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Kundenrezensionen

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am 17. Juni 2012
Ausgehend von der Fiktion, mit dem Leser einen Spaziergang durchs antike Rom zu unternehmen, schildert Alberto Angela mit leichter Hand den möglichen Verlauf eines Tages im 2. Jahrhundert n. Chr. und vermittelt so allerlei kultur- und alltagsgeschichtliche Informationen zu Licht- und Schattenseiten der römischen Welt. Manches hat dabei einen leicht reißerischen Beiklang (so scheint das alte Rom von auffällig vielen hübschen Frauen bevölkert zu sein, deren Reize aus Sicht eines männlichen Betrachters begutachtet werden, und bei der Schilderung einer Hinrichtung darf man prompt einem Verurteilten über die Schulter blicken, dessen Ende im Gebiss eines Löwen recht detailfreudig ausgemalt wird), doch insgesamt ist der Streifzug durch Straßen und Foren, Wohnhäuser der verschiedensten Schichten, Theater, Thermen, Gaststätten und dergleichen mehr durchaus lehrreich, unterhaltsam und gezielt so angelegt, dass er auch für jemanden, der sich bisher noch nicht weiter mit der Antike beschäftigt hat, immer gut verständlich bleibt.
Ein entscheidendes Manko stellt jedoch die Übersetzung dar: Neben fehlübersetzten Namen ("Ottavia" statt "Octavia", "Vetruv" statt "Vitruv", "Theater von Pompeji" statt "Theater des Pompeius") finden sich auch falsche Fachbegriffe (z.B. "Reiterorden" statt "Ritterstand") und Deutschfehler (so hält etwa ein Gladiator im Kampf mehrfach "das Schild" statt "den Schild" hoch). Auf die Dauer mindert das den Lesespaß an dem sonst durchaus gelungenen Buch beträchtlich.
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TOP 500 REZENSENTam 12. August 2009
Rom an einem ganz normalen Tag im Jahre 115 n. Chr. Das Imperium hat den Höhepunkt seiner Macht erreicht und Rom, die ewige Stadt ist der Nabel der Welt.
Alberto Angela ist Fernsehmoderator, und das merkt man auch. Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise durch das normale, alltägliche Leben im alten Rom. Dabei ist das Buch eingeteilt in Stunden, so dass der Leser das tägliche Leben von 6 Uhr morgens bis 24:00 Uhr abends kennenlernt und anhand des normalen Tagesablaufs in der ewigen Stadt und den dabei gemachten Beobachtungen eine Menge über das Leben der damaligen Zeit lernt. Ergänzt wird dieser "Rundgang" durch Einschübe von verblüffenden Tatsachen, die einige Themen noch einmal deutlich vertiefen. Besonders hat mich fasziniert, wie die Römer nur mit den Händen zählen konnten. Durch Kombinationen unterschiedlicher Gesten beider Hände konnte alle Zahlen zwischen 1 und 10 000 durch Gesten dargestellt werden (S. 161).
Als Leser fühlt man sich, als wenn man diese Stadt als Tourist erkundet. Dem Autor gelingt es dabei wunderbar, die Stadt vor den Augen des Lesers lebendig werden zu lassen, so dass man beim lesen vollkommen vergisst, dass es sich um ein Sachbuch und nicht um einen Roman handelt. Dazu tragen auch die vielen Zeichnungen bei, die einige Bilder und Szenen zusätzlich illustrieren.
Das Buch ist gespickt mit vielen wunderbaren Details, so "empfiehlt Ovid den Frauen in seinen Schriften, sich die Bandagen auszustopfen, falls ihr Busen nicht sehr üppig sei." Und dass der Bikini in Wirklichkeit eine römische Erfindung ist (S. 52).
Der Schönheitswahn einiger Männer von heute, die zur Kosmetikerin gehen ist auch nicht neu, so ließ sich Kaiser Augustus sogar depilieren (S. 55).

"Rom ist ein einzigartiges Phänomen, sowohl im Römischen reich wie in der gesamten antiken Welt. Der Vergleich zu London oder New York drängen sich auf." (S. 176)

Auch erklärt der Autor, warum Sklavenhaltung heutzutage undenkbar oder besser unmöglich ist, da dadurch eine zu große Konsumentengruppe aus dem Verkehr gezogen würde und er räumt auch mit einigen beliebten Irrtümern auf, wie dem berühmten Zitat "morituri te salutant", dass so in der Arena nur ein einziges Mal unter Claudius belegt ist: "Claudius antwortete auf ihren Gruß mit einer Höflichkeitsfloskel und sagte "vielleicht". Das Ergebnis war, dass alle die als Befehl missverstanden, der ihnen die Freiheit schenkte, uns sich weigerten zu kämpfen. Claudius musste sich korrigieren, und erst bewaffnete Soldaten brachten die Gladiatoren dazu, die Seelschlacht anzutreten." (S. 334)

Ein wunderbar spannendes, bildliches Sachbuch, das kaum einen Teil des alltäglichen Lebens auslässt. Die bildliche Beschreibung der Lebensverhältnisse aller sozialen Schichten kann jedoch dazu führen, den Leser von den romantischen Illusionen über die Antike zu befreien, die von vielen historischen Romanen geschürt werden.
([...]
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am 1. Mai 2009
Hier wird der Leser vom Autor an die Hand genommen und einem Tag lang durch das alte Rom etwa zur Zeit des Kaisers Trajan durch die Stadt geführt. Man wandelt durch die Stadt von früh bis spät praktisch "wie mit einer Tarnkappe" durch die Häuser, Stadien, Theater, Märkte, Straßen, Kneipen und öffentlichen Räume der großen Stadt, wie ein Besucher der fast alles sieht, doch nicht selbst wirklich wahrgenommen wird. Der Leser beginnt schon nach wenigen Seiten durch die sehr bildlichen und anschaulichen Beschreibungen des täglichen Lebens der Römer einen farbigen Einblick auch in die einfachen täglichen Verrichtungen und Lebensweisen der Einwohner Roms zu bekommen.
Dem Autor ist ein wirklichkeitsnahes, sehr buntes, unterhaltsames und informatives Buch des täglichen Lebens im alten Rom gelungen. Einfach selbst lesen! Auch der Preis von 19 € ist für dieses Buch alsolut angemessen. Meine Meinung: unbedingt 5 Sterne, dieses Werk ist ein echtes Glücksgriff unter den Beschreibungen Roms während der Antike!
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am 20. Dezember 2013
Ich interessiere mich sehr für Geschichte, habe auch schon diverse Bücher über Rom und das Imperium gelesen. Diese haben sich jedoch auf harte Fakten bezogen und sind nicht auf das Alltägliche eingegangen. Sie haben Geschichte aus der Sicht der Wissenschaft, die auf Fakten basiert, erzählt. Dieses Buch hingegen bringt dem Leser das Leben der Römer in Rom aus der Sicht von fiktiven Römern näher, die einen Tag lang Einblick in ihr Leben gewähren, und das sehr lebendig und anschaulich. Ich kann das Buch mit gutem Gewissen "Anfängern" empfehlen, die sich noch nicht so richtig an Geschichte herantrauen, da es trocken sein könnte... "Traut Euch.." ;-)
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am 5. Januar 2013
Nichts gegen dieses Buch !
Das Buch ist keineswegs schlecht und der Autor verfügt durchaus über Fachkompetenz.
Aber es ist schrecklich langatmig geschrieben und langweilig zu lesen.
Da ist z.B. <Caesar und Kleopatra> von Philp Vandenberg genau das Gegenteil, ein Buch wie dieses ist vollgespickt mit Informationen, man kann es atemlos in einem Durchgang lesen.
Ich habe <Ein Tag im Alten Rom> duchgelesen, weil es nicht fair wäre, es nach wenigen Seiten wegzulegen und danach eine Rezension zu verfassen.
Viel besser ist z.B. <Das Alte Rom> von H.Nancy Ramage und Andrew Ramage.
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Zugebenermaßen ein interessanter Ansatz Geschichte bzw. historischen Alltag zu vermitteln.

In der Umsetzung jedoch erhebliche Schwächen bzw. nicht konsistente Darstellung.

Man bekommt einen Tag Roms in Form eines Stadtrundgangs präsentiert und zwar befindet sich der Erzähler (Autor) in Gestalt eines Ausländers in Rom. Dies dient sicherlich dazu einige römische Gepflogenheiten zu erläutern. Zeitweise hat man aber das Gefühl, dass es sich nicht nur um einen "ausländischen Touristen" handelt, sondern auch um einen Touristen aus unserer Zeit sozusagen ein Zeitreisender, sonst würden römische Alltäglichkeiten nicht wiederholt moralisch (aus heutiger Sicht) bewertet bzw. gerechtfertigt werden müssen.

So gehörte Sklaverei eben dazu. Und dass der einzige Sklavenverkauf, den wir als Besucher betrachten dann auch noch zu einem eher "glücklichen" Ende führt (das Mädchen kommt in eine gute Familie)...nun ja, ist bestenfalls überflüssig.

Solche Episoden tauchen immer wieder auf. Aber weder Inhalt noch Erzählstil tragen dazu bei, dass man sich bei Lektüre des Buches eines schlechten Gewissens ertappt, welches vom Autor beruhigt werden müsste.

Insgesamt ist der Erzählstil unangenehm und plump; die Idee einen Stadtrundgang zu machen ist wie schon gesagt ganz nett. Störend ist aber, dass uns bei diesem Rundgang permanent auf die Füsse getreten wird, Rempeleien wiederholt vorkommen...gut Rom ist ziemlich gut bevölkert, das ist schon verstanden, wenn der Autor die Bevölkerungszahl mit 1,5 Mio. angibt.
Vollkommen überflüssig ist aber, dass sich die Augen beim Betreten von Gebäuden erst an die Lichtverhältnisse (weil draußen heller oder man zuvor von der Sonne geblendet wurde) anpassen müssen, uns beim Essen die Finger schmutzig machen etc..

Bei einer konsequenten Verfolgung dieses Stils (wir gehen, wir essen, wir schauen usw. also alles was ein normaler Mensch so im Laufe eines Tages macht) wäre aber zu bemängeln, dass wir zwar eine öffentliche Bedürfnisanstalt "besichtigen" und auch den Geruch usw. feststellen, der Autor aber vergißt uns "Verdauung" haben zu lassen und wir dann am Abend mit einem ziemlichen Völlegefühl beim Essen gelegen haben müssen.

Auch nicht nachvollziehbar ist der Drang zur "Benamsung" von Personen, die im Buch auftauchen ohne jedoch zur Geschichte oder Inhalt beizutragen. So wird bspw. eine "beobachtete" Szene beschrieben, in dem ein Reiter (Soldat) seinen Ritt unterbricht, weil er einen Bekannten erkennt, vom Pferd absteigt und sich mit seinem Bekannten unterhält. Wir erfahren dann den Namen des Reiters und dass dieser im Alter von 29 Jahren sterben wird (Diese Daten stammen von einem Grabstein der irgendwann später ausgegraben wird). Ob sich dieser Mann jedoch jemals in Rom befand ist pure Spekulation und auch vollkommen unerheblich. Der Hintergrund, warum der Autor es erwähnenswert hält, dass in Rom ein Reiter von einem Pferd absteigt mag sich mir nicht erschliesen.
Ähnliche Passagen finden sich mit anderen Personen über das ganze Buch verstreut.

Fazit:
positiv: interessante Einsichten in das römische Leben
negativ: Erzählstil und Erzählbegabung
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am 3. März 2012
Angesichts der bisherigen Rezensionen waren meine Erwartungen recht hoch.
Um es kurz zu sagen: sie wurden absolut nicht erfüllt.
Das Buch ist eine ungeordnete Zusammenstellung altbekannter Klischees über "das alte Rom", mehr nicht. Weder wird "ein Tag im alten Rom" beschrieben, noch werden dem Leser alltägliche Dinge des altrömischen Lebens näher gebracht. Stattdessen wird auf vielen Seiten mit wenig Inhalt beschrieben, was jeder Tourist in zahllosen Broschüren ebenfalls zu lesen findet - eine geschönte Darstellung von Teilen des Lebens der römischen Oberschicht zur Kaiserzeit. Aber auch dies nur bruchstückhaft und oberflächlich. So wird zum Beispiel zwar erwähnt, dass der reiche Römer morgens zum Barbier ging, wie genau das vonstatten ging, das jedoch beschreibt der Autor nicht. So geht es mit allen inhaltlichen Dingen, der Autor nennt zwar, dass es dieses und jenes gab, wenn es dann aber darum geht, etwas tatsächlich zu beschreiben, schweigt er.
Hinzu kommt eine für mein Empfinden kaum erträgliche Kritiklosigkeit gegenüber dem "alten Rom", das er zudem mit dem heutigen Italien in völlige Übereinstimmung setzt. Ja, der Autor geht sogar so weit, in diesem Buch sich lang und breit darüber auszulassen, dass angeblich die Nudel im Mittelalter in Italien erfunden worden sei, dass die moderne italienische Küche der modernen französischen Küche weit überlegen sei und dergleichen. Was das mit dem Thema des Buches zu tun haben soll, bleibt rätselhaft - es sei denn, man wolle dem Autor eine ganz bestimmte politische Intention unterstellen, was allerdings angesichts dessen, was und wie er dies Buch geschrieben hat, nicht ganz von der Hand zu weisen sein könnte.

Wie auch immer: wer sich für das wirkliche Alltagsleben im Rom zur Kaiserzeit oder zur Zeit der Republik interessiert und mehr erfahren möchte als man in kostenlosen Touristenbroschüren ebenfalls lesen kann, dem möchte ich doch eher die diversen Fachbücher zum Thema empfehlen. Wem Fachbücher zu sperrig lesbar sind, der mag lieber noch zu den verschiedenen historischen Romanen, die im alten Rom spielen und bestens recherchiert sind, greifen.

Fazit: ein überflüssiges Buch. Nicht kaufen!
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am 23. Januar 2010
Die durch den Autor wunderbar erzählte Zeitreise versetzt den Leser in die Welt des antiken Roms zur Zeit des Kaisers Trajans um 115 n.Christus. Es eröffnet sich ein Streifzug durch viele Lebenswelten der römischen Antike mit fazinierenden und erstaunlichen Einblicken, kombiniert mit wissenswerten Fakten und fundierten Erläuterungen. Einerseits eine absolut lesenswerte Ergänzung zur wissenschaftlichen Literatur der römischen Geschichte, andererseits ein spannender Einblick in die soziokulturellen Bedingungen der Menschen der Antike.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. August 2011
Vermittlung von historischen Prozessen und eine bildhafte Darstellung für historisch interessierte Laien fernab von archäologischen Fachausführungen und Auswertungen von Primärquellen.Das Augenmerk liegt hier auf dem typischen Tagesablauf in Rom mit der Darstellung vieler alltäglicher Facetten. Sicher kein wissenschaftliches Meisterstück, aber der lobenswerte, weitestgehend auch gelungene Ansatz, der unbeschwerten und alltagsnahen Vermittlung einer faszinierenden Vergangenheit. Kurzum: Lesenswert
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am 12. Februar 2010
In dem Buch wird der Ablauf eines ganzen Tages im Rom zu Zeiten Trajans beleuchtet. Die Darstellung ist sehr anschaulich und an keiner Stelle langweilig. Das Buch hilft sehr, wenn man sich genauer vorstellen möchte, wie die Menschen damals gelebt haben. Die Darstellungen werden zwar nicht belegt, dies tut aber auch nicht not, soll es doch schließlich kein wissenschaftliches Werk sein.
Ich bin sicher, ich werde immer mal wieder darin schmökern.
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