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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Frankreich lieben und lieben in Frankreich,
Von stefanie@weltkenner.de (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ein Spiel und ein Zeitvertreib (Taschenbuch)
Es beginnt wie im Märchen. Ein Fotograf lernt in Paris Phillip Dean, einen vermögenden Amerikaner, kennen. Gemeinsam reisen sie nach Dijon. Dort begegnen sie der achtzehnjähngen Franzosin Anne-Marie. Dean verliebt sich die schöne Frau. Das junge Paar bricht zu einer Reise quer durch Frankreich auf; die der Autor des Buches den Leser haargenau miterleben läßt. James Salter muß eine Leidenschaft für Frankreich besitzen, anders sind seine eingehenden und schönen Landschaftsdarstellungen nicht zu erklären. Jeder einzelne Stein ist beschrieben, jeder Geruch, jeder Windzug, jede Bewegung wird bis ins kleinste Detail wiedergegeben. Die Ausführlichkeit, die diesen Roman wie ein roter Faden durchzieht, scheint unübertrefflich. Sie dient James Salter als Lenkrad, das die Gedanken des Lesenden steuert. Dennoch wird sie überflügelt: Das, was nicht beschrieben werden kann, läßt James Salter den Leser fühlen. So wird der Leser ungewollt zum Voyeur. Er wehrt sich nicht dagegen. Warme Haut zum Greifen nahe sitzt er wie ein unsichtbarer Beobachter auf der Bettkante und schaut Phillip Dean und Anne-Marie beim Liebesakt zu. Sie lieben sich achtmal, neunmal, zehnmal und nicht eir einzige Berührung bleibt unbeschrieben. Das ist pures Frankreich, das ist pure Liebe. Die Liebe, die das junge Paar vereint, scheint auf den ersten Blick ein Spiel zu sein. Erst auf den letzten Seiten begreift man, daß diese Liebe viel mehr als ein Zeitvertreib ist: Sie ist leidenschaftlich, tiefgründg und sie gipfelt im Tod. Was wie ein Märchen begonnen hat, endet wie ein Drama; typisch für eine amerikanischem Roman. Erst wenn man zwischen den Zeilen liest, wir bewußt, daß dieses Buch keine Seifenoper ist, die aus Amerika über den großen Teich geschwommen kommt. Nichts wirkt kitschig oder fern jeglicher Realität. Dieses Buch ist ausgereifte Kunst: kein Zeitvertreib.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein einzigartiger Roman über eine Obsession,
Rezension bezieht sich auf: Ein Spiel und ein Zeitvertreib (Broschiert)
Frankreich, das Land der Liebe, bildet den Schauplatz für diese erotische Liebesgeschichte. Ein junger Fotograf reist durchs Land und lässt sich in der Kleinstadt Autun nieder, wo ihm sein Bekannter Phillip Dean einen Besuch abstattet. Dieser beginnt eine Affäre mit der 18-jährigen Kellnerin Anne-Marie.
Als Voyeur erlebt der Fotograf als Ich-Erzähler das Liebesleben des ungleichen Paares. Mal eifersüchtig, mal träumerisch und mal melancholisch versetzt sich der Erzähler in Phillip und malt sich die erotische Affäre detailliert aus. Von der Intensität dieses Sexuallebens fühlt er sich magisch angezogen und spürt jede Erregung, die vom Anblick der hübschen Anne-Marie ausgeht. Er quält sich sogar mit den Problemen und Zweifeln seines Freundes: Wäre eine gemeinsame Zukunft überhaupt denkbar? Salter, einer der großen US-Autoren aus der Generation Updikes und Wolfes, nannte einmal diesen vor 40 Jahren erstmals erschienenen Roman als einzigen, mit dem er annähernd zufrieden ist. Ein einzigartiger Roman über eine Obsession. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Hat meine Erwartungen nicht erfüllt,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ein Spiel und ein Zeitvertreib (Taschenbuch)
Ich war sehr gespannt darauf , dieses buch zu lesen , da ich von salters autobiographie restlos begeistert war.leider hat mich dieses buch sehr enttäuscht.die langatmigen landschaftsbeschreibungen , die zum teil unfreiwillig komischen metaphern und die mir persönlich ziemlich uninteressant erscheinenden hauptpersonen ,die reizlose geschichte... waren nicht wirklich das , was ich mir von einem guten roman erwarte.ich muss gestehen , ich war knapp daran , das buch wegzulegen.man muss salter aber wohl zugute halten , dass dieses buch sein erster roman war und auch hier schon seine fähigkeit,atmosphärisch dichte situationen in seinem unaufdringlich -lakonischen stil zu beschreiben , voll ausgereift war.
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