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Ein Tag im September [VHS]
 
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Ein Tag im September [VHS]

Kevin Macdonald    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,95
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Kevin Macdonald
  • Format: PAL
  • Sprache: Englisch, Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 7. März 2001
  • Spieldauer: 95 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000560FE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.450 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Olympia, München 1972. Für Deutschland war dies mehr als nur eine Olympiade, die zufällig im eigenen Land stattfinden sollte. Mit der Olympiade sollte Deutschland endgültig zur Normalität zurückfinden. Nicht mehr die hässliche Fratze der Vergangenheit präsentierte sich der Welt, Bilder eines fröhlichen Festes sollten rund um den Erdball gesendet werden. Bilder aus einem ganz normalen Land.

Doch es kam anders. Die Spiele, sie waren fröhlich -- bis zu jenem Tag, an dem ein palästinensisches Terrorkommando die israelische Olympiamannschaft überfallen sollte und noch bei der Erstürmung ihrer Unterkunft zwei Menschen tötete. Am Ende sollten 19 Menschen ihr Leben verloren haben: Israelis, Palästinenser, ein deutscher Polizist.

Ein Tag im September ist nun eine Kino-Dokumentation, in der sich Regisseur Kevin MacDonald Jahrzehnte nach den Geschehnissen von München mit den Menschen auseinandergesetzt hat, deren Leben sich durch diesen Anschlag für immer verändern sollte. Geschickt nutzt er typische Stilmittel des Spielfilmes, um Emotionen zu erzeugen. Er setzt Parallelmontagen ein, zeigt Bilder von Hochzeiten oder schneidet Momentaufnahmen der Spiele ein, bevor sie vom Terror vernichtet wurden.

Bei all diesen Tricks aber, die er verwendet, gelingt ihm etwas Überraschendes: Er wertet nicht. MacDonald bemüht sich vielmehr darum, beide Seiten dieses Anschlages zu zeigen, indem er letztendlich zwei Personen in den Mittelpunkt stellt. Auf der einen Seite steht Ankie Spitzer, die niederländische Ehefrau eines ermordeten Sportlers. Über ihre Erzählungen erschafft er das Porträt eines einfachen Mannes, der seinen Sport liebte, in Olympia den Höhepunkt seiner sportlichen Karriere betrachtete und für die olympische Idee lebte. So erinnert sich Ankie Spitzer, wie ihr Ehemann auf Sportler aus dem Libanon zuging und sich mit ihnen unterhielt, obwohl sich ihre Länder offiziell im Kriegszustand befanden. Wo, wenn nicht bei Olympia, schweigen die Waffen und dürfen Menschen miteinander reden, fragte er seine Ehefrau?

Auf der anderen Seite steht immer wieder Jamal Al Gashey, einer der Terroristen von einst, ein Mann, der als Kind aus seiner Heimat vertrieben wurde, im Elend aufwuchs und sich der PLO anschloss in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Ein Tag im September wertet seine Taten nicht. Der Blick des Regisseurs ist auf die Menschen auf beiden Seiten gerichtet, Menschen, die alles verloren haben. Ihre Ehemänner, ihre Zukunft, ihre Ziele. Dass er dies erreicht, indem er mit Mitteln des Kinofilmes Emotionen schürt, statt nur sachlich zu berichten, sei ihm in diesem Zusammenhang verziehen.

Verloren haben am Ende nicht nur die direkten Opfer dieser Tat, so das Resümee des Regisseurs. Verloren haben am Ende all die Menschen, die das Ideal der olympischen Idee verfochten haben: Auf das während der Spiele die Waffen schweigen mögen. --Christian Lukas

Video Jakob Kurzinhalt

Oscar prämierte Dokumentation über die dramatischen Ereignisse, die die Olympischen Spiele 1972 in München überschatteten und die ganze Welt schockierten: Die Geiselnahme und das Massaker von 11 israelischen Sportlern durch palästinensische Terroristen. Original-Filmmaterial sowie Interviews mit Angehörigen der Opfer, den politisch Verantwortlichen und dem einzigen noch lebenden Terroristen machen diesen Film zu einem erschütternden Zeitdokument.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Besser geht's nicht 27. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Format:DVD
Hier kommen die richtigen Zeitzeugen zu Wort. Egal ob Angehörige der ermordeten Israelis, der ehemalige Chef der GSG 9, Hr. General Wegener oder der einzig überlebende Attentäter: "Ein Tag im September" ist weder effekthascherisch noch "lüstern" aufbereitet, sondern zeigt sachlich und kompetent jene Fehler auf, die 1972 gemacht wurden. Glücklicherweise wurde aus der Geschichte gelernt - Frieden den Opfern und Ihren Angehörigen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Interessante Dokumentation 27. August 2009
Format:DVD
Dass diese Oscar-preisgekrönte Dokumentation etwas in die Jahre gekommen ist, zeigt sich ein wenig in der Langatmigkeit der gezeigten Inhalte. Sie ist gehalten wie die meisten Dokumentationen, die man heutzutage im Fernsehen sieht: Originalaufnahmen wechseln sich mit Interview-Sequenzen ab. Gut sind die Kommentatoren: auf der deutschen Seite Otto Sander, der ein bekannter Schauspieler, Synchronisator und Hörbuchsprecher ist, auf der englischen Seite der berühmte Schauspieler Michael Douglas. Als Geschichtslektion für junge Leute, denen die Terror-Jahre in den Siebzigern nicht so bekannt sind, eignet sich diese DVD gut.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leider recht oberflächig 26. März 2006
Format:DVD
Ohne Zweifel handelt sich bei der Dokumentation um einen längst fälligen Beitrag zur Erinnerung an die Geschehnisse während der Olympiade 1972 in München. Gerade die Tatsache, dass diese Dokumentation keinen Verleih für die deutschen Kinos fand, lässt das ungute Gefühl entstehen, dass die genaueren Umstände dieses Kapitels selbst heute noch einer grösseren Öffentlichkeit vorenthalten und das katastrophale Scheitern deutscher Sicherheitskräfte vertuscht werden soll. So viel zum durchaus wichtigen und richtigen Anliegen dieser Dokumentation. Doch die Umsetzung ist, meiner Meinung nach, nur mässig gelungen. Neben den sehr geringen Hintergrundinformationen stört mich vor allem der wenig kritische Umgang mit den Informationen und den Zeitzeugen. Besonders den damaligen Polizeipräsidenten von München hätte man durchaus eingehender nach Verantwortlichkeiten befragen sollen, ja müssen. Als äußerst störend, habe ich die musikalische Untermalung der Dokumentation empfunden. Wenn ich mich recht erinnere, formulierte ein Vor-Rezensent in diesem Zusammenhang das Wort "pietätlos". Dem möchte ich mich anschliessen und vielleicht noch das Wort "zynisch" daneben stellen. Abschliessend kann man trotzdem sagen, dass sich diese Doku aufgrund der vielen originalen Fernsehausschnitte durchaus zum Einstieg in die Materie anbietet. Weitergehend sei vor allem das gleichnamige Buch empfohlen.
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