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Ein Universum aus Nichts: ... und warum da trotzdem etwas ist Gebundene Ausgabe – 18. März 2013

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"fundierte Einsichten in die neuere kosmologische Forschung“ (P.M. Magazin)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Lawrence M. Krauss, geboren 1954 in New York City, ist ein international bekannter theoretischer Physiker und beschäftigt sich insbesondere mit Fragen der Kosmologie. Der vielfach ausgezeichnete Wissenschaftler leitet das „Origins Project“ an der Arizona State University, das sich interdisziplinär mit den Ursprüngen des Kosmos, des Menschen, des Bewusstseins und der Kultur befasst. Krauss ist bekannt als Autor gelobter Sachbücher – sein Vortrag "A Universe from Nothing" machte ihn zum Star.



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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der bekannte Autor Lawrence M. Krauss ist nicht nur ein bekannter theoretischer Physiker, sondern hat sich auch mit einigen populärwissenschaftlichen Werken darüber hinaus bekannt gemacht. In EIN UNIVERSUM AUS DEM NICHTS versucht er zusammengefasst Belege physikalischer, aber auch philosophisch-logischer Art dafür zusammenzustellen die belegen, dass das Universum im genauesten Sinne des Wortes "aus dem Nichts" entstanden ist. "Belegen" natürlich nur in Form von Argumenten, beweisen kann man nämlich diese Fragen aus Prinzip mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zeit nicht.

Diese letzten beschäftigen die Philosophen seit Anfang der denkenden Menschheit auf das Äußerste. Die auf dem Buchrücken hervorgehobene zentrale Frage "Warum gibt es alles und nicht nichts" lehnt sich an die leicht abgewandelte Form eines Zitats an, welches auf den Philosophen und Generalwissenschaftler Gottfried Wilhelm Leibniz (1646--1716) zurückgeht und auch über Schelling, Schopenhauer bis zu Heidegger in der rhetorisch etwas schärfer zugespitzteren Form von "Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?" diskutiert wurde. Krauss zeigt aus verschiedenen Bereichen der Naturwissenschaft auf, dass es durchaus sein kann, dass etwas aus dem Nichts entsteht. Er appelliert an die Stärke der Empirie der Wissenschaft an sich und hält Religion und Theologie deswegen für diese Fragen für "irrelevant". Dabei geht es ihm stets nicht um einen Angriff der Religion, sondern eher um eine Zusammenfassung der neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft die eine Entstehung aus dem Nichts belegen könnten.
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Format: Gebundene Ausgabe
Bei Krauss wird das Nichts" in allen denkbaren Varianten durchgearbeitet, denn das Nichts ist etwas, aus dem Nichts entstehen Teilchen und vergehen sofort wieder. Er stellt fest: Wir müssen Räume betrachten, die so klein und (zeitlich) so kurz sind, daß wir sie nicht messen können, was der Verrücktheit der Quanten freie Bahn lässt (S. 216)
Einfach und doch banal fasst der Autor zusammen: Es gibt einfach deshalb etwas, weil wir, wenn es nichts gäbe, nicht hier leben würden. Das ist eine Logik, die manchem sicher schon mal gekommen ist, auch ohne Krauss.

Der Autor erklärt eine Vielzahl von Begriffen wie Gesamtenergie, Vakuumenergie, Gesamtgravitationsenergie, Leerer Raum, Multiversen, 10-Dimensionen-Stringtheorie (wohin mit den 6 Zusatz-Dimensionen??), virtuelle Teilchen, Schwarze Löcher (die eben nicht alles verschlucken, sondern auch Teilchen abstrahlen sollen), flaches Universum, Zustand des Weltalls in 1 - 2 Billionen Jahren, anthropisches Element, und besonders schön: ... solipsistische Erwartung (da mußte ich erst mal googlen), und viele weitere Begriffe.

Krauss diskutiert natürlich auch das Standardmodell der Astrophysik, und anders als manche seiner Kollegen stellt er klar, daß über die Dunkle Materie nur Vermutungen als einer neuen Art von Elementarteilchen bestehen, daß aber die Dunkle Energie noch ein absolutes Geheimnis ist (S. 185). Dafür ist in seiner Sichtweise der Big Bang, der Urknall ein realer, nachgewiesener Startpunkt des Alls.

Zur Frage nach einem Schöpfer, oder einem Gott, oder einer Ersten Ursache" hat der Autor verschiedene Ansichten dargelegt, so u.a. die Erkenntnis: ... Die Physik ermöglicht, nicht an Gott zu glauben ..., oder: ...
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Krauss fasst in seinem Buch den derzeitigen Stand der naturwissenschaftlichen Forschung im Bereich der Kosmologie in leicht verständlicher Form zusammen. Seine Antwort auf die häufig gestellte Frage in der Form wie sie zuerst der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz gestellt hat „Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?" ist fundiert und klar: „das Nichts ist nicht stabil“. Dabei geht er ausführlich auf die Problematik der Definition des Nichts ein und erläutert die wissenschaftliche Theorie zur Entstehung unserer Welt aus dem Nichts. Zum Schluss gibt er einen Ausblick auf das mögliche langfristige Schicksal unserer Welt und den damit verbundenen Schlussfolgerungen für den Sinn unseres Daseins.

Wissenschaft statt Philosophie und Theologie

Von dem amerikanischen Philosoph Jerry A. Fodor stammt der Satz: „Manche Philosophen sehen Philosophie als das an, was man mit einem Problem macht bevor es klar genug ist, um es mit Wissenschaft lösen zu können“. Bei der Frage nach der Entstehung unserer Welt ist in den letzten Jahrzehnten genau dieses eingetreten. Die Naturwissenschaft ist jetzt so weit fortgeschritten, dass sie eine Antwort auf diese Frage liefern kann. Krauss schreibt dazu: „Die moderne Kosmologie hat uns dazu gebracht, Vorstellungen in Betracht zu ziehen, die ein Jahrhundert zuvor noch nicht einmal hätten formuliert werden können. Die großen Entdeckungen des 20. und 21. Jahrhunderts haben nicht nur die Welt verändert, in der wir tätig sind. Sie haben auch unser Verständnis der Welt (oder der Welten) revolutioniert, die direkt vor unseren Augen existieren oder existieren könnten – einer Wirklichkeit, die verborgen bleibt, bis wir kühn genug sind, nach ihr zu suchen.
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