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Ein Roman in einem Jahr: Eine Anleitung in 52 Kapiteln
 
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Ein Roman in einem Jahr: Eine Anleitung in 52 Kapiteln [Broschiert]

Louise Doughty
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 279 Seiten
  • Verlag: Autorenhaus; Auflage: 2. Auflage. (30. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866710712
  • ISBN-13: 978-3866710719
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.362 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

2006 veröffentlichte Louise Doughty wöchentlich eine Kolumne in der Online-Ausgabe des "Daily Telegraph" unter dem Titel A Novel in a Year. Die Resonanz der Leser begann unmittelbar am nächsten Tag und war überwältigend. Ein Roman in einem Jahr ist scharfsichtig, freimütig und witzig, die Kapitel, so geordnet und angelegt, dass der Leser sich jede Woche ein Thema vornehmen kann, um am Ende eines Jahres seinen Roman zu beenden. Denn an jedes zweite Kapitel schließt eine praktische Übung an, die dabei hilft, Ideen zu entwickeln, aus denen ein Buch entstehen kann. Neben der Buchveröffentlichung werden die Übungstexte auf ein-roman-in-einem-jahr.de online veröffentlicht, die die Leser direkt auf der Internetseite diskutieren können.

Über den Autor

Louise Doughty, geb. 1963, britische Autorin und Journalistin, schreibt Romane, Hörspiele und unterrichtet Kreatives Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie in London.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
114 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Textfrau
Format:Broschiert
Auch ich habe - man gibt es ja ungern zu - bereits einige Bücher zum Thema "Wie ich einen Roman schreibe" gelesen. Dieses Buch hat mir mit Abstand am meisten geholfen.

Die Autorin sagt nämlich entgegen aller anderen Schreibratgeber nicht: "Als erstes brauchst du einen Plot. Dann sehen wir weiter."
Sie sagt: "Lies, lies, lies. Dann schreibe, schreibe, schreibe. Egal was. Und dann sehen wir weiter."
Damit das "schreiben, schreiben, schreiben" leichter fällt, bietet die Autorin einige Übungen an. Und siehe da - sie helfen tatsächlich. Dabei, die eigenen Figuren besser kennen zu lernen. Dabei, Ideen für einen Roman oder auch nur eine Szene zu finden. Dabei, die Lücken im Handlungsablauf zu schließen.

Das Buch ist für ambitionierte Schreiber geeignet, die wissen, dass sie unbedingt schreiben wollen. Nur noch nicht genau, wie. Die bereits den ein oder anderen Roman begonnen, nach einigen Sätzen oder Kapiteln aber aufgegeben haben. Die vielleicht auch schon ein bisschen entmutigt sind.

Wer etwas über Struktur und Aufbau eines Romans lernen will, wird mit diesem Buch unzufrieden sein. Hier finden sich kreative Denkanstöße. Und Mutmacher, auf Herz und Bauch zu hören. Nicht zwangsweise mit dem Anfang des Romans zu beginnen - und das Ende erst am Schluss zu schreiben. Sondern einfach das zu schreiben, was einem in den Sinn kommt. Das, was sich einem geradezu aufdrängt. Das, worauf man Lust hat. Und das, was sich aus den Figuren entwickelt - oder aus den Übungen des Buches. Dass der Plot nach Anwendung dieser Methode am Ende Lücken aufweist, ist kein Problem. Denn jetzt können die kreativen Übungen helfen, diese Lücken zu füllen.

Als Basis für ganz blutige Schreibanfänger, die mehr über Plotentwicklung, Recherche, Struktur, Erzählperspektive, Figur- und Dialogentwicklung lernen wollen, empfehle ich zunächst ein anderes Buch: "Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben." von Elisabeth George.

Für diejenigen, die dieses Basiswissen schon haben, in ihrer Romanentwicklung aber dennoch nicht voran kommen, empfehle ich das Buch von Louise Doughty. Es ist übrigens, obwohl aus dem englischen, für den deutschen Nachwuchsautor absolut geeignet. Im Gegensatz z.B. zu James N. Frey, der m.E. einfach zu amerikanisch ist.
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48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wie Romane laufen lernen 31. Oktober 2009
Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Louise Doughty schrieb 2006 für den Daily Telegraph eine wöchentliche Kolumne über das Schreiben. Jedes Mal gab sie den Lesern eine Übung auf, die diese auf den Internet-Seiten der Zeitung posten und diskutieren konnten. Die Rückmeldungen übertrafen alle Erwartungen und es zeigte sich, dass viele Teilnehmer durch die Übungen tatsächlich lernten, eindrückliche Texte zu schreiben.

Natürlich kann ein Anfänger in einem Jahr keinen Roman schreiben, das weiß auch Doughty. Ihr Ziel war auch ein anderes: Den Teilnehmern einen Eindruck zu geben, welche Probleme das Schreiben mit sich bringt. Wie man überhaupt erst einmal sein Thema findet, wie man genügend Rohmaterial sammelt, aus dem sich dann ein Roman fertigen lässt.

Im Gegensatz zu vielen Kollegen mag sie den praxisorientierten Teil und redet gerne darüber: Warum haben Sie denn im Präsenz geschrieben? Was - Sie setzen niemals Rückblenden ein? Ja, und warum sind Prolog und Epilog so hilfreich?

Vor allem aber weiß sie, dass man es tun muss, um es zu lernen. Wer ein guter Fußballer werden will, muss so oft wie möglich kicken und wer ein guter Schriftsteller werden will, muss eben möglichst oft schreiben.

Dass vieles davon grottenschlecht ist, sollte niemand hindern. Schon Hemingway wusste: Der erste Entwurf ist immer Scheiße. Viele angehende Autoren erwarten, dass ihre Texte "gut" sein müssen und vergessen, dass man eine Menge Schrott schreiben muss, um Perlen zu erhalten.

Schreiben Sie, ist also die wichtigste Botschaft des Buches. Und dafür liefert sie eine Menge Hilfen und Übungen, Wie man eigene Erlebnisse zum Beispiel für Geschichten verwenden kann. Nein, nicht autobiografisch. Sondern indem man sie einschmilzt und neu formt.

So plagt sie die angehenden Autoren auch nicht mit Vorschriften darüber, wie ihre Geschichten aufgebaut sein sollen, sondern ermuntert erst einmal zum Schreiben. Etwas, das viele Schreibratgeber übersehen. Denn bevor man an einer Geschichte feilen kann, muss man erst mal eine haben und das ist oft ein mühsamer und langwieriger Weg.

Überhaupt bietet die Autorin einen ehrlichen Einblick in das Autorengeschäft, der manchem Anfänger die Flausen im Kopf vertreiben dürfte. Dass sie selbst zum Beispiel zehn Jahre und drei Romane brauchte, bevor sie veröffentlicht wurde. Dass selbst berühmte Bestsellerautoren es nicht schneller geschafft haben.

Was ich aber für den wichtigsten Ratschlag im Buch halte: Jeder angehende Autor darf sich höchstens ein Prozent seiner Zeit mit der Frage beschäftigen, wie er an eine Agentur oder Verlag kommt; die restlichen neunundneunzig Prozent sollte man nutzen, um sich darauf zu konzentrieren, einen spannenden Plot zu entwickeln, überzeugende Charaktere zu erschaffen und klare, schöne Prosa zu schreiben. Denn das ist auch nicht einfacher, als ein Bundesligakicker zu werden.

(C) Hans Peter Roentgen
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
100% Praxis, 0% Theorie 27. Oktober 2010
Von UBIK
Format:Broschiert
Wer sich - wie ich - in seiner Freizeit mal am Schreiben eines Romans versucht hat, kennt die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten: Wahrscheinlich hatte man am Anfang eine grobe Idee, ein oder zwei interessante Bilder im Kopf, aber ein richtiger Plot will sich daraus nicht ergeben. Von interessanten, dreidimensionalen Charakteren einmal ganz zu schweigen! Und Freunde un Verwandte lächeln meist eher, als das sie einem Mut machen... Zumindest ging (und geht) es mir immer so, und Louise Doughty kennt diese Probleme ebenso aus ihrer Erfahrung, was sie auch schreibt. Manche mögen dieses Buch als "Geplauder" abtun und bemängeln, man solle eine Zeitungskolumne nicht in Buchform verkaufen; aber tatsächlich gibt es mehr als genug reichlich theoretische Abhandlungen über Plot, Struktur und Charaktere, die zwar alle interessant zu lesen sind, aber - und genau hier hakt Doughty ein - einem nicht wirklich weiterhelfen, sobald man ersteinmal vor Rechner oder Schreibmaschine sitzt. Es gibt nur EINES, das wirklich hilft: Schreiben, schreiben, schreiben und dann - schreiben. Und vorher lesen, am besten noch mehr. Ist beim Fahrradfahren ja schließlich auch nicht anders. Und was soll man schreiben, solange es keine Handlung gibt? Hier spricht Doughty in ihrem angenehm unautoritären Ton das aus, was man irgenwie immer geahnt hat, ohne es wahrhaben zu wollen: Kreativität ist ein chaotischer Prozess, und so muss z.B. der Anfang des Romans nicht unbedingt geschrieben werden, bevor das Ende entsteht. Sieben der zwölf Buchmonate verbringt man als Leser mit "Materialsammeln": Spontanes Aufschreiben von Szenen und Ideen, die einem einfach so in den Sinn kommen, ohne sich darüber den Kopf zu zerbrechen, was genau wohin soll. Dieser Schritt kann nur später folgen, und auch hier ist "Ein Roman in einem Jahr" eine große Hilfe.
Die angebotenen Übungen sind zu Beginn vielleicht zu einfach für erfahrenere Autoren (einiges habe ich auch übersprungen), zunächst geht es "nur" darum, einige Sätze zu beenden. Die von der Website zum Buch entnommenen Ergebnisse sind allerdings teils sehr überraschend, und Doughtys Analyse derselben ist sicher auch für fortgeschrittenere Autoren noch hier und da lehrreich. Interessanter wird es sehr schnell weiter hinten, wenn es z.B. darum geht, der eigenen Hauptfigur - wer immer dies sein mag - in einer frei erfundenen Szenen nach beliebiger Methode den Daumen zu brechen, einfach um diese anhand ihrer Reaktion besser kennen zu lernen. Oder wenn Doughty empfiehlt, sich mit einem Fotoapparat in die Wohnsiedlungen von z.B. London zu begeben, falls der eigene Roman in London spielt, um dort nach dem Haus der eigenen Figur zu suchen. Wem all das nun gar zu verrückt erscheint, zumal in dieser Kürze - im Buch steht es vernünftig beschrieben - der oder die sollte vielleicht tatsächlich die Finger von dem Buch lassen. Doughtys Anliegen ist primär, die Kreativität des Lesers in die richtigen Bahnen zu lenken und Methoden aufzuzeigen, um diese voll auszuschöpfen. Das Genre des hypothetischen Romans ist ihr dabei erfreulicherweise ebenso egal wie theoretische sprachliche Strukturen, der Ratgeber ist zu 100% auf die Schreibpraxis ausgerichtet: Wie mache ich aus den ungeordneten Bildern in meinem Kopf einen fertigen Roman? Dass dieser Vorgang auch mit Doughtys Ratgeber in der hohen Mehrzahl der Fälle deutlich mehr als ein Jahr in Anspruch nehmen dürfte, sollte klar sein - ansonsten steht es im Vorwort.
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Macht Mut
Ich habe das Buch noch nicht durchgelesen, denn ich halte mich an den Plan, innerhalb eines Jahres wochenweise die Lektionen zu lesen und alle zwei Wochen die Übungen zu... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Schoenfeld veröffentlicht
Sympathisches Buch mit vielen Übungen
Eines macht die Autorin gleich klar - Schriftsteller werden ist mit viel Arbeit verbunden. Und dass man wirklich nach einem Jahr den neuen Bestseller produziert hat, das darf man... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Terrorkätzchen veröffentlicht
Gut, aber nicht mehr
Ganz gut, aber nicht mehr. Es ist das 1. Buch dieser Art, welches ich las, und ich hätte ein bisschen mehr erwartet. Schade eigentlich. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Bonus Imperius veröffentlicht
Eine gelungene Anleitung um spontan zu sein
Dieser Schreibratgeber ist eine Aufforderung an alle angehenden Autoren, ganz spontan zu schreiben, zu schreiben, zu schreiben.... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Nicolette Bohn veröffentlicht
Man sollte nie etwas zweckentfremden.
Aus einer netten Zeitungskolumne ein Buch zu baseln kann gelingen - muss aber nicht.

Wer etwas über das Handwerkszeug des Schreiben lernen will, dem sei zu einem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2010 von Yuki_87
hilfreich allemal...
...finde ich dieses Buch. Auch ich habe bereits viele Bücher zum Thema "Schreiben" gelesen und finde dieses eines der nüztlichsten, da es einen gangbaren Weg und auch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2010 von mbh53 ("tutz!")
Unterhaltsam, aber habe mir etwas anderes erwartet.
An sich hat sich Louise Doughty gedacht, dass man nur wenig Zeit zum Schreiben hat und hat deshalb Übungen für jede Woche zusammen gestellt und gibt selbst zu, dass man... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. September 2009 von angel_dust04
Mit tollen übungen lernen wie man einen roman schreibt!
ich kann dieses buch wirklich jedem empfehlen. als absoluter schreibanfänger fand ich die einzelen übungen wirklich sehr hilfreich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2009 von luvtoread
Top
Das Buch bietet eine gute Übungsgrundlage für den ersten Roman. Es macht Spass darin zu lesen und nachzuschlagen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. April 2009 von kriegers
Dieses Buch ist eine Rettung für jeden, bei dem es im...
Packt eure Buchideen aus, egal in welchem Stadion, ob es um das fertige Manuskript geht, das in euren Schubladen vergammelt, oder ob ihr das Ganze nur im Kopf sammeln. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. März 2009 von Silke Dülberg
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