Kurzbeschreibung
Thomas Mazimpaka beschreibt in seinem autobiographischen Bericht seinen Lebensweg, der ihn aus den Bürgerkriegswirren seines Heimatlandes Ruanda bis nach Deutschland führte. Er berichtet über willkürliche Verhaftungen und grausame Morde in seinem Heimatland. Die zusätzliche Gefahr, eines Tages als Bruder eines in Deutschland lebenden Oppositionellen erkannt zu werden, zwang ihn zur Flucht.
Fast ein Jahr lang bereitete er seine Ausreise vor. Als es ihm endlich gelang, über die Schweiz sein Heimatland legal zu verlassen, kam er nach Deutschland. Wir erfahren von seiner Übersiedlung nach Sachsen, vom Warten auf eine Entscheidung hinsichtlich des Asylverfahrens, seinen schwierigen Bedingungen in den Asylbewerberheimen sowie seinen zahlreichen Erfahrungen mit der Fremdenfeindlichkeit in Deutschland.
Autorenportrait
Thomas Mazimpaka wurde 1958 in Nkamba in Ruanda geboren. Nach dem Abitur im Kolleg Saint Esprit von Bujumbura in Burundi studierte er Betriebswirtschaft an der Hochschule für Wirtschaftswissenschaft von Kisangani in Zaire. Seit dem Studienabschluß 1985 arbeitete er bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges in seiner Heimat in Kigali in verschiedenen Finanzabteilungen privater Betriebe. Seit November 1991 lebt er in Sachsen als Asylbewerber.