Georg ist glücklicher Vater als seine Lebensgefährtin eine Tochter zur Welt bringt. Er kümmert sich rührend um die Kleine und verbringt jede freie Minute mit ihr. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer. Tägliche Streits sind an der Tagesordnung und bald verlässt ihn die Mutter mit dem Kind: Georgs Kampf um Besuchstermine beginnt. Georg möchte die Verantwortung für seine Tochter Maria tragen und ihr Recht auf einen Vater mit Leben füllen - trotz der Trennung. Doch die Mutter ist damit nicht einverstanden, möchte gar keinen Kontakt zwischen Vater und Tochter. Georg bemüht über Jahre hinweg Jugendamtsmitarbeiter, Rechtsanwälte und die Medien, ihm bei der Wahrnehmung seiner Kontakte zu der Tochter zu helfen und erlebt eine Enttäuschung nach der anderen. Bis ein Anwalt schließlich doch einen Erfolg zu erreichen scheint ... In Medien und Büchern wird immer wieder die schwierige Situation der Mütter aufgezeigt und welche Probleme sie mit den Vätern der Kinder haben. Der spannende Roman „Ein Vater gibt nicht auf" beleuchtet die andere Seite, zeigt wie schwer es willige Väter haben, sich um ihr Kind zu kümmern, wenn sich die Mutter dagegen stellt. Das Wohl des Kindes soll im Vordergrund stehen. Doch was oder wer ist richtig für ein Kind? Und wer entscheidet darüber? Sind sich die Eltern bei der Trennung nicht einig, kümmert sich traditionell die Mutter um die Kindererziehung, und die Gefahr ist groß, dass „getrennte Väter" davon ausgeschlossen werden. Doch Kinder brauchen Vater und Mutter, sagt Georg und kämpft dafür. Und doch bleibt auch in diesem Roman nicht verborgen, dass die großen Verlierer bei Trennungen die Kinder sind.