"Ein Strandkorb für Oma" von Janna Mommsen ist eine herrliche Sommerlektüre, die auf der Insel Föhr spielt. Locker und leicht geschrieben ist dieses Buch ein netter Familienroman über die Familie und die Inselgemeinschaft - denn nicht jeder Bewohner gehört automatisch dazu. Ähnlich wie in Dörfern, wo man auch im "richtigen" Verein sein muss oder die "richtigen" Leute kennen. Ist man erstmal akzeptiert, stehen die anderen wie ein Mann hinter demjenigen.
Sönke lebt auf der Insel - wie seine Oma und ein Teil seiner Verwandschaft. Seine Lebensgefährtin Maria ist Polizistin. Als die 15 -jährige Cousine Jade, ein Goth, zu Besuch kommt, und Oma und Jade unter Diebstahl-Verdacht geraten, wird es kompliziert. Oma vergisst vieles und wird tüdelig, Maria arbeitet mit einem Kollegen zusammen, den sie (zu) gut kennt. Die Familie und die Inselgemeinschaft, die an Sönkes Werbeprojekt interessiert ist, machen alles nicht einfacher. Wie trotz aller Irrungen und Wirrungen ein Happy End wartet, ist sehr lesenswert.
Mir hat dieses Buch gut gefallen, es ist sehr unterhaltsam. Und es ist vor allem menschlich. Es macht einfach Spaß, es zu lesen.