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Ein Streifen Silberpapier: Geschichten vom Glück
 
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Ein Streifen Silberpapier: Geschichten vom Glück (Broschiert)

von MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH (Herausgeber)
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,90 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Broschiert: 124 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833437065
  • ISBN-13: 978-3833437069
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 797.194 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zu seinem 20-jährigen Jubiläum schrieb das Buchjournal gemeinsam mit Books on Demand im Frühjahr 2005 einen Kurzgeschichtenwettbewerb zum Thema "Glück" aus. Die Jury, bestehend aus Dr. Eva Wlodarek, Dr. Cordelia Borchardt, Irene Nießen und Ute Nöth, wählte aus mehr als 900 Einsendungen die 20 besten Kurzgeschichten aus, die nun in diesem Sammelband nachzulesen sind. Ein alter Mann, der einsam Erinnerungsstücke an das Glück anderer Menschen sammelt, die triumphale Freude eines kleinen Fußballhelden, eine Fahrt, hinaus aus der Enge des Elternhauses in die weite Welt - der Wettbewerb zeigte beeindruckend: das Glück hat viele Facetten!

Die Autoren: Karl Olsberg: Taubers Sammlung Mirko Gutjahr: Das Glück des Augenblicks Stefan Berndt: Werther. Kurzgeschichte in sechs Briefen Ilse Gottschall: Stunde der Möwe Jürg Lendenmann: Bauer im Glück Sybille Baecker: Sie spielt den Blues Angelika Flotow: Die Glückliche Ursula Knie: Ankunft Christiane Scheck: Das kleine tägliche Glück Annette Kipnowski: Das Paradies Christian Walber: Glücksbrunnen Inez Corbi: Von Herzen Nikola Tasarek: Fang an zu beten! Harald Grieb: Tor Ida Todisco: Piccolo Paradiso Kerstin Döring: "Mach mir warm!" Sigrid Eggersglüß: Eröffnungen Elke Kadisch-Neugebauer: Glück oder drei Mails für Hannes Stasser Stefan Heuer: Das dunkelgrüne Körperteil Ben Faridi: Warum es keine Hölle mehr gibt



Über den Autor

Das Buchjournal erscheint viermal jährlich (jeweils im März, Juni, September und November). Mit einer verbreiteten Auflage von rund 465.000 Exemplaren (IVW-geprüft) wird das Buchjournal in 2.600 Buchhandlungen Deutschlands zur Verkaufsförderung eingesetzt. Damit verfügt es - im Vergleich zu anderen Kundenzeitschriften - über das dichteste Vertriebsnetz und sorgt so für flächendeckende Verbreitung im Sortiment.

Das Buchjournal sorgt für Orientierung im Dschungel der Neuerscheinungen. Die unabhängige Redaktion bietet in jeder Ausgabe Interviews mit aktuellen Autoren, Porträts, Berichte und Reportagen sowie ein Schwerpunktthema – jeweils im Zusammenspiel mit den besten Buchtipps.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Glücksprinzip, 25. November 2005
Von Ein Kunde
Was ist das Glück? Das können zwar auch die 20 Autoren des kleinen Bändchens nicht beantworten, aber es ist schon interessant, wie sie sich dem Thema in ihren Geschichten aus ihrer induviduellen Warte nähern: ob wehmütig, romantisch, bissig oder humorvoll setzen die 20 Geschichten quasi das Puzzle "Glück" zusammen. Am Schluß ist der Leser zwar nicht unbedingt klüger, aber vielleicht ein Stückchen glücklicher...
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen nicht sehr glücklich, 31. Dezember 2005
Nun sind sie da, die Geschichten vom Glück, aber ob diese wirklich immer glücklich verfasst oder ausgewählt worden sind, mag dahingestellt bleiben.
Greifen wir drei Geschichten heraus. Da wäre zu nennen: Werther. Kurzgeschichten in sechs Briefen. Sicher eine gute Idee, das mit den Briefen aber was sollen sie? Vielleicht eine Anspielung auf den gesellschaftskritischen Briefroman, "Die Leiden des jungen Werthers"? Aber wo bleibt das Thema Glück? Und wenn gar nichts mehr geht, rutscht man eben ab ins Obzöne. Das kommt in der heutigen Zeit immer gut an und beweist, dass man die Gossensprache auch beherrscht. So heißt es im dritten Brief: "... Ich bin ein sinnlicher Mensch und auf Charlotte scharf wie am ersten Tag, aber so geil auch wieder nicht, dass ich den Akt durchzöge, wenn sie steif wie ein Waschbrett und Lichtjahre von mit entfernt unter mir liegt". Der Schlusssatz lautet dann: "Wenn sie will, kann sie zu ihm ziehen und ihm über die Schultern sehen, wenn er seine gemanistischen Wiederkäuereien in seinen Laptop wichst." Am Ende erschießt sich dann der Nebenbuhler - na, was für ein Glück!
Ein hübscher Titel, "Stunde der Möwe" aber dabei bleibt es leider auch. Langschweifige Ausführungen über Strand, Wasser und Gemütsbewegungen muss der Leser über sich ergehen lassen, die eher ermüden als glücklich machen. Zwischenzeitlich wird dann eine Möwe gerettet. Wohlgemerkt, von einem Stadtmenschen mit Herzklopfen, weil der nur Tiere aus dem Zoo kennt. Ja, gut. Vielleicht kann man sich noch freuen über die Rettung der Möwe - über mehr aber nicht.
"Mach mich warm", ist dann der absolute Gipfel einer Geschichte über das Glück! Zwei Freundinnen gehen aus und nehmen Solomon, der eine schwarze Haut hat und außer "kussen" und einige andere Worte wenig Deutsch spricht, mit. Es wird ein vergnüglicher Tanzabend, doch zudem, was man annehmen könnte, kommt es nicht. Die eine hat eine Abneigung gegen dicke Lippen, was nicht rassistisch gemeint ist und die andere liebt ihn nicht. Dafür wird aber die Tasche samt Hausschlüssel geklaut und so endet die Geschichte: Ich halte meinen Mund dicht an die Gegensprechanlage, es stürmt, ich sage etwas wie "wohne im Haus" und "Tasche geklaut" und "Telefonieren". "Stichwort", flüstert mir die Freundin ins Ohr, und ich sage: "Du bist doch besoffen."
Da muß man sagen, wenn dieser Zustand ein glücklicher ist, dann hat die Geschichte des Pudels Kern getroffen.
Die lebensnahne Geschichten vom Glück, das erkannt, gehalten und gepflegt werden muss, sind zwar auch vorhanden aber eben nur auch. Hier z. B. wäre die Geschichte "Tor" zu nennen. Ein Fußballspiel mit glücklichem Vater und glücklichem Jungen wird hier flüssig und eindrucksvoll geschildert.
Bei kaum 105 Seiten Text und neunhundert Einsendungen, hätte man diesem Werk hiervon sicherlich noch einiges hinzufügen können. Ich hatte von diesem Buch mehr erwartet.
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