Teilzeitgeschichtslehrerin Anne reist einen Sommer lang mehrfach durch England, weil ihr Vater weit entfernt von ihrem eigenen Wohnort im Sterben liegt. Dabei beginnt sie eine Affäre mit dem Nachbarn und Angelkollegen ihres Vaters.
Schöne sprachliche und inhaltliche Details erfreuen und regen zum Nachdenken an.
Die vielen Einschübe zu Gärten und historischen Gebäuden wirken jedoch eher zusammenhanglos. Die Anzahl der anderen Erzählstränge - Rettung alter Häuser, Magengeschwür des Bruders, Berufsverlust... - verstärken das Gefühl der Zufälligkeit, so dass die Leserin sich der Protagonstin nicht wirklich verbunden fühlt.