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4.0 von 5 Sternen
Schatzsuche auf altbewährten Pfaden., 3. September 2008
Andy Tennant hat für seinen Film Fool's Gold die altbewährte Kinoschatzsuche unter dem Motto: Mann und Frau, wie Katze und Hund, suchen alten Schatz an einigen der schönsten Schauplätze der Erde, wieder aufleben lassen. Wer bei der Verleihfirma dabei auf den deutschen Titel "Ein Schatz zum Verlieben" gekommen ist, will ich lieber gar nicht wissen. Aber sei es, wie es ist. Alles, was wir an gelungenen Plots aus Fluch der Karibik, Indiana Jones oder Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten, um nur einige berühmte Vorgänger zu nennen, kennen, hat Tennant in einen Topf geworfen, kräftig umgerührt und einen sehenswerten, unterhaltsamen Film daraus gemacht. Mit Matthew McConaughy und Kate Hudson hat er dabei zwei Hauptdarsteller gewinnen können, die Michael Douglas, Keira Knightley, Johnny Depp oder Kathleen Turner, beim Auftritt in ihren Schatzsucherrollen, in nichts nachstehen. Finn(Matthew McConaughy) und Tess(Kate Hudson) sind ein Paar, wie Hund und Katze. Ihr Scheidungstermin steht an, aber irgendwie lieben sie sich noch immer. Tess lässt kein gutes Haar an Finn, außer, na ja, er ist gut im Bett. Während Finn bei der Schatzsuche vor einer Karibikinsel sein letztes Boot versenkt(die Anfangssequenz des Films ist dabei so genial wie komisch) hat Tess auf der Yacht des Milionärs Nigel Honeycut(Donald Sutherland) als Steward angeheuert. Tess und Finn wollen sich in der Hafenstadt zum Scheidungstermin treffen, aber der völlig unzuverlässige Finn verpasst den Termin um Sekunden. So werden aus den Eheleuten getrennte Menschen. Es gibt da jedoch eine Sache, die immer noch extrem verbindet. Tess war mit Finns Hilfe auf der Suche nach einem gigantischen Goldschatz, einem Schiff, das mit der Aussteuer der spanischen Königin, vor 300 Jahren gesunken ist. Finn glaubt, dass er den Ort des Untergangs kennt, er hat die Scherbe eines Tellers gefunden, den er diesem Schiff zuordnet. Da Finn allerdings an akuter Geldknappheit leidet, hat er sich eine Finanzspritze beim Chef der Inseln, einem fiesen, reichen Rapper besorgt. Und da er nicht zurückzahlen kann, wird er von den Schergen des Bösewichts zunächst; stilgerecht mit Anker am Fuß, im Ozean versenkt. Wenn Finn jedoch eines kann, dann ist es, seinen Kopf immer im letzten Moment aus der Schlinge zu ziehen. So entrinnt er dem nassen Grab, findet zu Tess zurück und macht sich mit Hilfe von Nigel Honeycut auf die Suche nach dem Goldschatz der Spanier. Bis der allerdings in Tess und Finns Händen liegt, passiert noch eine ganze Menge. Fool's Gold ist Abenteuerfilm mit Witz und Ironie pur. Das der Film keinen nennenswerten Tiefgang hat und zudem reichlich adaptiert wurde, stört dabei in keinster Weise. McConaughy und Hudson bei der Arbeit zuzuschauen ist eine wahre Freude und endlich einmal wieder Donald Sutherland zu sehen, ist auch nicht zu verachten. Fool's Gold ist die richtige Wahl für einen kurzweiligen Abend vor der Glotze, mit jeder Menge Spaß, ohne die grauen Zellen zu überanstrengen. Ich habe mich jedenfalls königlich amüsiert und hoffe, dass es anderen Zuschauern genau so geht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Schatzjagd ohne Helden, 11. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Ein Schatz zum Verlieben [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich liebe locker leichte Abenteuerfilme, ich guck mir gerne Mainstream an, ich gebe bedenkenlos Geld aus um meine Heimkinoanlage zu füttern. Aber wenigstens eine Geschichte sollte dabei erzählt werden. Oder wenn schon kein Plot existiert, dann möchte man wenigstens einen sympathischen Helden mit dem man mitfiebern kann. Wenn schon kein Held da ist, dann wenigstens ein paar schöne Gags die man nicht so schnell vergisst. Leute, Fehlanzeige. Kein Plot (o.k., halt ne Schatzjagd), kein sympathischer Held (weil durchweg alle Charaktere total dämlich agieren) und die Gags kennt man dummerweise ALLE schon vom Trailer. Was bleibt ist ein Werbefilm für die Karibik, vielleicht zum Tauchurlaub oder zum Wasserflugzeug-Rundflug ins Bermuda Dreieck. Da gehört der Film nämlich auch hin. Möglicherweise saugt ja ne Riesengasblase den Drehbuchautor (sofern es einen gegeben hat) in die Tiefe des gnädigen Vergessens. Oder ein Zeitsprung versetzt das Filmteam in eine Vergangenheit, in der messerscharfe Dialoge noch wichtiger waren als computeranimierte Explosionen. Die BluRay bietet ein gestochen scharfes Bild mit knackigen Farben, am Ton (vielsprachig alle 5.1) ist m.E. nichts auszusetzen, leider kein Wendecover. Mir persönlich hat das ähnlich angelegte "Sahara-Abenteuer in der Wüste" deutlich besser gefallen, und auch der Regisseur Tennant hat mit "Hitch-Der Date Doktor" und dem "Kautionscop" schon Kino gemacht das mich gut unterhalten hat. Trotzdem drei Sterne, einen für das Casting, einen für die Bluray und einen für den Trailer.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
In Sachen Unterhaltungswert: Gelungen!, 2. August 2010
Der smarte Schatzsucher Ben "Finn" Finnegan (Matthew McConaughey) möchte um jeden Preis den legendären Schatz der "Queens Dowry" finden, der im Jahre 1715 im Meer unterging. Nach acht Jahren vergeblicher Suche, zerbricht schließlich die Ehe zwischen Ben und Tess (Kate Hudson), die inzwischen auf der Yacht des Milliardärs Nigel Honeycutt (Donald Sutherland) arbeitet. Als Ben unerwartet einen neuen Hinweis über den Verbleib des Schatzes erhält, versucht er die Gunst des Milliardärs zu gewinnen um diesen für die Schatzsuche zu begeistern. Aber seine Ex, sowie seine Konkurrenten machen Ben zunächst das Leben schwer... Ein glückloser Schatzsucher verliert genau in dem Moment, als er einen entscheidenden Hinweis im Gewässer vor einer karibischen Insel findet, nicht nur seine Frau, sondern auch noch sein Boot. Doch wer ganz unten ist, kann nur noch nach oben klettern und wer Milliardäre in der Bekanntschaft hat erst recht. Sein Mädel gibt es gleich quasi gratis dazu. Somit ist die Story sicherlich leicht vorhersagbar. Aber Dank eines gut-aufgelegten Matthew MgConaughey wird das ganze immerhin unterhaltsam serviert. Dazu kommt noch ein Donald Sutherland, der alleine schon durch seine Präsenz einen gewissen Glamour versprüht. Kate Hudson ist die nette optische Zugabe. Regisseur Andy Tennant mischt Action, Romantik und Komödie zu einer schrägen Unterhaltungsmischung, die inhaltlich sicherlich sehr dünn daherkommt, zudem auch nicht wirklich Überraschungen zu bieten hat, aber dafür bestens unterhält - 4 Sterne.
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