde zu L und gestützt auf den Beschluß des Rates der Stadt L als der gewählten Vertretung der Bürger vom 20. März 1951 begründete das Ordnungsamt das Verbot damit, daß die Gefühle der überwiegend christlich denkenden Einwohnerschaft der Stadt L und des Emslandes schlechthin durch die Aufführung dieses Tonfilms verletzt würden und somit eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung entstehen würde. Der Inhalt des Tonfilms verstoße nach Ansicht des Rates der Stadt gegen den Anstand, insbesondere auch in geschlechtlicher Hinsicht, gegen das religiöse Empfinden und die sittlichen Anschauungen des emsländischen Volkes. Das Verbot müsse auch deshalb ausgesprochen werden, weil die polizeiliche Gewaltanwendung gegen etwaige Demonstrationen unter diesen obwaltenden Umständen sich nicht als angemessenes und geeignetes Mittel darstellen würde [also "gerechter Zorn" aufgebrachter Christenmenschen, Kinos zu demolieren???]. ... Zu den unerläßlichen Voraussetzungen eines geordneten und wertvollen Gemeinschaftslebens gehörten aber die durch den Film "Die Sünderin" bedrohten Grundwerte der Menschenwürde, der Familie und des Sittengesetzes. Die Vorstellungen über bestimmte Lebensformen und über die Gültigkeit von Grundwerten des Gemeinschaftslebens, wie sie sich in den modernen Großstädten entwickelt hätten, könnten auf keinen Fall für mehr ländliche Bezirke als maßgebend angesehen werden."

Dieser Argumentation der Polizeibehörden schob das Bundesverwaltungsgericht indes zu Recht einen Riegel vor: "Nach den tatsächlichen Feststellungen des Berufungsgerichts, die frei von Rechtsirrtum getroffen sind, findet aber ein solches Bekenntnis des Films "Die Sünderin" zu den von ihm dargestellten Zuständen nicht. statt. Moralische, religiöse und weltanschauliche Auffassungen einzelner Bevölkerungskreise, wie sie in den verschiedenen Landesteilen verschieden entwickelt sind, sind zwar innere Werte. Das Grundgesetz hat sie aber nicht unter den besonderen Schutz der staatlichen Grundordnung gestellt. Dem polizeilichen Einschreiten fehlte somit die rechtliche Grundlage." In der Tat! Wer Schweinkram sucht, wird ihn bei "Die Sünderin" nicht finden. Gerade dies macht den Film zu einem echten Juwel.
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