Eine Malerin wird tot aufgefunden. Diese hatte zwei Liebhaber, welche als Täter infrage kommen. Oder ist es der grosse Unbekannte? Patricia Highsmiths "Ein Spiel für die Lebenden" ist nicht sicher ihr bestes Buch. Selbst bezeichnete sie es sogar als ihr schlechtes Buch. Von der Struktur her ist es mehr Krimi als Thriller, ein Whodunit. Krimimässig ist die Geschichte allerdings eher schwach. Insgesamt ist für Higsmith die Tat aber sowieso eher nebensächlich. Mehr interessiert sie die sehr spezielle Männerfreundschaft zwischen den beiden Liebhabern, zwei sehr unterschiedlichen Charakteren, die ausführlich dargestellt wird. Zudem, da die Geschichte in Mexico spielt, breitet sie ausführlich mexikanisches Lokalkolorit aus.